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Crazy(Crazy, 2000)
| Dt.Start: |
08. Juni 2000
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Premiere: |
08. Juni 2000 (Deutschland) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
97 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Robert Stadlober (Benjamin Lebert), Tom Schilling (Janosch Schwarze), Oona-Devi Liebich (Malen), Julia Hummer (Marie), Can Taylanlar (Troy), Christoph Ortmann (Kugli), Joseph Bolz (Felix), Willy Rachow (Florian), Dagmar Manzel (Juliane Lebert), Burghart Klaußner (Klaus Lebert), Mira Bartuschek (Paula Lebert), Jörg Gudzuhn (Herr Falkenstein), Katharina Müller-Elmau (Frau Westphalen), Irene Kugler (Frau Bachmann), Germain Wagner (Herr Richter) |
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Regie:
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Hans-Christian Schmid |
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Drehbuch:
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Michael Gutmann, Benjamin Lebert |
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 Inhalt
Benjamin Lebert ist halbseitig gelähmt und muss aufgrund seiner schulischen Leistungen immer wieder die Schule wechseln. Nun haben seine Eltern ihn in einem Internat angemeldet. Er findet schnell neue Freunde unter anderem in seinem Zimmergenossen Janosch. Trotz wiederholter schulischer Probleme genießt er die Zeit, die er mit seinen neu gewonnenen Freunden dort verbringt. Doch dann verlieben sich Janosch und er in dasselbe Mädchen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Crazy basiert auf dem gleichnamigen, autobiographischen Erfolgsroman von Benjamin Lebert und gehört zu jenen Romanverfilmungen, die man insgesamt als gelungen bezeichnen kann. Neben einer soliden Inszenierung und dem guten Schnitt, wissen vor allem die authentischen Hauptdarsteller zu gefallen. Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein guter Film über das Leben einer Hand voll jugendlicher auf einem Internat.
Crazy, der dritte Film von Hans-Christian Schmid, der durch 23 und Nach fünf im Urwald zu Bekanntheit gelangte und 2009 mit Sturm erneut in die Kinos kam, ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des Jungautors Benjamin Lebert. Dieser schrieb das autobiographische Buch bereits mit 16 Jahren. Wie bei vielen Romanverfilmungen unterscheidet sich der Plot des Filmes wesentlich von dem des Buches.
Schauspielerisch lässt sich nicht viel meckern. Von den Jungschauspielern fällt keiner negativ auf und Hauptdarsteller Robert Stadlober spielt den behinderten Benni beeinruckend überzeugend. Ursprünglich sollte Benjamin Lebert sich selbst spielen, allerdings traute er sich die Rolle nicht zu. Eine gewisse Authentizität lässt sich der Geschichte und den Figuren an sich nicht abschlagen. Hier und da findet man sicherlich auch Parallelen zur eigenen Jugend, wenn auch nicht in dem Ausmaß. So ist beispielsweise Kekswichsen ein "Sport", mit dem wohl nicht jeder Erfahrungen gemacht hat.
Bei der Inszenierung wurde großer Wert auf Glaubhaftigkeit der Figuren gelegt und tatsächlich nimmt man dem Film seine weitestgehend realistischen und nur ganz selten überzeichneten Charaktere ab. Dazu kommen noch einige wirklich ansprechende, atmosphärische Bilder, die teilweise wunderbar zusammengeschnitten wurden. Zusätzliche Glaubwürdigkeit verschafft sich Crazy auch durch den Originalschauplatz des Internats, welches Lebert selbst besuchte.
Sicherlich verläuft die Geschichte genauso, wie man es erwartet hat und gegen Ende wird die ganze Sache dann auch ein wenig kitschig, aber das Gesamtbild stimmt und so ist Crazy definitiv ein sehenswerter Film, auch wenn man sich nicht unbedingt die DVD ins Regal stellen muss.  Weitere interessante Filme
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