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Paranormal Activity

(Paranormal Activity, 2007)

Durchschnittliche Redaktionswertung

51%



Inhalt

Kurz nachdem das junge Ehepaar Micah und Katie in sein neues Heim eingezogen ist, häufen sich merkwürdige Vorkommnisse. Sie hören Dielen knarren und entdecken fremde Fußspuren im Haus: Etwas Unheimliches scheint des Nachts vor sich zu gehen. Um dem Spuk auf den Grund zu gehen, installieren sie eine Kamera.

Kritik

von Daniel Licha

Wertung Kritik

54%

Der große Überraschungserfolg aus Amerika wird seinem Hype leider zu keinem Zeitpunkt gerecht. Sicherlich ist es beeindruckend, was Regisseur und Drehbuchautor Oren Peli aus einem nahezu nicht vorhandenen Budget auf die Beine stellen konnte. Dennoch krankt der Film an seinem unglaubwürdigen Drehbuch, das beim Zuschauer zu keinem Zeitpunkt Angst und Schrecken zu verbreiten vermag.

Bild aus Paranormal Activity Lange Zeit hielt Blair Witch Projekt den Rekord als profitabelster Film aller Zeiten. Mit einem spärlichen Budget von nur $60 000 ausgestattet, konnte der Horrorfilm weltweit knapp $250 Millionen einspielen. Dieser Rekord dürfte nun 10 Jahre später geknackt werden, denn Paranormal Activity nimmt gerade in den Vereinigten Staaten Kurs auf die 100 Millionen Marke und ließ dabei sogar die gestandene Saw-Reihe weit hinter sich. Nicht schlecht, bedenkt man das geringe Produktionsbudget von $15 000.

Nachdem ihre Beziehung nun schon drei Jahre Bestand hat, beschließt das junge Pärchen Micah und Katie in ein luxuriöses kleines Häuschen zu ziehen. Doch kaum sind sie dort angekommen, häufen sich merkwürdige Geräusche in ihrem neuen Domizil. Der technikaffine Micah will dem auf den Grund gehen und beschließt daher die nächtliche Ruhe mit seiner neuen Kamera aufzunehmen. Als sich dadurch erste Beweise ergeben, ziehen sie die Hilfe eines Parapsychologen zu Rate, der an einen Dämon glaubt und ihnen die wichtigste Regel zum Überleben mit an die Hand gibt: Unter keinen Umständen darf versucht werden, Kontakt mit dem Unruhestifter aufzunehmen.

Gerade bei Filmen, in denen eine Wackelkamera zum Einsatz kommt, ist es wichtig, dass man sich auf die Geschehnisse einlassen kann und sich daraus eine gewisse Unruhe und Angst beim Zuschauer entwickeln kann. Was beim Blair Witch Projekt oder letztes Jahr mit Rec noch hervorragend funktionierte, gelang in diesem Falle leider nicht. Zu schwach sind die Charaktere gezeichnet und geradezu nervig und gestellt wirken einige der Dialoge, als dass es auch nur ansatzweise möglich ist, das Geschehen auf der Leinwand für bare Münze zu nehmen. Dies ist sehr schade, da bei der eigentlichen Geschichte durchaus ein gewisses Potential zu erkennen ist.

Dabei gibt es inszenatorisch rein gar nichts auszusetzen. Was Regisseur Oren Peli mit seinem niedrigen Budget hier abliefert, ist nahezu fantastisch, denn gerade bei den Schockmomenten oder während der Nachtruhe gelangen ein paar wirklich nervenzerreißende Szenen, die sicherlich keinen Zuschauer kalt lassen werden. Doch leider gibt es außerhalb dieser gelungenen Abschnitte viel Leerlauf, die den Geschehnissen vieles an Spannung nehmen und so erwischt man sich schon fast beim Warten auf die nächste Nacht.

Dass man bei den Hauptakteuren auf zwei unverbrauchte Gesichter gesetzt hat, ist lobenswert und sorgt auch aufgrund der perfekten Chemie der beiden Hauptdarsteller für einen gewissen Realismus. Man muss Micah Sloath und Kathie Featherston schon ein großes Lob zollen, würde man doch aufgrund ihrer Gestik nie im Traum daran denken, sie nicht für ein Pärchen zu halten. Doch all ihre Bemühung scheitert an den schon erwähnt schwachen Dialogen, welche die Glaubwürdigkeit der Geschichte enorm einschränkt.

Man muss Oren Peli schon ein großes Lob zollen, denn was er hier inszenatorisch aus so wenig Geld heraus holen konnte, ist schon beeindruckend. Doch leider verzettelt sich der Drehbuchautor bei den ausufernden und unglaubwürdigen Dialogen, die dem Film die notwendige Glaubwürdigkeit nehmen, die er bräuchte, um beim Zuschauer Angst und Schrecken zu verbreiten. So wartet man meist nur auf die inszenatorischen Höhepunkte, was bestätigt, dass Paranormal Activity qualitativ als Kurzfilm vielleicht besser funktionieren würde.

Kurzkritik

von Carmen Porschen

Wertung Kurzkritik

65%

Seit dem Überraschungserfolg von Blair Witch Projekt sind Filme, die dank wackliger Handkamera Authentizität vermitteln sowie ohne sichtbaren Horror, Angst und Schrecken auslösen, beliebt. Paranormal Activity bediente sich genau dieser Zutaten und wurde ein Überraschungshit. Das Gruseln klappt bei dieser Low-Budget Produktion auch ziemlich gut, nur das andauernde Gezanke zwischen der verschreckten Katie und ihrem coolen Freund Micah, der bis kurz vor Schluss die Position des Skeptikers wahrt, geht so dann und wann auf die Nerven. Der Film spielt mit einfachen, aber allgegenwärtigen Ängsten. Das seltsame Knacken und Knarren, wenn man nachts im Bett liegt - wer kennt das nicht. Daher wirkt Paranormal Activity zwar, kann mit dem innovativen Erfolg von Blair Witch Projekt aber nicht mithalten. Ein Grund dafür ist auch das gewählte Ende, von dem wohl drei zur Auswahl standen. Die Devise das Grauen allein im Kopf entstehen zu lassen, hätte wohl konsequent beibehalten werden sollen.

Kurzkritik

von Daniela Panzitta

Wertung Kurzkritik

30%

Wenn Filme im Vorfeld zu sehr gelobt wurden, drohen sie häufig an den Erwartungen zu scheitern. Das ist wohl auch bei Paranormal Activity der Fall. Zwar hat der Film durchaus ein paar gruselige Momente, vor allem dann, wenn man nachts gespannt durch die Kamera blickt und darauf wartet, dass wieder etwas passiert. Diese Szenen profitieren sehr von der Inszenierung mit Handkamera, da man sich mehr als sonst als stiller Beobachter fühlt, der Dinge sieht, die die Betroffenen zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehen. Leider nervt der Film aber in den Szenen dazwischen, nämlich wenn wir das Pärchen Katie und Micah beobachten, wie sie mit der Situation umgehen. Hier ist zum einen Micah an vielen Stellen wenig nachvollziehbar und zum anderen passt die Inszenierung per Handkamera häufig nicht ganz ins Bild, was der gesamten Inszenierung ein wenig den Boden raubt. Insgesamt ist der Film mit netten Ideen und einfallsreich kreiert, kann für das ein oder andere Gruselgefühl sorgen, gibt aber in seiner Gesamtheit zu viel Anlass zur Beschwerde.

Kurzkritik

von Markus Müller

Wertung Kurzkritik

55%

Keine Frage, Paranormal Activity hat seine Momente und ist streckenweise, wenn man sich auf das Geschehen einlässt, auch tatsächlich gruselig. Doch das alberne Ende und die teils unlogischen Verhaltensweisen der Protagonisten, speziell Micahs, sind teilweise nervig. Auch das Konzept des Horrorfilms per Handkamera hat man schon besser umgesetzt gesehen.
Dennoch ist es erstaunlich, mit welch minimalistischen Mitteln es die Macher geschafft haben, einen funktionierenden und streckenweise wirklich unheimlichen Film zu erschaffen.



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