MovieMaze-Home
NewsFilmeChartsStarsTrailerWallpaperPosterForumSpecialsSuche
filmarchivaktuell im kinovier wochen vorschaucoming soonpodcastsuche

  
 Poster zu Sag' kein Wort vergrößern

Film-Seite zu Sag' kein Wort
Trailer zu Sag' kein Wort
Poster zu Sag' kein Wort
PDF zu Sag' kein Wort

Sag' kein Wort

(Don't Say A Word, 2001)

Dt.Start: 17. Januar 2002 Premiere: 24. September 2001 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Thriller
Länge: 112 min Land: USA
Darsteller: Michael Douglas (Dr. Nathan Conrad), Sean Bean (Patrick Koster), Brittany Murphy (Elisabeth Burrows), Skye McCole Bartusiak (Jessie Conrad), Famke Janssen (Aggie Conrad), Jennifer Esposito (Sandra Cassidy), Guy Torry (Martin J. Dolen), Oliver Platt (Dr. Louis Sachs), Shawn Doyle (Russel Maddox), Victor Argo (Sydney Simon), Isabella Fink (Acht Jahre alte Elisabeth), Conrad Goode (Max J. Dunlevy), Lance Reddick (Arnie Carter), Paul Schulze (Jake), Alex Campbell (Jonathan)
Regie: Gary Fleder
Drehbuch: Andrew Klavan, Anthony Peckham


Inhalt

Der renommierte Psychiater Dr.Nathan Conrad hatte sich auf ein gemütliches Thanksgiving mit seiner Familie gefreut, doch als er feststellen muß, daß seine kleine Tochter Jessie in der vergangenen Nacht entführt wurde, beginnt für seine Frau und ihn ein wahrer Albtraum. Nur wenige Minuten später melden sich die Entführer und stellen Nathan ein Ultimatum: Bis spätestens 17 Uhr soll er einer seiner Patientinnen eine geheimnisvolle Nummer entlocken, andernfalls würde Jessie sterben.
Shopping-Box
DVDs zu Sag' kein Wort Amazon-Shop
zum Film
Merchandising zu Sag' kein Wort Poster & Merchandise
zum Film
Sag' kein Wort bei eBay Artikel bei eBay
zum Film
Sag' kein Wort bei Billiger.de Preisvergleich
für den Film


Kritik

Sag' kein Wort hat eine Wertung von 58%

Die Ausgangssituation dieses Thrillers wirkt bereits von Beginn an sehr vertraut, schließlich hat man sie in diesem Genre schon oft genug vorgesetzt bekommen. Die heile Welt einer Vorzeigefamile wird von einem Augeblick auf den anderen aus ihren Fugen gerissen, als ein paar üble Schurken die kleine süße Tochter entführen. Natürlich haben die skrupellosen Kidnapper keinen persönlichen Bezug zu den Leuten denen sie dies antun, das Familienoberhaupt, in diesem Fall der renomierte Psychiater Dr.Nathan Conrad, war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort und wird mitsamt seiner ans Krankenbett gefesselten Frau völlig überraschend in diesen Albtraum hineingestoßen. Wie es die Regeln des Genres diktieren hat Conrad natürlich nur wenige Stunden Zeit in denen er unmögliches vollbringen muß, um das Leben seiner Tochter zu retten. Unser Protagonist muß in dieser Extremsituation nun über sich selbst hinauswachsen und demonstrieren wie weit er für seine geliebte Tochter gehen wird. Obwohl die Geschichte doch sehr ausgelutscht ist, schlägt sie den Zuschauer aufgrund der spannenden Präsentation recht schnell in seinen Bann.

Grund dafür ist nicht zuletzt Hauptdarsteller Michael Douglas der für die Rolle geradezu predestiniert ist. Oft genug haben wir ihn schon ähnliche Wandlungen wie diese hier glaubhaft durchmachen sehen. Das Highlight des Films ist jedoch das überzeugende Spiel von Brittney Murphy, die wieder einmal als Patientin einer Psychiatrie zu sehen ist. Auch wenn man hier versucht ist an Durchgeknallt zurückzudenken, erinnert ihre Rolle diesmal doch eher an Angelina Jolie's Figur und nicht an die durchgeknallte Hühnchenliebhaberin die sie damals verkörperte. Wieder einmal sitze ich im Kino und bin begeistert von Brittney Murphy. Wieder einmal frage ich mich, wieso die Frau eigentlich so unterschätzt wird. Wieder einmal hoffe ich, daß endlich jemand ihr Potential erkennt und ihr eine herausfordernde Rolle in einem herausragenden Film anbietet. Bis dahin werde ich mich damit begnügen müssen ihr Talent in mittelmäßigen Thrillern wie diesem hier bewundern zu dürfen.

Denn genau das ist Sag' kein Wort letztenendes: Ein mittelmäßiger Thriller und das obwohl er doch so vielversprechend begonnen hatte. Das Problem dieses Films ist nicht mal so sehr seine totale Vorhersehbarkeit, sondern die alles andere als nachvollziehbare Handlung und das übermäßig konstruierte Drehbuch. Ab einem gewissen Zeitpunkt verliert man als Zuschauer einfach die Lust am Mitfiebern, da das auf der Leinwand dargebotene gar so fern ab jeglicher Realität und Glaubwürdigkeit abläuft. Vor allem der peinliche und übermäßig in die Länge gezogene Showdown trübt den bis dato positiv gewonnenen Eindruck des Films und macht es dem Zuschauer auch bei bestem Willen und größten Zugeständnissen nicht möglich der Handlung noch viel abzugewinnen. Was bleibt ist ein durchschnittliches Filmchen nach dessen Genuß man sich wünschte, die Darsteller hätten ein besseres Drehbuch an die Hand bekommen, eines das ihren Fähigkeiten würdig gewesen wäre.

von Thomas Brendel


Weitere interessante Filme




Film vorschlagen
Ich weiß, wer mich getötet hat
Dt. Start: 03. Jan 2008
Vorschlag entfernen
Firewall
Dt. Start: 30. März 2006
Vorschlag entfernen
96 Hours
Dt. Start: 19. Feb 2009
Vorschlag entfernen
Tsotsi
Dt. Start: 04. Mai 2006
Vorschlag entfernen
 

© 2010 MovieMaze.de