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Im Bann des Jade Skorpions(The Curse of the Jade Scorpion, 2001)
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06. Dezember 2001 DVD: 06. Juni 2002
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Premiere: |
05. August 2001 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
103 min
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Land: |
USA, Deutschland |
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Darsteller:
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Woody Allen (CW Briggs), Dan Aykroyd (Chris Magruder), Helen Hunt (Betty Ann Fitzgerald), Brian Markinson (Al), Wallace Shawn (George Bond), David Ogden Stiers (Voltan), Charlize Theron (Laura Kensington), Elizabeth Berkley (Jill), Peter Linari (Joe Coopersmith), John Tormey (Sam), John Schuck (Mize), Kaili Vernoff (Rosie), Maurice Sonnenberg (Büroarbeiter), John Doumanian (Büroarbeiter), Peter Garety (Ned) |
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Regie:
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Woody Allen |
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Drehbuch:
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Woody Allen |
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 Inhalt
Versicherungsdetektiv C. W. Briggs ist zwar ein Meister seine Faches, hat jedoch schwer mit seiner dominanten neuen Mitarbeiterin Betty Ann Fitzgerald zu kämpfen. Auf einer Party werden beide von dem Magier Voltan mittels eines Skorpionpendels hypnotisiert. Doch diese harmlose Showeinlage wird bald bitterer Ernst, denn Briggs steht weiterhin unter dem Bann des Jadeskorpions und wird auf einen Juwelenraubzug geschickt |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Bettina Friemel
Woody Allen hat auch dieses Jahr eine kleine persönliche und geistreiche Hommage für seine Fans zubereitet. Mit Im Bann des Jade Skorpions ist ihm ein herrlich komischer Gangsterfilm gelungen, in dem er seine Vorliebe für das Genre einmal mehr offenbart. Wie so oft vereint er seine Liebe für den Jazz, dem er bereits Sweet and Lowdown zu Füßen legte, seine Achtung vor mysteriösen Krimiklassikern, die nicht nur für Bullets over Broadway Pate standen, mit seiner einzigartigen Dialogregie. Hatte sein letzter Film Schmalspurganoven noch so manche Längen, ist der aktuelle Geniestreich von Anfang bis Ende konsequent und fließend inszeniert. Mit spritzigen Dialogen und seiner gewohnt hibbeligen Art gelingt es dem Neurotiker Nr. 1, seine auf den ersten Blick unscheinbare Figur als überzeugten Womanizer in Szene zu setzen, bei dem sich die willigen Frauen praktisch die Klinke in die Hand geben. So fühlen sich Männerträume wie Elizabeth Berkley und Charlize Theron unglaublich von dem kleinen Männlein angezogen. Nur eine macht ihm das Leben schwer. Helen Hunt heißt diesmal die starke, attraktive Frau an seiner Seite, die von seinem animalischen Sexappeal erst überzeugt werden will. Doch bis dahin führt ein langer Weg über heftige Wortgefechte und mysteriöse Mißverständnisse.
Denn die Basishandlung ist eine ganz andere. Woody Allen ist der geniale Versicherungsdetektiv C. W. Briggs, Helen Hunt seine verhaßte neue Mitarbeiterin Betty Ann Fitzgerald. Auf einer Geburtstagsfeier werden beide von dem geheimnisvollen Magier Voltan (David Ogden Stiers) mittels eines Jadeskorpions hypnotisiert. Doch was auf der Party noch für Unterhaltung gesorgt hat, nimmt bald seinen kriminellen Lauf. Per Telefonanruf befielt Voltan Briggs, einen Juwelenraub zu begehen. Und da der ja über sämtliche Alarmanlagen und Sicherungen Bescheid weiß, funktioniert die Sache wunderbar. Am nächsten Tag muß er jedoch ein perfektes Verbrechen aufklären, das er unwissentlich selbst begangen hat. Schon vor Jahren hatte Woody Allen die Idee, einen Film auf dem Phänomen der Hypnose aufzubauen. Obwohl er selbst noch nie hypnotisiert wurde, reizten ihn die Möglichkeiten und Auswirkungen, die so ein Zustand mit sich bringen kann. Denn was kann alles passieren, wenn man nicht wieder enthypnotisiert wird und ein anderer Mensch die Macht über das eigene Bewußtsein behält? Genau das ist der Gegenstand von Im Bann des Jade Skorpions, ausgespielt bis zum Äußersten.
Allerdings sollte man Woody Allens Stil schon mögen, um den Film in sein Herz schließen zu können. Obwohl er für Allen-Anfänger ein guter Einstieg in die Sphären seiner Kreativität darstellen könnte, muß man das zappelige, leicht egozentrische Spiel des Meisters wirklich lieben. Die Komik der Szenen wird hervorragend von der perfekt ausgewählten Musik von Jazzgrößen wie Duke Ellington, Dick Hyman und Glenn Miller unterstützt, die an sich schon eine erheiternde Wirkung besitzt. Wer nun weder Woody Allen, noch Jazzmusik mag, ist hier natürlich völlig falsch. Alle anderen sollten sich einfach in den Bann eben dieser Elemente begeben und sich köstlich amüsieren!  Weitere interessante Filme
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