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Gattaca(Gattaca, 1997)
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09. Juli 1998 DVD: 22. Januar 1999
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Premiere: |
07. September 1997 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Sci-Fi, Thriller |
| Länge: |
106 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Ethan Hawke (Vincent Freeman), Uma Thurman (Irene Cassini), Gore Vidal (Director Josef), Alan Arkin (Detective Hugo), Jude Law (Jerome), Loren Dean (Anton Freeman) |
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Regie:
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Andrew Niccol |
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Drehbuch:
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Andrew Niccol |
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 Inhalt
In naher Zukunft entscheidet ein Gentest gleich bei der Geburt über das zukünftige Schicksal der Kinder, so dass solchen, die nicht über einwandfreie Gene verfügen, der soziale Aufstieg verwehrt bleibt. Vincent Freeman ist einer dieser Benachteiligten. Seinen Traum über die Gattaca Corp. im Weltraum arbeiten zu können kann er nur verwirklichen, indem er die Rolle des genetisch einwandfreien aber durch einen Unfall an den Rollstuhl gebundenen Jerome einnimmt. Während der Starttermin für die Weltraummission immer näher rückt, hat er plötzlich die Polizei auf seinen Fersen, die einen Mordfall aufklären will. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Johann Janzen
Eine schöne neue Welt ist das, in der die Menschen nur nach dem Potential ihrer Erbinformationen beurteilt werden. Nicht die Hautfarbe, Nationalität oder Herkunft, sondern ein einfacher Gentest, gewonnen von einem kleinen Tropfen Blut bei einem Vorstellungsgespräch, bestimmt über Zukunft und Karriere eines Menschen. Dieses heikle Thema wird in Gattaca auf sehr intelligente, aber dennoch spannende Weise angegangen, wodurch der Film nach wie vor für Diskussionsstoff sorgen kann.
Zehn Jahre alt ist Gattaca schon und bietet noch reichlich Stoff, der einen beschäftigen kann. Dabei ist er nicht nur wegen seiner Thematik, sondern auch sonst als Film sehr interessant. Fast ausschließlich verfolgt man als Zuschauer den gut agierenden Ethan Hawke in seiner Rolle als Vincent Freeman, der gegen alle Wahrscheinlichkeit und gegen alle Widerstände seinen Traum verfolgt. Die sterile Welt von Gattaca ist vergleichbar mit einer Realität wie bei 1984, denn auch hier ist die totale Überwachung allgegenwärtig. Und auch wenn das einzelne Individuum bei Gattaca nicht gleich um Leib und Leben fürchten muss, so sind die Konsequenzen dafür, nicht ins System zu passen, eminent. Zugleich bietet der Science-Fiction eine Thematik, die in unserem Zeitalter noch für reichlich Zündstoff sorgen kann. Hier wird erstmals das Thema der modernen Gentechnik mitsamt den gesellschaftlichen Auswirkungen aufgegriffen und mit Nachdruck und intelligenter Erzählweise dargestellt.
Hier wird also reichlich Stoff zum Nachdenken und Diskutieren geliefert, wobei die Spannung aber nie zu kurz kommt. Während man Vincent und sein Umfeld, in dem er sich bewegt, kennen lernt, wächst auch das Gefühl für die Bedrohung, die ihn umgibt. Die ganze Welt um ihn erwartet nicht weniger als Perfektion und er, der einzige der nicht perfekt zu sein scheint, hat den Mut und den Willen sich in dieser Herausforderung zu beweisen. Die Tatsache dass ihn auch der kleinste Fehler bei seinem Plan scheitern lassen würde, macht die Geschichte unheimlich spannend. Und es gibt dabei einige haarige Situationen, denn die Maschen ziehen sich immer enger und enger um ihn.
Gattaca ist ein unbedingt sehenswerter Film und dafür gibt es viele Gründe. Besonders werden wohl Freunde von Science-Fiction-Filmen und Liebhaber von Utopien angesprochen. Auch Filmfans allgemein werden auf ihre Kosten kommen, dazu sollte man sich einfach mal die Besetzungsliste ansehen. Ethan Hawke zeigt eine überzeugende Leistung. Ganz hervorragend spielt der noch junge Jude Law zu einem Zeitpunkt, als man ihn noch nicht als smarten Herzensbrecher kannte. Auch Uma Thurman ist dabei und in kleineren Rollen Schauspieler wie Elias Koteas, Ernest Borgnine und Alan Arkin. Das zeigt Niveau und kann sich sehen lassen. Gattaca nimmt seine Thematik ernst und geht absolut konsequent damit um. Dabei sind auch die Charaktere in ihren Positionen ganz klar umrissen und wirken glaubhaft.  Weitere interessante Filme
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