| Dt.Start: |
13. Mai 2010 DVD: 17. September 2009
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Premiere: |
14. Oktober 2009 (London Film Festival, UK) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Abenteuer, Animation |
| Länge: |
87 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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George Clooney (Mr. Fox), Bill Murray (Badger), Meryl Streep (Mrs. Fox), Adrien Brody (Rickity), Owen Wilson (Coach Skip), Jason Schwartzman (Ash), Willem Dafoe (Rat), Wes Anderson (Weasel), Brian Cox (Boggis), Michael Gambon (Franklin Bean), Helen McCrory (Mrs. Bean), Roman Coppola (Squirrel), Garth Jennings (Beans Son), Wallace Wolodarsky (Kylie), Mario Batali (Rabbit), Jarvis Cocker (Petey), Hugo Guinness (Bunce), Eric Chase Anderson (Kristofferson), James Hamilton (Mole) |
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Regie:
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Wes Anderson |
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Drehbuch:
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Wes Anderson, Noah Baumbach |
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Das langerwartete Animationsspektakel von Wes Anderson kann die hohen Erwartungen leider nicht vollends erfüllen. Zwar bietet sein neuestes Werk erneut den herrlich verschrobenen Charme seiner bisherigen Arbeiten, kann jedoch nicht über die komplette Spielzeit überzeugen, da sich viele Szenarien wiederholen und der Film gerade für die jüngeren Zuschauer neben optischen Schauwerten nur wenig zu bieten hat.
Regisseur und Drehbuchautor Wes Anderson ist nach hervorragenden Werken wie The Darjeeling Limited oder Rushmore schon zu einer Marke im Independentkino geworden. Seine Filme sind meist wunderschön verschroben, liebevoll geschrieben und oftmals mit vielen kleinen kreativen Einfällen in Szene gesetzt. Mit der oscarnominierten Buchverfilmung Der Fantastische Mr. Fox beschreitet Anderson in seinem ersten Animationsfilm neues Terrain, ohne aber auch nur für eine Sekunde seinen bekannten Stil zu verleugnen.
Nachdem er für seine Familie die Hühnerjagd aufgegeben hat, führen Mr. und Mrs. Fox ein idyllisches Familienleben. Als er jedoch seinem Verlangen nicht widerstehen kann und die drei anliegenden Bauern Boggin, Bunce und Bean um ihre Hühner erleichtert, bringt er nicht nur seine Familie, sondern die komplette Tierwelt in seinem Umfeld in Gefahr. Grund dafür ist, dass sich die Bauern das nicht mehr bieten lassen wollen und zu einem Gewaltschlag gegen die Tiere ausholen.
Zu Beginn des Filmes ist der Zuschauer noch hin und weg von dieser ungewohnten Welt, die uns Wes Anderson hier präsentiert. Die Geschichte ist einfach und unterhaltsam, jedoch versteht es der Drehbuchautor nicht, sich in seinem Film auf eine bestimmte Zielgruppe festzulegen. So werden die Kinder sicherlich nur die Hälfte der Gags mitbekommen, während sich die Szenarien im Film für den erwachsenen Zuschauer zu häufig wiederholen, so dass das an sich schon recht kurze Werk mit einigen Längen zu kämpfen hat.
Ungewohnt. So könnte man die Inszenierung Andersons wohl am ehesten beschreiben. Wird man als Zuschauer mit den Werken von Pixar und Dreamworks mit dem Besten beliefert was die Technik hergibt, wirkt die Stop-Motion-Technik des Filmes fast schon ein wenig altbacken. Doch das ist nicht als Kritikpunkt zu verstehen, verstärkt dies doch die Atmosphäre des Filmes, der auch inhaltlich den Charme eines etwas älteren Märchens versprüht. Die für Wes Anderson typischen kreativen und verschrobenen Einfälle dürfen hier natürlich ebenso wenig fehlen wie der gewohnt gute Musikeinsatz.
Wenn man seine Stammbesetzung schon nicht vor der Kamera sieht, dann dürfen Owen Wilson, Jason Schwartzman, Bill Murray und Konsorten immerhin ihre Stimmen zur Verfügung stellen. Viele große Namen wie George Clooney und Meryl Streep sind auf der Besetzungsliste zu finden, die allesamt einen hervorragenden Job machen, so dass man ruhigen Gewissens von einer hervorragenden Synchronarbeit des gesamten Casts sprechen kann.
Der Fantastische Mr. Fox hat durchaus seine Stärken, wie beispielsweise seinen altmodischen Charme und seinen verschrobenen Humor. Dennoch ist der Film alles andere als leichte Kost, wiederholt er sich doch in seinen Szenarien und hat trotz seiner kurzen Laufzeit einige extreme Längen aufzuweisen.