| Dt.Start: |
25. Oktober 2001 DVD: 11. Juli 2002
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Premiere: |
28. Juni 2001 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama, Romanze |
| Länge: |
95 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Kirsten Dunst (Nicole), Jay Hernandez (Carlos), Bruce Davison (Tom Oakley), Herman Osorio (Luis), Miguel Castro (Eddie), Tommy De La Cruz (Victor), Rolando Molina (Hector), Soledad St. Hilaire (Mrs. Nunez), Lucinda Jenney (Courtney), Taryn Manning (Maddy), Richard Steinmetz (Coach Bauer), Ana Argueta (Rosa), Neil Looy (Jimmy the Pilot), Marion Moseley (Morgan), Mike Jones (Dr. Linehan) |
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Regie:
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John Stockwell |
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Drehbuch:
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Phil Hay, Matt Manfredi |
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Wenn man sich den Kurzinhalt von verrückt/schön zu Gemühte führt, werden Erinnerungen wach, Erinnerungen an Save the Last Dance. Doch die zahlreichen offensichtlichen Parallelen werden von verrückt/schön während der 95 Minuten fast ausnahmslos entkräftet. Dabei spielt der Film ein wenig mit den Erwartungen des Publikums und schlägt oft den unerwarteten Weg ein. Letztlich bleibt als einzige Parallele zwischen den beiden Filmen die Figur von Jay Hernandez bzw. Sean Patrick Thomas. Aber nun genug mit diesem Vergleich, der sich im nachhinein ohnehin als recht unangebracht erweist.
Die beiden Hauptfiguren in verrückt/schön sind die Teenager Nicole Oakley und Carlos Nunez. Nicole ist die Tochter eines Kongressabgeordneten und besucht die High School im Nobelviertel Pacific Palisades. Von ihrem Vater läßt sie sich so gut wie gar nichts vorschreiben, geschweige denn von ihrer verhaßten Stiefmutter. Die Schule interessiert sie nicht die Bohne, sie hängt lieber herum und vergnügt sich mit ihren Freunden. Gespielt wird Nicole von der 19-jährigen Kirsten Dunst, die mittlerweile schon einige Filme auf dem Kerbholz hat. Für die Rolle der Nicole brauchte sie so gut wie kein Make-up, sie mußte einfach möglichst zerknittert aussehen. Zu Beginn des Films geht sie mit ihrer flippigen und verrückten Art etwas auf die Nerven, was allerdings nicht heißen soll, daß sie schlecht schauspielert. Erst im weiteren Verlauf des Filmes kann sie mehr und mehr ihr Können unter Beweis stellen und tut dies in eindrucksvoller Weise.
Neuentdeckung Jay Hernandez spielt den Latino Carlos Nunez. Er kommt aus einem Armenviertel und kann nur dank eines Schüleraustauschprogramms auf die High School in Pacific Palisades gehen. Für dieses Privileg nimmt er täglich einen mehrstündigen und unbequemen Schulweg in Kauf und steckt all seine Energie in gute Noten. Denn für seinen großen Traum, eine Pilotenausbildung an der Annapolis Naval Academy, ist eine gute Ausbildung ein absolutes Muß. Carlos ist ehrgeizig und pflichtbewußt, zwei Charaktereigenschaften die Nicole total fehlen.
Trotz ihrer total unterschiedlichen Lebenseinstellung und der sozialen und kulturellen Unterschiede verlieben sich die beiden ineinander und verbringen eine schöne Zeit. Entgegen den Erwartungen reitet der Film nicht auf den familiären und kulturellen Problemen der jungen Liebe oder auf dem Leistungsabfall von Carlos herum, sondern geht in eine ganz andere Richtung. Zwar werden diese Probleme im Film schon angeschnitten, aber das Hauptaugenmerk von verrückt/schön liegt auf Nicoles psychischer Verfassung und der Liebe zu Carlos, aus der sie die Kraft schöpft diese Probleme aus der Welt zu schaffen.
Mit verrückt/schön gelang Regisseur John Stockwell ein sehr ehrliches und gefühlsintensives Teen-Drama. Der Film thematisiert vor allem die erste große Liebe und die unausgesprochenen Probleme mit den Eltern. Dank der beiden sehr gut harmonierenden Hauptdarsteller Kirsten Dunst und Jay Hernandez entstand ein fesselndes und gelungenes Drama über Teenager, das in dieser Intensität wirklich seinesgleichen sucht.