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[Rec]

([Rec], 2007)

Dt.Start: 08. Mai 2008
DVD: 05. November 2008
Premiere: 29. August 2007 (Venice Film Festival, Italien)
FSK: ab 18 Genre: Horror
Länge: 78 min Land: Spanien
Darsteller: Javier Botet (Nina Medeiros), Manuel Bronchud (Abuelo), Martha Carbonell (Sra. Izquierdo), Claudia Font (Jennifer), Vicente Gil (Policía), Maria Lanau, Carlos Lasarte, Maria Teresa Ortega (Abuela), Pablo Rosso (Marcos), Pep Sais, Jorge Serrano (Sergio), Ferran Terraza (Manu), Manuela Velasco (Angela), David Vert (Alex), Carlos Vicente (Guillem)
Regie: Jaume Balaguero, Paco Plaza
Drehbuch: Jaume Balaguero, Luis Berdejo


Inhalt

Gemeinsam mit ihrem Kameramann begleitet die Reporterin Angela ein Feuerwehrteam bei einem nächtlichen Einsatz. Eine alte Dame hatte einen Notruf gesendet. Am Ort des Geschehens angekommen, hallen schreckliche Schreie durch das finstere Treppenhaus und die alte Dame sowie einige andere Opfer scheinen zu blutrünstigen Wesen mutiert zu sein. Als das Haus hermetisch abgeriegelt wird, ist Angelas Team gefangen und der Horror beginnt erst.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

[Rec] hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 75%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Dimitrios Athanassiou
[Rec] hat eine Wertung von 75%
Kamera an, Ton läuft! "Während Du schliefst", ist das Live-Reportage Format eines spanischen Senders. Diesmal steht der nächtliche Arbeitsalltag von Feuerwehrleuten auf dem Programm. Es sieht nach einem Routinejob und einer ereignislosen Nacht aus. Dann muss die Feuerwehr doch ausrücken. In einem Mietshaus dringen fürchterliche Schreie aus einer Wohnung, die Polizei ist auch schon da... und nun auch das Fernsehteam. Während die Hölle losbricht ist der Kamera-Record stets eingeschaltet. Lebensecht und szenisch dicht inszenierter Horror in klaustrophobischer Atmosphäre, der die Hollywood-Konkurrenz nicht zu fürchten braucht.

Bild aus [Rec] "Pablo, nimm diese ganze verdammte Scheiße auf!" Die Fernsehreporterin Angela Vidal (Manuela Velasco) und Kameramann Pablo, haben so was noch nicht erlebt. Blutüberströmte, wild kreischende Menschen stürzen sich auf Polizisten und Feuerwehrleute, attackieren beiswütig alles und jeden. Und wer gebissen wird, verwandelt sich auch, wird ebenfalls zu einem dieser amokloaufenden Irren. Inzwischen gibt es für die Eingeschlossenen kein Hinaus mehr. Polizei und Gesundheitsministerium haben das Mietshaus hermetisch abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Die Reporter, zwei Polizisten, einige Feuerwehrleute und ein paar (noch) normale Mieter sind in dieser Kannibalenhölle gefangen. Immer wieder suchen die Überlebenden nach einem Ausweg und einem Weg hinaus - vergebens. Als Vollblutprofi lässt Reporterin Angela natürlich ihren Kameramann alles aufnehmen. Und die Lage eskaliert zusehends. Es gibt immer wieder Verletzte und Tote, die sich auch noch weigern das zu bleiben. In diesem Hieronymus Bosch Alptraum wird jeder zum Gejagten, bis sich die letzten Überlebenden in eine seit Jahren verschlossene Wohnung flüchten. Dort gibt es unerwartet Antworten und es kommt zu einem wahnwitzigen Finale. Am Ende gibt es nur noch Dunkelheit, Verzweiflung und den Nachtsichtmodus der Kamera.

Nachdem man nun schon einige Zombie-Spektakel aus Übersee gesehen hat, kommt mit REC eine europäische Variante dieses Themas in die Kinos. Neu erfunden hat man das Genre damit nicht. Wie bei den Vorgängern, sei es nun Zack Snyders Dawn of the Dead, die Romero Filme oder die Resident Evil Trilogie, ist die Menschheit durch einen Virus infiziert worden, der alle in geist- und seelenlose Kreaturen verwandelt. Angetrieben werden diese nur noch von einem unstillbaren Hunger nach menschlichem Fleisch. Hier wäre vielleicht ein neues Motiv wünschenswert gewesen, was dem Film zu einem völlig eigenständigen kreativen Unterbau verholfen hätte.

An anderer Stelle hat man besser gearbeitet: REC beschränkt den Ort des Grauens auf ein Mietshaus und dessen Bewohner. Dies fügt der - nicht zu vermeidenden - Splatterebene noch neue psychologische Komponenten hinzu. Die eigentlich völlig alltägliche Umgebung und die agierenden Durchschnittscharaktere in diesem Irrsinn, sorgen für ein Szenario mit einem besonders surrealen Charme und dafür, dass die Geschehnisse recht unvorsehbar werden und mit brachialer Brutalität hereinbrechen. Gut inszeniert ist, dass der Irrsinn in dieser klaustrophobischen Atmosphäre bereits im Vorfeld schon unter den "Gesunden" grassiert und sich diese aus lauter Verzweiflung gegenseitig an die Gurgel gehen. Das verleiht REC einige Psychothriller Momente, die dem Film sehr gut zu Gesicht stehen. Besonders geschickt und deshalb beklemmend real, war es den gesamten Film aus der Perspektive des TV-Teams und durch das Kamera-Objektiv zu inszenieren. Ähnliches kannte man bereits aus dem Blair Witch Projekt oder Cloverfield und auch hier erfüllt dieses Stilmittel sehr gekonnt seinen Zweck und generiert eine Live-Atmosphäre, der man nicht so leicht entfliehen kann. Für Genre-Fans und Thriller-Schocker Erfahrene absolut sehenswert.



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Quarantäne
Dt. Start: 04. Dez 2008
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House of the Dead
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Dt. Start: 22. Nov 2007
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