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The Hole

(The Hole, 2001)

Dt.Start: 20. September 2001
DVD: 07. Juni 2011
Premiere: 20. April 2001 (UK)
FSK: ab 16 Genre: Thriller
Länge: 102 min Land: UK
Darsteller: Thora Birch (Liz Dunn), Desmond Harrington (Mike Steel), Daniel Brocklebank (Martin Taylor), Laurence Fox (Geoff), Keira Knightley (Frankie Smith), Embeth Davidtz (Dr. Philippa Horwood), Steven Waddington (DCS Howard), Emma Griffiths Malin (Daisy), Gemma Powell (Minnie), Gemma Craven (Mrs. Dunn), Anastasia Hille (Gillian), Kelly Hunter (DI Chapman), Maria Pastel (Polizistin), Kevin Trainor (Schüler)
Regie: Nick Hamm
Drehbuch: Guy Burt, Ben Cort


Inhalt

Vier Teenager lassen sich gemeinsam in einem verlassenen Bunker einsperren. Drei Tage lang wollen sie in dieser gruseligen Atmosphäre campieren und ein wenig feiern. Erst 18 Tage später gelingt es einem der vier als einziger Überlebender aus dem Loch zu fliehen. Welch grausame Dinge sich in den vergangen Wochen dort unten abgespielt haben gilt es nun herauszufinden.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

The Hole hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 82%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Brendel
The Hole hat eine Wertung von 82%

Es ist also doch noch möglich ein gruseliges Filmchen zu inszenieren, in denen Teenager die Hauptrolle spielen. Wie viele Horror-Filme mußten wir in den letzten paar Jahren sehen, die bereits im Ansatz überhaupt nicht ernstzunehmen waren, Filme in denen kreischende Jugendliche durch die Gegend laufen, sich blödsinnig in Gefahr begeben und dann einer nach dem anderen von irgend einem Psychopathen abgemezelt werden, dessen Motivation dann in einem lächerlichen Showdown am Ende offen gelegt wird? Es waren jedenfalls viel zu viele. Erfreulich zu sehen, daß es auch ganz anders geht. The Hole ist ein atmosphärisch dichter Thriller der während seiner 104 Minuten mehr als einmal eine überraschende Kehrtwende einlegt und sein Publikum durchgehend bei Laune hält. Man sollte jedoch im Vorfeld nicht allzuviel über den Inhalt dieses Films in Erfahrung bringen, da dem Filmvergnügen dann doch einiges abhanden kömmen würde. Aus diesem Grund werde ich mich in dieser Review auch ein wenig kürzer fassen als sonst, denn wie kann ich Euch erklären warum mich dieser Film mehr als einmal total überrascht hat und warum mir die Geschichte viel besser gefallen hat, als die die ich mir nach den ersten Informationen die ich über den Film erhielt in meinem Kopf ausgemalt hatte, ohne Euch gleichzeitig zu sagen mit welchen Vorstellungen ich überhaupt ins Kino gegangen bin? Nein, ich werde es absolut vermeiden, auch nur ein Wort zu viel über den Inhalt preis zu geben. Ich kann Euch nur raten, mal einen Blick auf den stimmungsvollen Trailer zu werfen, der wirklich Lust auf den Film macht, ohne auch nur eine der Überaschungen vorwegzunehmen. Danach solltet Ihr Euch selbst eine Nachrichtensperre verhängen und einfach ein Ticket kaufen.

Was kann ich Euch denn überhaupt über den Film berichten? Nun, es gelingt ihm bereits von der ersten Minute an eine unheimliche Stimmung aufzubauen die in der beklemmenden Umgebung des düsteren Bunkers später ihren Höhepunkt findet. Der Zuschauer wird einerseits in die Rolle der Polizisten gedrängt und versucht Stück für Stück herauszufinden, was mit den vier Jugendlichen dort unten geschehen ist, darf andererseits jedoch auch hautnah an den Ängsten der vier teilhaben. Die Schauspieler machen ihre Aufgabe sehr gut, wobei man zweifelsohne die Leistungen von Thora Birch hervorheben muß. Ich kann es gar nicht erwarten den American Beauty Shooting Star erneut auf der Leinwand bestaunen zu dürfen. The Hole nimmt größtenteils Abstand von brutalen Szenen, die in diesem Genre ja an der Tageordnung stehen und konzentriert sich vielmehr darauf die Furcht der Figuren vor dem was da noch kommen mag auf den Zuschauer zu übertragen. Wer sich darauf einläßt, wird von diesem Film in seinen Bann gezogen und vorerst auch nicht mehr losgelassen. Untermalt wird das ganze von einem gelungenen Score, der nicht unerheblich zur mitreißenden Atmosphäre beiträgt. Ich kann schon fast garantieren, daß Euch die letzte Einstellung des Films bis nach Hause begleitet. Mir ging es jedenfalls so und als ich daheim war, mußte ich erst einmal eine kleine Modifikation an meiner Bildergalleriewand vornehmen um beruhigt schlafen gehen zu können. Ich kann Euch diesen kleinen Thriller nur ans Herz legen, wünsche Euch daher schon mal ein gruseliges Vergnügen und anschließend schöne Träume.



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