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Harry Potter und der Stein der Weisen(Harry Potter and the Sorcerer's Stone, 2001)
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22. November 2001 DVD: 11. Mai 2002
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Premiere: |
04. November 2001 (UK) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Abenteuer, Fantasy |
| Länge: |
152 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Daniel Radcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ron Weasley), Emma Watson (Hermione Granger), Robbie Coltrane (Rubeus Hagrid), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Minerva McGonagall), Alan Rickman (Severus Snape), Ian Hart (Professor Quirrell), Warwick Davis (Professor Flitwick), Zoe Wanamaker (Madame Hooch), Tom Felton (Draco Malfoy), Alfie Enoch (Dean Thomas), Matthew Lewis (Neville Longbottom), Devon Murray (Seamus Finnegan), Richard Griffiths (Vernon Dursley), Fiona Shaw (Petunia Dursley), Harry Melling (Dudley Dursley), Julie Walters (Molly Weasley), Chris Rankin (Percy Weasley), James Phelps (Fred Weasley), Oliver Phelps (George Weasley), Sean Biggerstaff (Oliver Wood), David Bradley (Argus Filch), John Hurt (Mr. Ollivander), John Cleese (Nearly Headless Nick), Richard Bremmer (Lord Voldemort) |
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Regie:
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Chris Columbus |
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Drehbuch:
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J.K. Rowling, Steven Kloves |
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 Inhalt
Da seiner Eltern kurz nach seiner Geburt bei einem Unfall gestorben sind, lebt Harry Potter bei seinem Onkel Vernon, seiner Tante Petunia und seinem verwöhnten Cousins Dudley, die ihn allerdings nur erdulden und nicht als vollwertiges Mitglied der Familie akzeptieren. An seinem elften Geburtstag erfährt Harry jedoch, daß er der verwaiste Sohn zweier mächtiger Zauberer ist und selbst einzigartige magische Fähigkeiten besitzt. Nur kurze Zeit später beginnt sein erstes Jahr in Hogwarts, der Schule für Hexenkunst und Zauberei. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Markus Müller
Auch Nichtkenner der Harry Potter-Bücher bekommen mit der ersten Verfilmung einen unterhaltsamen Streifen geboten, der ihnen in komprimierter Form einen Einblick in die ebenso komplexe, wie faszinierende Welt von Hogwarts bietet. Dabei weiß die erste Hälfte des Filmes, die den Zuschauer mit auf Entdeckungsreise in die Welt der Zauberschule nimmt, mehr zu gefallen als die zweite, in der sich die Handlung systematisch in eine relativ konventionelle, wenn auch aufwändig inszenierte Kinder-Detektivgeschichte entwickelt.
Außerdem sehen einige CGI-Effekte selbst für die damalige Zeit nicht immer überzeugend aus - in einigen Szenen wäre man mit analoger Tricktechnik sicherlich besser gefahren.
Alles in allem ist Harry Potter und der Stein der Weisen dennoch ein rundum unterhaltsamer Familienfilm und der gelungene Auftakt einer legendären Filmreihe.
Kritik
von Johnny Wishbone
Nun ist es endlich soweit, eines der erfolgreichsten Kinderbücher aller Zeiten hat die Kinoleindwände dieser Welt erobert und das wie erwartet bereits vom Start weg mit riesigem Erfolg. Bereits am ersten Wochenende spielte die Verfilmung des ersten Harry Potter Romans allein in den USA satte 93.5 Millionen Dollar ein und stellte damit alles bisher dagewesene in den Schatten. Es besteht natürlich kein Zweifel, daß der Film auch sämtliche Rekorde gebrochen hätte wenn er so richtig mies geworden wäre, denn die Vorfreude von Kindern und auch Erwachsenen in aller Welt, die Abenteuer von Harry, Ron und Hermione endlich auf der Kinoleinwand erleben zu dürfen hätte sich auch durch die schlechtesten Kritiken nicht bremsen lassen. Umso erfreulicher ist es allerdings, daß es dem Team um J.K.Rowling, Chris Columbus und Steven Kloves hervorragend geglückt ist, das Buch in bewegte Bilder umzusetzen.
Wobei man an dieser Stelle festhalten muß, daß sich dieser Film ganz klar an den Teil der Zuschauer richtet, der die Romanvorlage gelesen hat und es damit unwissenden Muggles nicht so einfach macht, einen Einstieg in Harrys Welt zu finden. Aber ist das negativ zu werten? Ich finde nicht. Anstatt die kostbare Filmzeit damit zu verschwenden, sämtliche Kleinigkeiten genau zu erklären, konzentriert sich der Film darauf, seine Geschichte zu erzählen. Dabei mußte Steven Kloves sowieso schon viele für die Story nicht unbedingt essentielle Ereignisse ausklammern, was sehr schade ist, denn es gibt so einige Dinge bei denen ich mich während des Lesens köstlich amüsiert habe und die in der Filmversion dann leider keinen Platz mehr gefunden haben. Desweiteren bekommen die meisten Figuren nicht die Möglichkeit sich im Film ausgiebig zu präsentieren, wodurch sie natürlich vor allem auf die Zuschauer die das Buch nicht gelesen haben, nicht halb so viel Faszination ausüben können. Doch das sind eben die Nachteile einer Verfilmung, man kann den Film nun mal nicht fünf Stunden lang werden lassen. Für die kleinsten Kinogäste sind die (absolut nötigen) 152 Minuten schon eine harte Bewährungsprobe. Der Film kann also keinesfalls den Roman ersetzen, erfüllt seine Aufgabe als Verfilmung jedoch exzellent.
Im Zentrum der Geschichte stehen natürlich Titelheld Harry und seine beide besten Freunde Ron und Hermione. Man kann Chris Columbus für diesen dreifachen Glücksgriff nur gratulieren, wobei man sagen muß, daß Daniel Radcliffe von den dreien noch am wenigsten überzeugen konnte. Ihm nimmt man die Figur des Harry Potter ohne Frage ab, doch eine schauspielerische Meisterleistung liefert er auch nicht gerade ab. Rupert Grint und Emma Watson waren dafür jedoch umso bezaubernder und liebenswerter. Vor allem Emma als strebsame Hermione Granger war einfach nur klasse. Die Nebenfiguren wurden bekanntermaßen fast durchwegs von namhaften Charakterdarsteller gespielt. Da ist es nicht verwunderlich, daß auch sie durch die Bank überzeugen konnten. Richard Harris als weiser Direktor Albus Dumbledore, Maggie Smith als Minerva McGonagall, Robbie Coltrane als Rubeus Hagrid, Alan Rickman als Severus Snape, Tom Felton als Draco Malfoy, selbst die viel zu kurz gekommenen wie Julie Walter als Molly Weasley oder John Cleese als Nearly Headless Nick, sie alle waren meines Erachtens absolut perfekt besetzt.
Ein großes Plus bekommt der Film von mir auch für seine grandiose Optik. Wirklich faszinierend wie es Chris Columbus geschafft hat, die Dinge haargenau so umzusetzen wie es die Romanvorlage vorgibt. Wobei man hier natürlich ganz klar sagen muß, daß dies nicht allgemein gültig ist, denn schließlich entwickelt die Geschichte in der Fantasie eines jeden Lesers sein ganz eigenes Gesicht. Somit ist dieser Film nichts weiter als die Version die sich Columbus, Kloves und ganz wichtig J.K.Rowling selbst in ihren Gedanken ausgemalt haben und erstaunlicherweise deckt sich das meiste so ziemlich mit dem was ich mir damals während des Lesens vorgestellt habe. Der stimmungsvolle Score von John Williams tut sein übriges, um den magischen Funken auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Einziges Manko sind vielleicht die Effekte, die im großen und ganzen zwar recht gut gelungen, oftmals aber zu deutlich als solche zu erkennen waren. Wobei dies dem Kinderauge wahrscheinlich nicht so störend auffallen dürfte, wie dem erwachsenen Kinogänger.
Als begeisterter Leser der Harry Potter Romane bin ich mit dieser Verfilmung mehr als zufrieden. Vor allem die Tatsache, daß sich Chris Columbus mit seinem Film gezielt an dem Teil des Publikums richtet, der die Bücher gelesen hat und damit keine Kompromisse gegenüber den uninformierten, vielleicht sogar nur durch die Hysterie um den Film mitgerissenen Kinobesuchern macht, nur um ja keinen Zuschauer vor den Kopf zu stoßen, war meiner Meinung nach genau das richtige. Damit wurde Harry Potter und der Stein der Weisen zu einer gelungenen Verfilmung und nicht zu einem massenorientierten Ausverkauf. Der Film steht meines Erachtens auch vollkommen über dem Hype der um ihn gemacht wird und erst recht über der maßlos übertriebenen Merchandise-Schwemme. Wenn ich überhaupt irgendwas zu bemängeln habe, dann nur, daß einge Dinge im Film zu kurz gekommen sind. Aber dafür hab ich ja das Buch im Regal stehen. Da die folgenden Bücher und damit natürlich auch die anstehenden filmischen Fortsetzungen nicht mehr so viel Zeit auf die Einleitung verwenden mußten/müssen sondern sich viel stärker auf eine spannende Geschichte konzentrieren konnten/können, kann sich Columbus in Harry Potter und die Kammer des Schreckens vielen Kleinigkeiten, Ereignissen und Figuren mit noch mehr Aufmerksamkeit widmen und das läßt vermuten, daß der nächste Film sogar noch um einiges unterhaltsamer werden wird als dieser hier.  Weitere interessante Filme
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