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Fame

(Fame, 2009)

Dt.Start: 24. Dezember 2009
DVD: 14. Mai 2010
Premiere: 24. September 2009 (Australien)
FSK: o.A. Genre: Musical
Länge: 107 min Land: USA
Darsteller: Megan Mullally (Fran Rowan), Kelsey Grammer (Joel Cranston), Kay Panabaker (Jenny), Bebe Neuwirth (Lynn Kraft), Anna Maria Perez de Tagle (Joy), Charles S. Dutton (Alvin Dowd), Debbie Allen (Direktorin Simms), Naturi Naughton (Denise)
Regie: Kevin Tancharoen
Drehbuch: Allison Burnett, Aline Brosh McKenna


Inhalt

Die New York City High School of Performing Arts ist die Adresse schlechthin für junge Tänzer, Sänger oder Schauspieler, die von einer großen Karriere träumen. Doch die Aufnahmeprüfung ist hart und das vierjährige Studium ebenfalls. Der Lohn für die harte Arbeit ist der Gewinn an Erfahrung - in jeder Lebenslage. Denn auch unter Konkurrenten können echte Freundschaften entstehen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Fame hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 55%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Markus Ostertag
Fame hat eine Wertung von 55%
Wieso inszeniert man ein Remake, wenn man im Vergleich zum Original kaum etwas besser macht? Fame - Der Weg zum Ruhm (1980) schwächelte bereits stark in Sachen Handlung, da aufgrund der episodenhaften Erzählweise kein roter Faden zu erkennen war. Auch in dem aktuellen Remake fällt dieser Aspekt negativ ins Gewicht. Zu wenig Charakterbindung und -tiefe wird hier entwickelt, um die einzelnen Erzählstränge interessant zu machen. Einzig die Showeinlagen können wirklich überzeugen und begeistern - wenn man die nervige Nebenhandlung aussitzen kann.

Bild aus Fame Tausende junge Leute streben jedes Jahr die große Karriere als Sänger, Tänzer oder Schauspieler an. Dafür überwinden sie oft weite Strecken, um an Castings und Aufnahmeprüfungen teilzunehmen. Doch die Jury ist hart, nur die Besten kommen weiter. So setzen auch Marco, Denise, Neil und viele andere Jugendliche all ihre Hoffnung auf dieses eine, alles entscheidende Auswahlverfahren. Nein, wir sprechen hier gerade nicht etwa von der neuen Staffel Popstars oder DSDS, obwohl man zeitweise an die Fernsehformate, die auf der ganzen Welt erfolgreich ihre Quoten schaffen, erinnert wird. Wir befinden uns in New York und begleiten junge Menschen, die sich der harten Aufnahmeprüfung der New York School of Performing Arts stellen. Nur 200 Plätze gibt es, aber mehrere Tausend Bewerber. Die Lehrer der Schule sehen sich jeden Bewerber genau an und entscheiden über Sieg oder Niederlage. Doch allein die Aufnahme auf der Schule ist noch gar nichts. Nun gehen die Anstrengung und der Kampf erst richtig los.

Unter den zahllosen Bewerbern werden einige näher beleuchtet. Schauspieler, wie Jenny, die erst einige Zeit braucht, um aus sich herauszugehen; oder Sänger, wie die begabte Denise, die ursprünglich Konzert-Pianistin werden sollte; aber auch ambitionierte Regisseure und Musiker stehen hier im Fokus. Damit ist auch schon der größte Schwachpunkt von Fame thematisiert. Es nimmt so viele Handlungsstränge auf, dass man keinem so richtig folgen kann und mit keiner der Figuren so richtig mitfühlt. Einzig der Charakter der Denise, gespielt von Naturi Naughton (Notorious B.I.G.), wird einigermaßen greifbar und die Entwicklung der Figur von der gezwungenen Pianistin zur freien Sängerin nachvollziehbar. Alle anderen Geschichten gehen sang- und klanglos am Zuschauer vorbei. Die Tatsache, dass der Film von Aufnahmeprüfung bis Abschlussveranstaltung begleitet, verbessert diese Tatsache natürlich überhaupt nicht, denn so werden viele Geschichte einfach im Raum stehen gelassen und schwupps geht es im nächsten Schuljahr weiter.

Glücklicherweise hat Fame noch etwas anderes zu bieten, nämlich die Show. Hier können die jungen Talente beweisen, was sie können, und das ist eine Menge. Von professionellen Tanzeinlagen über Gesangsunterricht in der Karaoke-Bar bis hin zum Amateur-Spielfilm ist hier alles vertreten. Es sind allein diese Szenen, die den Film sehenswert machen. Vor allem die Choreographien sind teils spektakulär in Szene gesetzt und wissen wirklich zu beindrucken. Gerade auf der großen Leinwand ist dies wunderschön anzusehen und kann Musik- und Tanzbegeisterte erfreuen. Doch leider reicht das nicht aus, um über 107 Minuten Laufzeit zu bringen. Wahrscheinlich wäre hier weniger mehr gewesen. Hätte man den Fokus auf nur wenige Studenten gelegt, so wären sicherlich auch die Geschichten außerhalb der Ausbildung und um diese herum deutlich interessanter und greifbarer gewesen und der Film damit um einiges aufgewertet.



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