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Enigma - Das Geheimnis(Enigma, 2001)
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24. Januar 2002 DVD: 11. Dezember 2009
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Premiere: |
22. Januar 2001 (Sundance Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Romanze, Thriller |
| Länge: |
117 min
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Land: |
USA, UK, Deutschland |
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Darsteller:
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Dougray Scott (Tom Jericho), Kate Winslet (Hester Wallace), Jeremy Northam (Wigram), Saffron Burrows (Claire Romilly), Nikolaj Coster-Waldau ('Puck' Pukowski), Tom Hollander (Logie), Corin Redgrave (Admiral Trowbridge), Matthew MacFadyen (Cave), Robert Pugh (Skynner), Donald Sumpter (Leveret), Richard Leaf (Baxter), Ian Felce (Proudfoot), Bohdan Poraj (Pinker), Paul Rattray (Kingcome), Richard Katz (De Brooke) |
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Regie:
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Michael Apted |
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Drehbuch:
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Robert Harris, Tom Stoppard |
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 Inhalt
England, 1943. Codeknacker und Genie Tom Jericho kehrt nach einem Nervenzusammenbruch zurück an die Station X, dem britischen Decodierungsstützpunkt. Da die Nazis plötzlich den deutschen U-Boot-Code geändert haben, gilt es nun, dieses Enigma-Chiffre so schnell wie möglich zu entschlüsseln. Noch dazu macht ihm die gescheiterte Beziehung zu Claire, deren mysteriöses Verschwinden und der Verdacht des britischen Geheimdienstes zu schaffen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Bettina Friemel
Enigma - Das Geheimnis ist eine Liebesgeschichte, die während des Zweiten Weltkrieges spielt. 'Oh nein', werden manche sagen, 'das hatten wir doch schon in Pearl Harbor'. Stimmt durchaus, aber die Beziehung von Tom Jericho (Dougray Scott) zu Claire (Saffron Burrows) ist längst nicht so kitschig, überzogen und unnötig in den Mittelpunkt gestellt, sondern dient eher der Darstellung der eigenartigen Psyche des Genies Jericho. Denn er kann problemlos sämtliche mathematischen Codes knacken, solange sie auf den Regeln der Logik basieren. Im Gegensatz dazu hat er seine Schwierigkeiten im emotionalen Bereich, denn die gescheiterte Beziehung zu der Frau seines Herzens treibt den überarbeiteten Codeknacker zum nervlichen Zusammenbruch. Noch dazu ist sie spurlos verschwunden und wird der Spionage verdächtigt. Soviel zum romantischen Teil.
Der andere Handlungsstrang befaßt sich mit der nur wenig bekannten Decodierungsabteilung der Briten, genannt Station X. Diese strenggeheime Einheit befindet sich auf einem viktorianischen Anwesen in der Nähe von London. Dort sind die unterschiedlichsten Wissenschaftler, unter ihnen Jericho, Tag und Nacht damit beschäftigt, die feindlichen Codes zu entschlüsseln. Unterstützung erhält das Superhirn von der schrulligen und hochintelligenten Hester (Kate Winslet), ihres Zeichens Mitbewohnerin von Claire. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Lösung des Enigma-Codes der Nazis, der als unentschlüsselbar gilt, ebenso nach der Antwort auf Claires Verschwinden. Die Darsteller fügen sich perfekt in die etwas komplizierte, aber äußerst interessante Materie ein und überzeugen in jeder Hinsicht, allen voran Kate Winslet, die einmal mehr durch ihre charmante Komik brilliert.
Wer in einem Kriegsfilm nun wilde Schlachten und viel sinnlose Gewalt vermutet, bekommt die Gelegenheit, eine ganz andere Seite des Geschehens kennenzulernen. Die Codeknacker waren von enormer Bedeutung und konnten durch ihre Fähigkeiten aus dem Hintergrund unzählige Menschenleben retten, ohne dass die Menschheit überhaupt davon wußte. Daher ist es eine wahre Bereicherung, von dieser Spezialeinheit zu erfahren. Auch wenn man den genauen Vorgängen des Decodierens stellenweise nicht wirklich folgen kann, ist es umso faszinierender, dass es überhaupt möglich ist.
Tom Stoppard hat den gleichnamigen Bestseller-Roman von Richard Harris in sinnige Dialoge verwandelt und gibt sich in so manchem Shakespearezitat zu erkennen - er kann's eben nicht lassen. Denn spätestens nach seinem Oscar für Shakespeare in Love steht der britische Dramen-und Drehbuchautor für die Qualität eines Filmes und wäre allein schon ein guter Grund, sich den Film anzusehen.. Michael Apted ist es gelungen, das Drehbuch stimmungsvoll in wunderschöne Bilder zu verpacken, die das Herz des Englandfans höher schlagen lassen. Zwar fehlt die Action einesJames Bonds, dafür fesselt das ungewöhnliche Thema. Man vermutet es kaum, aber hinter der ganzen Produktion steckt Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger. Selbst von dem Mythos der Enigma-Maschinen beeindruckt ließ er nichts unversucht, um den Roman zu verfilmen. So haben drei fähige Männer ihren Teil zu einem ruhigen, aber auf seine Art spannenden und romantischen Spionagethriller beigetragen, der einem neue Perspektiven des Krieges eröffnet.  Weitere interessante Filme
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