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Very Bad Things(Very Bad Things, 1998)
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13. Mai 1999 DVD: 15. November 1999
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Premiere: |
11. September 1998 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Komödie, Horror |
| Länge: |
100 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jon Favreau (Kyle Fisher), Leland Orser (Charles Moore), Cameron Diaz (Laura Garrety), Christian Slater (Robert Boyd), Rob Brownstein (Man), Jeremy Piven (Michael Berkow), Daniel Stern (Adam Berkow), Jeanne Tripplehorn (Lois Berkow), Joey Zimmerman (Adam Berkow Jr.), Tyler Cole Malinger (Timmy Berkow) |
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Regie:
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Peter Berg |
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Drehbuch:
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Peter Berg |
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 Inhalt
Während einer feuchtfröhlichen Junggesellenparty in Las Vegas, wird eine Prostituierte versehentlich getötet. Um Ärger aus dem Weg zu gehen, beginnen die fünf Freude eine Vertuschungsaktion, die die wahre Natur der fünf Menschen zu Tage fördert. Plötzlich weiß keiner mehr, wem er vertrauen kann und wem nicht. Auch nicht zu vergessen bei dieser ganzen Angelegenheit ist natürlich die zukünftige Braut, die unter allen Umständen heiraten möchte. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Harald Witz
Fünf Freunde feiern in Las Vegas eine feuchtfröhliche Junggesellen-Party, bis eine Prostituierte dabei draufgeht. Plötzlich ist guter Rat teuer und das große Vertuschen beginnt. In der Krise tritt die wahre Natur der Freunde zutage, die nur noch von der Zielstrebigkeit der Braut übertroffen wird. Peter Berg inszeniert eine pechschwarze, wendungsreiche und blutige Komödie, die nur so von klangvollen Namen wie Cameron Diaz, Christian Slater, Jon Favreau und Jeremy Piven strotzt.
Wie viel Ärger kann eine Freundschaft ertragen? Wie viel eine Ehe? Und was passiert, wenn man unter allen, wirklich allen Umständen heiraten möchte? Peter Berg geht in seiner blutigen Groteske Very Bad Things diesen Fragen nach.
Ein feuchtfröhlicher Junggesellenabschied endet für fünf Freunde in Las Vegas ziemlich desaströs. Während die Braut Laura (Cameron Diaz) artig zuhause die Hochzeit vorbereitet, lassen Bräutigam Kyle (Jon Favreau) und seine vier besten Kumpels in der nahe gelegenen Spielerstadt noch einmal so richtig die Sau raus. Dabei tötet einer der beiden Berkow-Brüder (Jeremy Piven, Daniel Stern) beim Sexspiel eine Prostituierte. Nur die kühlen Köpfe von Kyle und Robert (Christian Slater) verhindern, dass aus der Katastrophe das Ende der Freundschaft und Zukunft wird. Doch schon die Vertuschung des Unglückes in der Wüste von Nevada verdeutlicht, dass nicht jeder einen so ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb wie Robert besitzt. Der Verlust der moralischen Unschuld zerreißt bald die Freundschaftsbande. Doch dann eilt von unerwarteter Seite Hilfe herbei: Laura hat nun mal den Wunsch zu heiraten und kein Ärger dieser Welt wird sie davon abhalten.
Im Mittelpunkt des Figurentableau in Very Bad Things steht der sensible Kyle, der sich das wünscht, was sich jeder wünscht: eine Familie, ein schönes Leben, ein Happy End. Doch Autor und Regisseur Peter Berg gibt den unbescholtenen Bürgern, die einfach mal ausflippen wollten, keine Gelegenheit zur ersehnten Normalität zurückzukehren. Mit dem tödlichen Missgeschick durchbrechen groteske Elemente die Trennwand zwischen Realität und Alptraum. Was als heitere Twen-Komödie beginnt, wird zum blutigen Psychogramm und steigert mit zunehmender Dauer seine Bissigkeit und seinen Sarkasmus. Schließlich entscheidet sich Berg dafür, einer fast schizophrenen Absurdität wie einst in Immer Ärger mit Harry die Führung in dieser Groteske zu überlassen. Das Ergebnis ist Very Bad Things und pendelt zwischen Klamauk und Drama. Beim Zuschauer hinterlässt die blutige Mischung aus Pulp Fiction, Swingers und Verrückt nach Mary bipolare Gefühle. Entweder bejubelt man Bergs Unwillen, sich für ein Genre zu entscheiden und lacht sich kaputt über den rasenden Zynismus. Oder man mag irgendwann dem herben Spaß nicht mehr folgen und steigt pikiert aus. Letztere Entscheidung verdirbt freilich den Genuss der feinen Grundidee und des verrückten Spiels der gut aufgelegten Schauspieler. Diese illustre Riege an damals nur "bekannten" Stars (nominell war Slater damals der Topstar, bis ihn Privatprobleme einholten) allein ist ihr Eintrittsgeld wert. Gerade sorgt Jon Favreau als Regisseur von Iron Man für Furore. Auch Regisseur Peter Berg hat seit dem einen Karrieresprung gemacht. Zuletzt lieferte er den Terror-Actionthriller Operation: Kingdom ab und stellt gerade mit der Will Smith-Superheldenkomödie Hancock einen der großen Sommer-Blockbuster fertig. Sein Very Bad Things schafft es zwar nicht, den Fokus auf seinem pechschwarzen Humor zu halten, weil Berg zuletzt dem blutigen Publikumsgeschmack Tribut zollt. Trotzdem ist die wechselhafte Mordskomödie unterhaltsamer als so manch moderner Hochgeschwindigkeitsschmarren, der sich gleichzeitig in die Kinos traut.  Weitere interessante Filme
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