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The Gift - Die dunkle Gabe(The Gift, 2000)
| Dt.Start: |
04. Oktober 2001
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Premiere: |
20. Dezember 2000 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Drama, Thriller |
| Länge: |
111 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Cate Blanchett (Annie Wilson), Giovanni Ribisi (Buddy Cole), Keanu Reeves (Donnie Barksdale), Katie Holmes (Jessica King), Greg Kinnear (Wayne Collins), Hilary Swank (Valerie Barksdale), Michael Jeter (Gerald Weems), Kim Dickens (Linda), Gary Cole (David Duncan), Rosemary Harris (Annie's Granny), J.K. Simmons (Sheriff Pearl Johnson), Chelcie Ross (Kenneth King), John Beasley (Albert Hawkins), Lynnsee Provence (Mike Wilson), Hunter McGilvray (Miller Wilson) |
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Regie:
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Sam Raimi |
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Drehbuch:
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Billy Bob Thornton, Tom Epperson |
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Inhalt
Als in einer Kleinstadt eine junge Frau verschwindet, wendet sich die Polizei in ihrer Ratlosigkeit an die stadtbekannte Hellseherin Annie Wilson. Mit ihrer Hilfe gelingt es schließlich das Mädchen wieder zu finden, zumindest ihre sterblichen Überreste. Es beginnt eine Suche nach dem Täter bei der die von Visionen der Toten geplagte Annie schnell zu einer wichtigen Schlüsselfigur wird. |  |
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Zwei Jahre nach dem gelungenen Crime-Thriller A Simple Plan vereinten Regisseur Sam Raimi und Multitalent Billy Bob Thornton erneut ihre Kräfte. In The Gift - Die dunkle Gabe schicken sie die Zuschauer in eine amerikanische Kleinstadt, um sich auf die Suche nach einem vermißten Mädchen zu machen. Thornton tritt in diesem übersinnlichen Thriller allerdings nicht als Schauspieler in Erscheinung, sondern macht wieder einmal als Drehbuchautor von sich reden. Das er das Zeug zum Schreiben hat, konnte er in der Vergangenheit ja bereits öfter beweisen und auch diesmal ist ihm ein überdurschnittlich gutes Drehbuch gelungen. Anstelle von Billy Bob gibt es jedoch eine ganze Menge anderer Darsteller auf der Leinwand zu bewundern, einige davon in für sie eher ungewöhnlichen Rollen.
Cate Blanchett spielt die stadtbekannte Hellseherin Annie und das mit einer gewissen Verletzlichkeit, wodurch bereits von Beginn an klar wird, daß es sich bei ihrer besonderen Fähigkeit nicht nur um eine Gabe sondern auch um einen Fluch handelt. Der bärtige Keanu Reeves ist diesmal als ganz unangenehmer Bursche unterwegs und zieht nicht nur beim Vermöbeln seiner ängstlichen Filmgattin Hilary Swank den Haß des Publikums auf sich. Giovanni Ribisi verkörpert den durchgeknallten Automechaniker mit Hang zum spontanen psychopatischen Verhalten und auch wenn wir ihn schon des öftern in ähnlichen Rollen gesehen haben, gelingt es ihm hier zu überzeugen, da er seiner Figur emotionale Tiefe verleiht. Katie Holmes wagt mit diesem Film erneut einen Schritt vom Teeniestar zur ernstzunehmenden Schauspielerin und Greg Kinnear gibt wie so oft den fast zu perfekten Saubermann zum besten. Alles in allem kann man mit den schauspielerischen Leistungen des Ensembles recht zufrieden sein.
The Gift - Die dunkle Gabe erinnert in Story und Inszenierung anfangs an Filme wie The Sixth Sense oder Schatten der Wahrheit die uns in den letzten zwei Jahren schon mit Nachrichten aus der Welt der Toten das Fürchten lehrten, entwickelt sich dann aber zu einem Standardkrimi der die übliche Frage nach dem Täter in den Raum stellt und die Zuschauer mit den verschiedensten Hinweisen auf falsche Fährten lenkt, um dann am Ende mit einer überraschenden Auflösung aufzutrumpfen. Die Geschichte ist zwar ganz ordentlich aufgebaut, jedoch leider nicht so clever und originell, wie man es sich gern gewünscht hätte. Mir persönlich hätte der Film wesentlich besser gefallen, wenn sich Mr.Evil Dead mehr auf den gruseligen Teil konzentriert hätte. Schlecht ist The Gift - Die dunkle Gabe auf keinen Fall, aber unbedingt gesehen haben muß man ihn auch nicht. |  | | von Thomas Brendel |

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