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Selbst ist die Braut

(The Proposal, 2009)

Durchschnittliche Redaktionswertung

76%



Inhalt

Die erfolgreiche Lektorin Maggie Tate fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihr wegen einer fehlenden Aufenthaltsgenehmigung die Abschiebung nach Kanada droht. In ihrer Not erfindet sie eine geplante Hochzeit mit ihrem Assistenten Andrew Paxton. Dass dieser alles andere als begeistert ist, liegt in der Natur der Sache. Denn Maggie versprüht durch ihre Präsenz eher Furcht als Liebenswürdigkeit. Als das vermeintliche Paar die Familie des Bräutigams kennen lernen soll, ist das Chaos perfekt.

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

79%

Sandra Bullock in einer romantischen Komödie - da ahnt so mancher Pessimist schon Schlimmes, denn sie ist nicht gerade die erste weibliche Darstellerin, die einem für eine Hauptrolle in diesem Genre einfällt. Doch allen Befürchtungen zum Trotz harmoniert sie mit Ryan Reynolds perfekt und das Drehbuch ist endlich mal wieder als witzig und stellenweise sogar innovativ zu bezeichnen!

Bild aus Selbst ist die Braut Romantische Komödien haben bei Männern tendenziell schon vorab einen schlechten Ruf und werden deswegen nur unter äußersten Qualen akzeptiert. Umso wichtiger sind die wenigen Filme in diesem Genre, die eben diesen Männern zeigen, dass es nicht immer der 08/15 Einheitsbrei sein muss, der meist produziert wird und damit das Vorurteil nur noch unterstreicht. Mit Selbst ist die Braut (dies wird die einzige Erwähnung des unpassenden deutschen Titels bleiben - versprochen!) gelang dem Drehbuchdebütanten Pete Chiarelli endlich mal wieder ein solcher Film, der alle Zuschauer überzeugen und vor allem: zum Lachen bringen kann!

Margaret Tate ist eine Chefin, die man hassen muss. Als erfolgreiche Lektorin macht sie es ihren Kollegen, aber vor allem ihrem Assistenten Andrew Paxton, nicht einfach und ist nicht genießbar. Dummerweise braucht sie als Kanadierin ein Visum für die USA und genau dieses läuft aus und sie soll abgeschoben werden. Einziger Ausweg ist die Hochzeit mit einem amerikanischen Mann und da kommt Andrew gerade recht, der sich von ihr dazu erpressen lässt. Doch schon wenige Tage später bereut Margaret ihre Entscheidung, denn sie fliegt mit zu Andrews Eltern - nach Alaska und die planen dort eine Spontanhochzeit!

Im Gegensatz zu vielen anderen RomComs bietet The Proposal viel Spontanität und Situationskomik, die nicht aufgesetzt, sondern authentisch wirkt. Die Charaktere sind fein angelegt und werden im Laufe des Films auch zunehmend ausgearbeitet, sodass sich ein rundes und nett anzusehendes Gesamtbild entwickelt. Hier ist vor allem die Beziehung zwischen Andrew und Margaret zu erwähnen, denn nicht selten arbeiten die Drehbuchautoren gerade an diesem Punkt mit der Brechstange und verkaufen den Zuschauer quasi für total bescheuert, indem sie die immer stärker werdende Zuneigung der Hauptcharaktere zu offensichtlich zeigen. Ryan Reynolds und Sandra Bullock hingegen nähern sich zwar sichtbar, aber dennoch unterschwellig an: Nur ein paar Blicke oder auch scheinbar unverfängliche Diskussionsthemen und schon ist klar, dass sich hier etwas ändert! So wird die immer stärker werdende Liebe perfekt in Szene gesetzt und erfreut das weibliche wie männliche Publikum gleichermaßen.

Was vielen romantischen Komödien fehlt, wurde bei The Proposal endlich mal wieder richtig gemacht und auch wenn man sonst eher kein großer Freund der Schnulzen ist, dann sollte man sich zumindest diese eine mal anschauen, vielleicht wird man dann davon überzeugt, dass es auch in diesem Genre wirklich tolle Film zu sehen gibt, die zwar dem üblichen Schema entsprechen, aber wenigstens wirklich witzig sind! Man darf vorher kritisch sein, aber eine Meinung muss man sich in diesem Fall selbst bilden und sie wird vermutlich im Vergleich zu anderen derartigen Filmen positiv ausfallen.

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

72%

Definitiv eine der RomComs, die sich aus dem ganzen Einheitsbrei ein wenig abheben kann. Grund dafür ist eine lustige Idee und ein perfekt harmonierendes Hauptdarstellerpärchen. Das funktioniert auch, wenn man sich weder für Bullock noch für Reynolds groß begeistern kann. Vor allem Erstere scheint gerade zu Beginn wie geschaffen für die Rolle und hinterlässt das erste Mal seit langem wieder einen guten Eindruck. Ansonsten gefällt die Geschichte mit ihren liebenswürdigen Charakteren, die sogar mal nicht so vorhersehbar ist wie die meisten Filmen des Genres, da mit Malin Akerman noch eine weitere Herzensdame mit im Bunde ist. Ab und an schleichen sich zwar ein paar Genre-Klischees und unnötige Szenen wie das Getänzel im Wald mit ein, aber sieht man von diesen kleinen Mängeln ab, wird der Zuschauer gut unterhalten werden; Genrefreunde dürfte er sogar begeistern.



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