MovieMaze-Home
NewsFilmeChartsStarsTrailerWallpaperPosterForumSpecialsSuche
filmarchivaktuell im kinovier wochen vorschaucoming soonpodcastsuche

  
 Poster zu So Finster die Nacht vergrößern

Film-Seite zu So Finster die Nacht
Trailer zu So Finster die Nacht
Poster zu So Finster die Nacht
PDF zu So Finster die Nacht
Forum-Topic zu So Finster die Nacht

So Finster die Nacht

(Lat den Rätte Komma in, 2008)

Dt.Start: 23. Dezember 2008 Premiere: 26. Januar 2008 (Festival, Schweden)
FSK: nicht bekannt Genre: Horror
Länge: 114 min Land: Schweden
Darsteller: Kare Hedebrant (Oskar), Lina Leandersson (Eli), Per Ragnar (Hakan), Henrik Dahl (Erik), Karin Bergquist (Yvonne), Ika Nord (Virginia), Mikael Rahm (Jocke), Cayetano Ruiz (Magister Avila)
Regie: Tomas Alfredson
Drehbuch: John Ajvide Lindqvist


Inhalt

Oskar, ein schmächtiger, 12 Jahre alter Junge, hat es nicht leicht im Leben. Seine Eltern leben getrennt, in der Schule wird er von seinen Mitschülern ausgegrenzt und drangsaliert. So zieht er sich immer weiter in sich selbst zurück, bis ein Mädchen namens Eli mit ihrem Vater in der Nachbarschaft einzieht. Oskar freundet sich mit ihr an, doch dann beginnt eine Reihe mysteriöser Morde, und Leute beginnen auf unerklärliche Weise zu verschwinden.
Shopping-Box
DVDs zu So Finster die Nacht Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu So Finster die Nacht Poster & Merchandise
zum Film
So Finster die Nacht bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
So Finster die Nacht bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film


Kritik

So Finster die Nacht hat eine Wertung von 80%
Einen Weihnachtsfilm der etwas anderen Art präsentiert uns Regisseur Tomas Alfredson, der mit seinem Märchen für Erwachsene den wohl besten Vampirfilm der letzten Jahre abliefert. In schöne ruhige Bilder gehüllt erzählt er seine melancholische Geschichte in trister Schneelandschaft und kann damit sowohl Freunde des Horror- als auch des Dramagenres begeistern.

Bild aus So Finster die Nacht Dezember, Weihnachten... es ist wieder Zeit für Abenteuergeschichten für die ganze Familie. Doch halt, während Tintenherz, Bedtime Stories oder 1 ½ Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde typische Weihnachtsfilme darstellen, geht der schwedische Regisseur Tomas Alfredson andere Wege und schuf den wohl besten Film, den man sich über die Weihnachtstage anschauen kann... doch Vorsicht... hier müssen die Kinder definitiv zu Hause bleiben

Während in Schweden ein kaltblütiger Killer sein Unwesen treibt, wird der junge und verschlossene Oskar meist von seinen Schulkameraden aufs Korn genommen. Das ändert sich jedoch schnell als er auf die gleichaltrige Eli trifft, welche eine geheimnisvolle Aura umgibt. Schnell freunden sich die beiden gleichgesinnten Aussätzigen an und Eli bietet Oskar ihre ganz eigene Art der Unterstützung gegen die tyrannischen Klassenkameraden an.

Das klingt jetzt sicher nicht nach einer typischen Weihnachtsgeschichte, doch das von Romanautor John Ajvide Lindqvist selbst adaptierte Drehbuch ist ein wahres Märchen für Erwachsene. Es nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere, zeichnet sie fernab aller Genreklischees und mit einer Realitätsnähe, in der man sich zu keiner Sekunde in einem typischen Vampirfilm wähnt. Des Weiteren baut der Film durch die Beziehung der beiden Kinder untereinander eine ungeheure Spannung auf, so dass ihm der Spagat zwischen Horrorfilm und Drama mühelos gelingt.

Inszenatorisch ist das, was Tomas Alfredson hier abliefert, auf höchstem Niveau. So bettete er die an sich schon überaus gelungene Geschichte in eine triste Schneelandschaft, welche die melancholische Grundstimmung nochmals verstärken kann. Des Weiteren gefällt der Musikeinsatz, der einerseits oftmals gar nicht vorhanden ist, in anderen Momenten dafür so eindringlich das Szenario kommentiert, dass einem ein Schauer über den Rücken läuft.

Um den hohen Grad an Realismus zu unterstützen, verzichtete die Castingabteilung auf eine Besetzung von prominenten Namen in den Hauptrollen. So liefern die beiden Jungdarsteller Kare Hedebrant und Lina Leandersson ihre Schauspielpremiere ab. Neben dem guten Zusammenspiel der Beiden besticht vor allem Leandersson mit einer unglaublichen Leinwandpräsenz, zieht einen schon mit ihrem ersten Auftritt in ihren Bann und löst beim Zuschauer eine Faszination aus, die einen nicht mehr los lässt.

Trotz des bislang überschwenglichen Lobes sollten auch ein paar kleine Kritikpunkte nicht unerwähnt bleiben. So verliert der Film trotz bemühter Synchronisation in der deutschen Fassung einiges an seiner beklemmenden Atmosphäre und auch einige Nebenhandlungsstränge wirken etwas zu sehr in die Länge gezogen. Aber davon abgesehen ist dieses wunderbare Weihnachtsmärchen ein Fest für alle Freunde des anspruchsvollen Horrorfilmes, sowie schaurig schöner Märchen.

von Daniel Licha


Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Twilight - Biss zum Morgengrauen
Dt. Start: 15. Jan 2009
Vorschlag entfernen
 
 
 
 
 

© 2010 MovieMaze.de