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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

(Cloudy with a Chance of Meatballs, 2009)

Durchschnittliche Redaktionswertung

86%



Inhalt

Seit seiner Kindheit hegt Flint den Traum, die Menschheit mit seinen Erfindungen zu bereichern. Nach unzähligen fehlgeschlagenen Versuchen scheint ihm endlich der große Wurf gelungen zu sein: Eine Maschine, die Wasser in Essen und damit Regen in Fleischbälle, Spaghetti und allerhand andere leckere Dinge verwandelt und die Welt von Hungersnöten befreien kann. Bald bleibt es jedoch nicht beim Cheeseburger-Regen und Flint muss mit Hilfe der Reporterin Sam seine außer Kontrolle geratene Kreation in den Griff bekommen.

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Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Kritik

von Julian Reischl

Wertung Kritik

86%

Erfrischende, sympathische und überaus kurzweilige Animationskomödie voller Gags, aber auch mit einigem Anspruch. Die comichaft überzogenen Figuren wirken gerade wegen des mustergültig durchdachten Drehbuchs absolut realistisch und sehr menschlich. Die natürlich an den Haaren herbeigezogene Geschichte ist in sich rund, leicht verständlich und logisch. Da fast der ganze Film auf einer fernen Insel spielt, bietet dies keinerlei Problem in der Schluckbarkeit der doch etwas absurden Vorgänge.

Bild aus Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen Flint Lockwood hat schon immer Dinge erfunden. Doch wie jeder Erfinder weiß, klappt nicht alles so, wie man sich das ursprünglich vorgestellt hat. So ist Flint zum Beispiel dazu gezwungen, seit der Grundschule mit denselben Schuhen herumzulaufen - das Material der Einwegschuhe zum Aufsprühen erwies sich als so unzerstörbar, dass Flint seine Sprühschuhe nie mehr ausziehen konnte. Flint lebt noch immer in seinem Elternhaus und arbeitet in seinem Baumhaus; sein Vater hätte ihn jedoch gern als Partner im Angelgeschäft der kleinen Insel, auf der sich die ganze Handlung abspielt. Die Insel liegt irgendwo weit vor der Küste der USA im Meer und lebte ausschließlich vom Export von Sardinen. Doch als die Welt plötzlich feststellte, dass andere Dinge irgendwie besser schmecken als Sardinen, brach der Export zusammen und die Inselbewohner ernähren sich nun gezwungenermaßen selbst ausschließlich von Sardinen.

Dass Fisch den allermeisten, so auch Flint, mehr als zum Halse heraushängt, kann man also gut verstehen. Der junge Erfinder macht sich daran, das Essensproblem ein für alle Mal zu lösen. Und tatsächlich hat er bald eine Maschine zusammengeschraubt, die Regenwasser in beliebige Nahrungsmittel verwandelt, vom Hamburger bis zum Steak, von der Eiscreme bis zu frischem Obst. Doch wie bei so vielen Erfindungen treten bald Probleme auf: Da der gierige Bürgermeister immer neue und immer mehr Lebensmittel bei Flint bestellt, dass sie auf die Insel regnen mögen, kann die Maschine bald nicht mehr aufhören zu produzieren. Auch stimmt was mit dem Essen selbst nicht: Die Nahrungsmittel werden immer größer. Es ist klar: Flint muss etwas dagegen unternehmen. Ihm zur Seite steht außer seinem Äffchen aber zunächst mal niemand.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen ist ein herrlich anarchischer, frecher Animationsfilm voller Witz und sprühend vor Kreativität. Im Gegensatz zu den bis ins letzte Detail durchgeplanten und auf breitest mögliche Publikumsverträglichkeit getrimmten Pixar-Filmen (die natürlich absolut ihre Berechtigung haben) wirkt dieser Film eher so, wie einfach drauflos gedreht, mit der Kamera draufgehalten und streckenweise sogar improvisiert. Das ist natürlich Quatsch (in diesem Fall sogar mit Soße), doch muss festgehalten werden, dass die Figuren im Film unglaublich frisch wirken, Ecken und Kanten haben und dass bei weitem nicht alles politically correct ist. Es menschelt also sehr bei Flint und seinen Insulanern, und dies ist wirklich erfrischend.

Die humorvolle Grundsituation mit einer Insel, die zum Sardinen-Essen gezwungen ist, bietet bereits einen Einstieg zum Schmunzeln. Die darauf folgende Geschichte rund um die Erfindung ist in sich schlüssig und nachvollziehbar, die Motivationen der Protagonisten ebenso. Dass die Figuren auch noch nicht wenig Tiefgang haben, rundet das Gesamterlebnis gekonnt ab. Einziger Wermutstropfen für das deutsche Publikum jeden Alters: Ihm entgeht in der synchronisierten Fassung Mr. T, der den schwarzen, überaus dienstbeflissenen Polizisten Earl Deveraux spricht.

Keine weitere Wertung


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