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Freche Mädchen(Freche Mädchen, 2008)
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17. Juli 2008 DVD: 18. Dezember 2008
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Premiere: |
17. Juli 2008 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
97 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Emilia Schüle (Mila), Selina Shirin Müller (Hanna), Henriette Nagel (Kati), Anke Engelke (Milas Mutter), Armin Rohde (Mathematiklehrer), Piet Klocke (Musiklehrer), David Rott (Referendar), Joanathan Beck (Markus), Ben Unterkofler (Branko), Wilson Gonzales Ochsenknecht (Brian) |
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Regie:
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Ute Wieland |
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Drehbuch:
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Maggie Peren |
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 Inhalt
Hanna, Kati und Mila sind die besten Freundinnen. Meistens treffen sie sich im Friseursalon von Milas Mutter, die zwar sehr locker, aber etwas chaotisch ist. Neben dem üblichen Stress der Schule, kommen nun auch noch die ersten Beziehungsprobleme mit Jungs dazu. Beziehungen, hauptsächlich bestehend aus SMS-Kontakt und Händchenhalten, werden geschlossen und gehen wieder auseinander, neue Favoriten werden gefunden, dummerweise finden sich da Überschneidungen, und im Endeffekt gibt es ein heilloses Durcheinander. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Harald Witz
Drei Freundinnen entdecken die erste Liebe und gefährden ihre verschworene Freundschaft. Mila verknallt sich in den Referendar, der aber an Mama interessiert ist. Hanna angelt sich eine Sportskanone, die ihre Sangeskarriere behindert. Und Kati weiß vor lauter Verliebtheit gar nicht, wen sie wirklich will. Nach den Wilden Hühnern und den Wilden Kerlen also Freche Mädchen. Ute Wieland verfilmt Bianka Minte-Königs Besteller-Reihe als moderne Teenager-Unterhaltung, die zumindest bei den Fans und bei der Zielgruppe (10 bis 17 Jahre) keine Wünsche offen lässt.
Die frechen Mädchen sind keine Wilden Hühner mehr. Sie haben auch sonst nichts mit der gleichnamigen Buch- und Filmreihe zu tun. Diese stammt von Cornelia Funke und handelt von einer Mädchen-Clique, die erst am Anfang ihrer Entdeckungsreise des Erwachsenwerdens steht. In Bianka Minte-Königs ebenso erfolgreicher Freche Mädchen-Reihe hingegen liegt die unschuldige Kindheit bereits hinter den drei unzertrennlichen Freundinnen. Nun springen diese direkt in die Wirren der ersten Liebe. Ute Wieland (FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein) nutzt das Kinderfilm-erfahrene Netzwerk von Uli Limmer, um ihr Freche Mädchen für ein vornehmlich weibliches Jugend-Publikum auf die große Leinwand zu zaubern:
Mila (Emilia Schüle), Hanna (Selina Shirin Müller) und Kati (Henriette Nagel) sind unzertrennlich, doch so langsam driften ihre Interessen immer weiter auseinander. Mila hat in der Schule mit der Rechtschreibung so ihre Probleme und zuhause nervt ihre umtriebige Single-Mama (Anke Engelke) mit Erwachsenengeschwätz. Hannah hat festgestellt, dass sie ziemlich gut singen kann und möchte am Casting für einen Gesangswettbewerb teilnehmen. Kati hingegen pflegt ohne Aufwand die Reste einer Fernbeziehung. So fällt es ihnen leicht, ihren Treueschwur "Niemand kann uns auseinander bringen!" einzuhalten. Doch plötzlich tauchen mehr Jungs auf, als sie verkraften können. Mila verknallt sich in den Referendar (David Rott). Doch der geht richtigerweise lieber mit Mama ins Bett. Hanna erobert Sportskanone Branko (Ben Unterkofler). Dieser nimmt sie nun ständig zum Joggen mit und hält von diesem Gesangswettbewerb gar nichts. Und Kati findet Klassenkamerad Tobias (Vincent Bruder) ganz nett und versorgt ihn ständig mit Pausenbrot. Nachdem er aber keine Annäherungsversuche macht, pickt sie sich den coolen Neuen namens Brian (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) als neuen Schwarm aus. Doch auch der registriert ihre Liebesbereitschaft nicht. Andererseits, so ohne Pausenbrot-Ration dämmert es selbst Tobias, dass Kati ein tolles Mädchen ist. Derart gestresst, wird das Treuehalten für die drei immer schwieriger...
Mädchen haben's schwer. Deshalb müssen sie frech sein, um ihr Glück erobern zu können. Ute Wieland spricht mit ihrer federleichten Teenkomödie allen zaudernden Girls dieser Republik Mut zu. Das alltagstaugliche Märchen erzählt von den unstillbaren Sehnsüchten und dem unschuldigen Kribbeln des Verliebtseins. Einfühlsam inszeniert Wieland das Kreuz und Quer, das Auf und Ab jugendlicher Gefühlswelten, deren einzige Beständigkeit die Unbeständigkeit zu sein scheint. Getragen von frischen Gesichtern und gestandenen Stars (u. a. geben sich noch Armin Rohde, Piet Klocke und Jürgen Tramitz die Ehre) prescht Freche Mädchen zügig durch die mit Wendungen proppevollen 97 Minuten, die sich einzig um die Suche nach dem ersten "Mr. Right" eines Mädchenlebens drehen. Die erste Durchquerung der Emotions-Bandbreite Liebe, Leid, Eifersucht und Happy-End ist eine einfühlsame und doch kommerzielle Unterhaltung geworden. Natürlich stehen Romantik und Schwärmerei im Mittelpunkt des Geschehens. Aber Tonfall und Stil der Inszenierung bleiben ganz nah an den Freundinnen, deren Emotionen zu jeder Zeit das Konstrukt der drei verwobenen Handlungsstränge kräftig durchwirbeln können.
Frau Wielandt bestätigt mit ihrer sauberen und straffen Inszenierung ihr Können. Gleichzeitig bewirbt sie sich für eine Fortsetzung im Erfolgsfalle. Neben Die wilden Kerle und Die Wilden Hühner wäre auf jeden Fall noch Platz für ein weiteres, erfolgreiches Franchise. Dem deutschen Jugendfilm stehen Freche Mädchen ins Haus.  Weitere interessante Filme
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