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Die Monster AG(Monsters, Inc., 2001)
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31. Januar 2002 DVD: 12. September 2002
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Premiere: |
28. Oktober 2001 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Animation, Komödie |
| Länge: |
92 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Billy Crystal (Mike Wazowski), John Goodman (James P. 'Sulley' Sullivan), James Coburn (Henry J. Waternoose), Jennifer Tilly (Celia), Bonnie Hunt (Flint), Mary Gibbs (Boo), Steve Buscemi (Randall Boggs), Bob Peterson (Roz), John Ratzenberger (Yeti), Frank Oz (Fungus), Steve Susskind (Floor Manager), Jeff Pidgeon (Bile), Sam 'Penguin' Black (George), Daniel R. Gerson (Needleman & Smitty) |
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Regie:
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Peter Docter, David Silverman |
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Drehbuch:
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Dan Gerson, Andrew Stanton |
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 Inhalt
Mike Wazowski und James Sullivan sind das erfolgreichste Team im Hause Monsters, Inc. Ihre Aufgabe ist es, den Kindern dieser Welt jede Nacht einen gehörigen Schrecken einzujagen, denn angsterfüllte Kinderschreie liefern die nötige Energie für die Stadt der Monster. Doch der neidige Randall Boggs versucht verzweifelt den internen Mitarbeiter Highscore einzufahren was er natürlich nur durch Schummeln erreichen kann. Als er eines Nachts heimlich vorabreitet geschieht eine Tragödie: Ein menschliches Kind verirrt sich in die Welt der Monster. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Matthias Pasler
In der Masse an originellen Animationsfilmen gehört Die Monster AG trotzdem zu einem der besten. Die Idee, dass Schrankmonster Kinderschreie brauchen, um ihre Gesellschaft am Laufen zu halten, ist an sich schon herrlich schräg, aber die schlussendliche Lektion, dass etwas ganz anderes noch viel mehr Kraft hat, schafft dazu noch etwas sehr Anrührendes. Botschaften übermittelt Pete Docter in seinem Regiedebüt damit verschiedene, nicht nur für Kinder. Dass er das aber nicht mit mahnend erhobenem Zeigefinger tut, sondern auf eine sehr zurückhaltende und liebenswerte Art, macht sie noch wirkungsvoller. Die Animationen sind (fast schon selbstverständlich bei Pixar) auf höchstem Niveau, und die Musik von Altmeister Randy Newman, der dafür auch endlich mit dem Oscar belohnt wurde, tut ihr Übriges. Äußerst positiv fällt außerdem die deutsche Synchronfassung auf! Zwar sind Billy Crystal und John Goodman im Original schwer zu toppen, aber mit Ilja Richter und Martin Semmelrogge als Randall hat man auch im Deutschen Stimmen (und bei Letzterem auch Charaktere) gewonnen, die einen fantastischen Job machen! Insgesamt ein waschechter, aber auch besonderer Pixar-Spaß.
Kurzkritik
von Markus Müller
Monster AG sprudelt geradezu vor originellen und liebenswerten Ideen. Technisch ist er, besonders im Hinblick darauf, dass er bereits 2001 entstand, auf höchstem Niveau, und so fällt es leicht, sich in die interessanten und herzerwärmenden Monster und das schon beinahe übertrieben niedliche kleine Mädchen zu verlieben. Dazu kommt noch eine simple, aber weitgehend geistreiche Botschaft. Zweifellos ein Geniestreich, der nicht nur für Fans von Animationsfilmen absolutes Pflichtprogramm ist.
Kritik
von Johnny Wishbone
Wer hatte als kleines Kind nicht auch Angst vor fiesen Monstern die sich im Schrank oder noch gemeiner unter dem Bett versteckt hielten und im Schutze der Dunkelheit jeden Moment zuschlagen konnten. Die Monster AG der neue Geniestreich aus dem Hause Pixar/Disney gewährt uns einen Blick hinter die Kulissen und weiht uns in die Geheimnisse dieser schrecklichen, haarigen Biester ein. Wer hätte gedacht daß es sich bei den düsteren Gestalten nicht nur um ein paar freakige Einzeltäter sondern um eine gewaltige, perfekt aufeinander abgestimmte Organisation handelt? Und wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, diese Monster würden Kinder nur zu ihrem eigenen Vergnügen allabendlich erschrecken? Die Monster AG macht nun Schluß mit all diesen Ammenmärchen und bringt endlich die ernüchternde Wahrheit ans Tageslicht.
Wie wir es von den Pixar Animation Studios nicht anderes erwartet haben, gelang es ihnen einmal mehr sich technisch weiterzuentwickeln und erneut Standards in Sachen Computeranimationen zu setzen. Es ist schon erstaunlich wie schnell die Entwicklung in diesem Bereich Fortschritte macht. Allein an Sulleys Fell konnte ich mich gar nicht satt sehen, das hat unheimlich flauschig und realistisch ausgesehen. Außerdem hatte ich den Eindruck, daß dieser Film im Vergleich zu den vorherigen Pixar-Filmen um einiges actionlastiger war und auch diese rasanten Szenen war technisch gesehen äußerst beeindruckend.
Doch ein Pixar-Film wäre kein Pixar-Film wenn er nicht auch inhaltlich überzeugen könnte. In diesem Bezug steht Die Monster AG den Toy Story-Filmen oder Das Große Krabbeln in nichts nach. Das Grundkonzept ist originell und äußerst clever, die Figuren sind sorgsam ausgearbeitet, die Dialoge witzig geschrieben und die Handlung ist duchwegs spannend und unterhaltsam. Die Rollercoster-Doorswitching-Verfolgungsjagd gehört zu den einfallsreichsten und mitreißensten Actionszenen die ich dieses Jahr im Kino gesehen habe. Bemerkenswert ist auch wieder einmal die von Pixar gewohnte Detailversessenheit. An jeder Ecke warten Dutzende von originellen Einfällen nur so darauf von den gebannten Augen der Zuschauer entdeckt zu werden. Gefreut hat mich auch, daß die Pixar-Jungs es diesmal geschafft haben, die emotionalen Elemente der Story geschickt einzubinden. Während ich den Randy Newman Song in Toy Story 2 zum Beispiel als totale Spaßbremse empfunden hatte, fügten sich die gefühlsbetonten Szenen in Die Monster AG hervorragend in den Rest der Geschichte ein.
Die Monster AG spricht sowohl Kinder als auch Erwachsene an und ist damit wieder einmal ein gelungener Spaß für alle Altersklassen. Im direkten Vergleich zu den anderen Pixar-Filmen kommt Die Monster AG bei mir persönlich am besten weg, doch im großen und ganzen nehmen sie sich alle nicht viel. Eine kurze Erwähnung hat auch For the Birds, der obligaorische Aufwärmer der vor dem Hauptfilm gezeigt wurde verdient, denn auch der war ziemlich klasse.  Weitere interessante Filme
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