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Audition(Odishon, 1999)
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25. Januar 2001 DVD: 28. Januar 2002
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Premiere: |
06. Oktober 1999 (Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Horror, Thriller |
| Länge: |
115 min
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Land: |
Südkorea, Japan |
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Darsteller:
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Ryo Ishibashi (Shigeharu Aoyama), Eihi Shiina (Asami Yamazaki), Tetsu Sawaki (Shigehiko Aoyama), Jun Kunimura (Yasuhisa Yoshikawa), Renji Ishibashi, Miyuki Matsuda (Ryoko Aoyama), Toshie Negishi (Rie), Ren Osugi (Shimada), Shigeru Saiki, Ken Mitsuishi, Yuriko Hirooka (Michiyo Yanagida), Fumiyo Kohinata, Misato Nakamura (Misuzu Takagi) |
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Regie:
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Takashi Miike |
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Drehbuch:
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Ryu Murakami, Daisuke Tengan |
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 Inhalt
Nachdem seine Frau gestorben ist, möchte der Geschäftsmann Aoyama wieder heiraten. Um eine Frau zu finden, bietet ihm ein befreundeter Filmproduzent an, bei einem fingierten Casting für seinen neuen Film eine Frau kennen zu lernen. Tatsächlich verliebt sich Aoyama in die schüchterne aber wunderschöne Asami. Fortan treffen sich die beiden öfter. Doch nach und nach tauchen erste Ungereimtheiten in Asamis Lebenslauf auf. Schließlich rät auch Aoyamas Freund zur Vorsicht, aber dieser lässt sich nicht aufhalten, bis er die schreckliche Wahrheit erfährt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Castingwahn einmal anders: Ein einsamer Witwer veranstaltet ein Casting mit jungen Mädchen, um eine neue Traumfrau zu finden, doch hinter dem unschuldigen Äußeren der hübschen Auserwählten versteckt sich das pure Böse. Der japanische Kultregisseur Takashi Miike schickt den Zuschauer in einen filmgewordenen Alptraum irgendwo zwischen Beziehungsdrama, Psycho-Thriller und Horror. Ein krankes Monster von Film, das man nie wieder vergisst und das ein überaus flaues Gefühl in der Magengegend hinterlässt. Absolutes Pflichtprogramm für alle, die sich keinen Film ansehen, um weg zuschauen.
Der japanische Kultregisseur Takashi Miike schuf seit seinem ersten Film Eyecatch Junction bis 2009 fast 80 Filme. Darunter so legendäre Werke wie Visitor Q, Izo, dem berühmt berüchtigten Ichi The Killer und eben auch Audition, jenes Werk, das zu den absoluten Lieblingsfilmen von Quentin Tarantino gehört und übrigens auch Eli Roth maßgeblich bei der Umsetzung von Hostel beeinflusste. Aber keine Sorge, Audition spielt qualitativ in einer ganz anderen Liga.
Viele Filme entfalten erst mir ihrem Ende ihre komplette Wucht, viele Filmkenner behaupten auch, dass es das Ende ist, welches einen Filmen erst gut macht. Bei Audition ist es eben dieses Ende, welches dem Zuschauer in Erinnerung bleibt und das ist wahrlich harte Kost. Viele werden Audition nie wieder sehen wollen und nach dem Abspann hoffen, irgendwie das Gesehene zu verarbeiten. Der Schockfaktor und die Extremität mit der gezeigt wird, wozu psychopathische Frauen fähig sein können, wenn man sie mit einem Mann allein lässt, erreicht fast das Schockpotential, mit dem jüngst Lars von Trier mit Antichrist ganzen Kinosälen die Genitalien schmerzen lies.
Der Ein oder Andere, der sich Audition zum ersten Mal ansieht, wird den ruhigen Einstieg in die Geschichte möglicherweise etwas schwerfällig finden. Bei genauerer Betrachtung, spätestens jedoch beim zweiten Sehen, zeigt sich aber, dass das gemäßigte Erzähltempo überaus wichtig für die Struktur der Geschichte ist. Sicherlich hätte Miike sich einige kurze Szenen sparen können, doch zu keinem Zeitpunkt rauben diese dem Film soviel Tempo, dass er wirklich langweilig werden würde.
Audition ist einer jener Filme, die vor allem dann funktionieren, wenn man sich intensiv mit dem Gesehenen auseinandersetzt und versucht zu verstehen, was man da gerade gesehen hat. Für viele, die sich diese Mühe nicht machen, ist Miikes Film nur ein sadistischer Wahnsinn mit einigen Längen, doch wer sich die Mühe macht, hinter die grausame Oberfläche zu schauen, wird wahrhaft grandiose Ideen und sehr viel mehr Tiefgründigkeit in Audition finden, als er vielleicht auf den ersten Blick gedacht hätte.  Weitere interessante Filme
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