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The Wackness(The Wackness, 2008)
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nicht bekannt DVD: 25. Februar 2011
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Premiere: |
18. Januar 2008 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
110 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Ben Kingsley (Dr. Squires), Famke Janssen (Kristin Squires), Josh Peck (Luke Shapiro), Olivia Thirlby (Stephanie), Mary-Kate Olsen (Union), Jane Adams (Elanor), Method Man (Percy), Aaron Yoo (Justin), Talia Balsam (Mrs. Shapiro), David Wohl (Mr. Shapiro) |
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Regie:
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Jonathan Levine |
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Drehbuch:
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Jonathan Levine |
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 Inhalt
1994 ist New York eine pulsierende Metropole, in deren Straßen Hip Hop erschallt und ein Hauch von Marihuana in der Luft liegt. Mittendrin ist Luke Shapiro, ein unsicherer Teenager ohne Freunde oder Perspektive. Einen verständnisvollen Zuhörer findet er in Dr. Squires, einem drogenabhängigen Psychiater. Luke ist zudem in Squires Tochter Stephanie verliebt, die seine Annäherung schließlich erwidert. So erfährt er durch sie die ersten Schritte in Sachen Liebe und in Richtung erwachsen werden. Dadurch kann er auch dem völlig abgebrannten Psychiater auf den rechten Weg zurück helfen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Ein Film, der einen engen Hip-Hop-Bezug hat, und dann ausgerechnet "Wackness" im Titel trägt, dürfte auf die meisten Rap-Fans von vornherein abschreckend wirken. Doch ungeachtet des Titels lohnt sich der Streifen. Trotz der fragwürdigen Story und einigen Szenen, die sich beängstigend Kitsch und Klischee nähern, ist The Wackness ein besonderer Film, der wirklich Spaß macht. Mit einem großartigen Hip-Hop-Soundtrack, sommerlicher Optik und hochkarätiger Besetzung ausgestattet, ist er ein wunderbar charismatischer Sommerfilm.
Ein Paradebeispiel für unglaubwürdige Geschichten: Im Jahre 1994 verkauft ein jugendlicher Außenseiter Gras in den Straßen von New York, indem er mit einem alten Eiswagen samt angebundenem Radio und lauter Rap-Musik durch die Straßen läuft. In seinem Wagen hat er Mengen, die definitiv viel zu groß sind, um sie an einem Tag auf der Straße zu verkaufen. Sein einziger Freund ist der etwas verrückte Psychiater Dr. Squires, den er für seine Sitzungen mit Gras bezahlt, und in dessen Stieftochter er verliebt ist. Wer um alles in der Welt denkt sich solche Geschichten aus? Unglücklicherweise hat man das Gefühl, dass die Geschichte durchaus ernst gemeint ist und glaubwürdig sein soll. Im selben Zuge fragt man sich aber auch: "Warum eigentlich nicht?" Der Film behauptet nicht, wie diverse Genrekollegen, auf wahren Begebenheiten zu basieren, und macht im Laufe der Spielzeit kaum einen Hehl daraus, dass er nichts anderes ist, als ein Hip-Hop-lastiges Sommermärchen, das keinesfalls zu ernst genommen werden will.
Ben Kingsley (Lucky Number Slevin) passt in der Rolle des abgewrackten Psychiaters Dr. Squires nicht in den Film, und dessen ist er sich offensichtlich auch bewusst. Dennoch, oder gerade deshalb, ist es immer wieder er, der den feinen Unterschied ausmacht und den Film ins angenehm absurde driften lässt, wenn sich allzu konventioneller Teenie-Drama-Kitsch einzuschleichen droht. In einer Szene, in der Protagonist Shapiro einen melodramatischen Sülz ohne gleichen von sich gibt, ist er es, der völlig überraschend sagt: "Das war jetzt aber schon verdammt kitschig". Die Art und Weise, wie sich der Film nicht ernster nimmt, als er sollte, ist wirklich unterhaltsam und distanziert den Streifen deutlich von mittelmäßigen Coming-of-Age-Teenie-Tragikomödien.
Doch auch abgesehen von Kingsley gefallen die Darsteller. Josh Peck (Drake und Josh) ist durchaus überzeugend und wirkt in der Originalfassung nicht so "grünschnabelig" wie in der ansonsten gelungenen deutschen Synchronisation. Auch Olivia Thirlby, die zuvor unter anderem in Flug 93 und Juno zu sehen war, passt perfekt in die Rolle von Shapiros Schwarm Stephanie. Desweiteren gibt es kleine Nebenrollen, in denen sich Olsen-Twin Mary-Kate Olsen und der legendäre Method Man die Ehre geben. Method Mans Rolle hätte ruhig noch ein wenig ausgebaut werden können. So wurde der Auftritt des Wu-Tang-Clan-Rappers als Großdealer, der in einer dunklen Lagerhalle zu wohnen scheint und von zwei hünenhaften Typen mit Maschinenpistolen bewacht wird, leider etwas verschenkt.
Das Herzstück des Filmes ist sein großartiger Soundtrack. Von Nas und Wu-Tang über Notorious B.I.G. bis zu A Tribe Called Quest gibt es einen Hammer nach dem anderen auf die Ohren. Leider flaut der Musikanteil im - verglichen mit dem Rest - deutlich schwächeren Mittelteil zusehend ab. Hier entwickelt sich der Streifen immer mehr zur reinen Teenie-Sommerromanze, was ein wenig schade ist, da der Flair des Filmes hier streckenweise verloren geht. Gegen Ende wird der angeschlagene Ton etwas ernster. Doch bevor einem die Laune verdorben wird, kriegt der Film noch die Kurve und findet einen angenehmen Ausklang. Sehenswert.  Weitere interessante Filme
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