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Black Dynamite(Black Dynamite, 2009)
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nicht bekannt DVD: 02. Juli 2010
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Premiere: |
18. Januar 2009 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Komödie |
| Länge: |
90 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Michael Jai White (Black Dynamite), Tommy Davidson (Cream Corn), Byron Minns (Bullhorn), Salli Richardson-Whitfield (Gloria), Arsenio Hall (Tasty Freeze), Kym Whitley (Honeybee), Kevin Chapman (O'Leary), Sean Christopher (Nipsy), Richard Edson (Dino), Lauren Mary Kim (Hoe), Brian McKnight (Sweetmeat), James McManus (Richard Nixon), Phil Morris (Saheed), Miguel A. Nunez Jr. (Mo), John Salley (Kotex), Mike Starr (Rafelli), Nicole Sullivan (Patricia Nixon), Nakia Syvonne (Euphoria), Al Vicente (Capo), Jimmy Walker Jr. (Roscoe), Bokeem Woodbine (Black Hand Jack) |
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Regie:
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Scott Sanders |
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Drehbuch:
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Michael Jai White, Byron Minns |
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 Inhalt
Nachdem "The Man" seinen Bruder getötet hat, ist Black Dynamite ziemlich übel gelaunt. Dass der Obergangster gepanschten Malt-Whiskey vertreibt und Drogen an die Kinder der Stadt bringt, schmeckt ihm auch so gar nicht. Und Black Dynamite wäre nicht Black Dynamite, wenn er nicht etwas unternehmen würde. Black Dynamite stellt sich seinen Gegenspielern und Black Dynamite wäre auch dann nicht Black Dynamite, würde er dies nicht mit Waffengewalt und perfekten Kung-Fu-Techniken tun, weswegen ihm auch die Frauen scharenweise zu Füßen liegen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Black Dynamite ist auf das Blaxploitation Kino das, was Planet Terror für das Horrorgenre und Austin Powers für das Agentengenre ist. Dabei braucht man, wie es in meinem Fall war, die Vorlagen noch nicht mal wirklich zu kennen, um sich prächtig zu amüsieren. Michael Jai White nimmt hier das Genre auseinander, eingepackt in einer herrlichen Story mit einem der wohl interessantesten Auflöungen der letzten Zeit. Dazu gibts coole Sprüche, Trashsequenzen und schräge Ideen am laufenden Band, aber leider auch ein paar ganz kleine Längen, die Größeres verhindern. Ein Must-See, das man wohl unbedingt OV schauen sollte.
Kritik
von Markus Müller
Es wäre sicherlich zu einfach bei Black Dynamite von einer schwarzen Komödie zu sprechen. Also von vorn: Black Dynamite ist ein so unerschöpflich witziges Ungetüm von 70er Jahre Blaxploitation-Trash, dass man aus dem Feiern nicht mehr heraus kommt. Hier werden inzwischen absolut verbotene Zooms inflationär eingesetzt, Mikrofone hängen ins Bild und um das Ganze noch authentischer den Genreklassikern nach zu empfinden, sieht der Film auch aus, wie aus den 70ern. Black Dynamite ist ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte, auch wenn es sicherlich einige geben wird, die mit den absurd-trashigen Gags nicht glücklich werden. Diese kleine Minderheit soll ruhig eines traurigen Todes sterben, der Rest hat soviel Spaß im Kino wie schon lange nicht mehr.
Das schon beinahe in Vergessenheit geratene Blaxploitation-Genre hat einen neuen Gott. Black Dynamite. Blaxploitation-Filme beschränken sich ebenso wie klassische Exploitationproduktionen auf die "wesentlichen" Dinge. Explizite Gewalt- und Sexdarstellungen mit einer zweckmäßigen Story und einem offensichtlich sehr kleinen Budget hinter allem. Im Vordergrund steht ein schwarzer Held, der sich in bester "Ein-Mann-Armee"-Manier durch ein Umfeld aus Kriminalität, Pimps, Junkys und Mafiosi kämpft. Besonders bekannt sind diese Filme auch wegen ihrer oft absolut hochwertigen Soundtracks. So lieferten schon Stars wie Marvin Gaye und Isaac Hayes Soundtracks für Blaxploitations. Letzter übrigens für Shaft, der wohl der bekannteste Vertreter des Genres ist.
Black Dynamite ist nun also ein absolut typischer Blaxploitation und präsentiert sich dabei einerseits als Parodie, andererseits aber auch als liebevolle Hommage an die Klassiker des Genres. Parodie, nun gut, kein Wort wird dem gewaltigen und gewalttätigen Gagfeuerwerk, das Scott Sanders (The Last Bandit) auf sein Publikum los lässt, gerecht. Low-Budget-Produktion ist dabei übrigens absolut treffend, denn Sanders entschied sich auch aus finanziellen Gründen dafür, die Explosionen aus anderen Filmen zu kaufen. Die entsprechenden Szenen baut er aber so geschickt in seinen Film ein, dass es auch schon wieder witzig ist. Allein der grandiose Soundtrack, der auch stets textlich zur Handlung passt, macht den Film bereits äußerst amüsant.
Für sich genommen funktioniert Sanders Film also perfekt und die bewusst trashige Inszenierung ist so gekonnt, dass man wirklich nur Respekt zollen kann. Viel zu kritisieren gibt es also nicht. Etwas negativ fällt lediglich auf, dass der Mittelteil in Punkto Action, Geschwindigkeit und Gags nicht so ganz mit dem wahnsinnig starken Auftakt mithalten kann. Hier gibt es eine Weile nicht all zu viel zu lachen, aber das absurd-geniale Finale entschädigt für alles. Auch wenn der Humor hier schon beinahe Gefahr läuft ins Alberne abzudriften. Aber er läuft eben nur Gefahr und Gefahr ist für Black Dynamite wie eine größere Gefahr, die nur von etwas gefährlichem bekämpft werden kann. Etwas, das im Grunde noch gefährlicher ist als die Gefahr selbst. Auch wenn es gefährlich wird, wie zu einer Grillparty mit einem hungrigen Tiger zu kommen, ihn nicht fest genug anzubinden und ihm nichts vom Fleisch zu geben, selbst dann wäre Black Dynamite da, um sich der Gefahr zu stellen, ihr ins Auge zu schauen und mit dem Tiger zu ringen, bis dieser selbst auf dem Grill liegt.
Da man bei Black Dynamite, der ganz bewusst trashig daher kommt, unmöglich nach schauspielerischen Leistungen, Drehbuch, Storyentwicklung oder Kamera bewerten kann, kürze ich das Ganze ab: Ansehen, Spaß haben, nie wieder vergessen!  Weitere interessante Filme
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