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From Paris with Love

(From Paris with Love, 2010)

Durchschnittliche Redaktionswertung

59%



Inhalt

James Reese ist persönlicher Berater des amerikanischen Botschafters in Frankreich und arbeitet nebenher als Agent für die CIA. Er ist sehr erfreut, als er endlich einen ersten, größeren Spezialauftrag erhält, allerdings nur, bis er seinen neuen Kollegen Charlie Wax kennen lernt. Als James und der abgebrühte Special Agent beginnen, die Pariser Unterwelt aufzumischen, um einen Terroranschlag zu verhindern, fliegen ihnen die Kugeln nur so um die Ohren. Gerne würde James wieder aussteigen, steckt aber bereits zu tief drin.

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

59%

John Travolta kann wohl so ziemlich jede Rolle spielen. Während manch einer ihn vielleicht noch als tanzenden Discostar im Kopf hat, konnte er in den letzten Jahren mit zahlreichen unterschiedlichen Rollen beweisen, dass er auch andere Facetten hat. So verwundert es nur anfänglich, ihn in From Paris with Love als ultracoolen Agenten mit Glatze und Bart zu erleben, der lieber zuerst schießt und dann Fragen stellt. Diese Rolle steht ihm aber ganz gut und auch wenn die Geschichte nicht gerade die komplexeste aller Zeiten ist, so stimmen zumindest die Action und der Humor. Der Zuschauer wird also über die gesamte Laufzeit gut unterhalten.

Bild aus From Paris with Love In welchen Rollen haben wir nicht John Travolta schon gesehen. Während er seinen Durchbruch mit Saturday Night Fever als Discotänzer hatte oder als miesgelaunter Engel Michael die Familien zum Lachen brachte, konnte er unter anderem mit seiner Rolle in Pulp Fiction beweisen, dass er auch eine härtere Gangart drauf hat. Dabei legte er sich bis heute nicht auf ein spezielles Genre fest und überrascht immer wieder mit Rollen wie in Hairspray, wo er eine übergewichtige Frau verkörpert. Seine Mischung aus Witzbold und hartem Macho kommt ihm auch hier zu Gute. So nimmt man ihm den abgebrühten Agenten, der seine eigene Strategie verfolgt, durchweg ab und dank eines perfekten Schnitts und einer raffinierten Inszenierung macht der doch schon in die Jahre gekommene Travolta auch in den Actionszenen eine gute Figur.

An der Seite von Travolta ist Jonathan Rhys Meyers zu sehen. Ihm fällt die Rolle des regeltreuen und weitgehend ahnungslosen Agenten zu, der anfangs froh ist, endlich mal seiner Deckung als Assistent des amerikanischen Botschafters zu entfliehen und einen richtigen Auftrag ausführen zu können. Als er allerdings seinen Partner Charlie Wax erstmals trifft und ihn sofort davon abhalten muss, sich mit den französischen Behörden anzulegen, ist er nicht mehr so begeistert. Doch eine Wahl hat er nicht und so fügt er sich in sein Schicksal und bildet den Gegenpart zu Travolta. Natürlich entwickelt er sich über die Laufzeit des Films hinweg und als er plötzlich selbst im Mittelpunkt der ganzen Affäre steht, stellt er sich seinem Schicksal und zeigt, was in ihm steckt. Diese Rolle steht Meyers recht gut und gerade anfangs, als er planlos und mit einer Vase bewaffnet hinter Travolta herdackelt, kann er für einige Schmunzler sorgen.

Auch wenn der Titel From Paris with Love ein wenig ungünstig gewählt ist und eher auf einen Liebesfilm alla Paris, Je t'aime deutet, handelt es sich hierbei um einen Action-Thriller. Dabei fällt der Actionpart jedoch deutlich schwerer ins Gewicht, als die Thriller-Elemente, ebenso wie bei früheren Zusammenarbeiten von Luc Besson und Pierre Morel (z.B. Transporter - The Mission). Für einen Thriller ist die Geschichte einfach mit zu wenigen Wendungen ausgestattet und zu einfach konstruiert, denn nachdem man die kaum vorhandenen Überraschungen hinter sich gelassen hat, plätschert die Story geradlinig vor sich hin. Am Ende klärt sich dann alles brav auf und dem gesamten Treiben wird ein sauberes Ende ohne jegliche Fragestellungen gesetzt. Hier hätte man sich deutlich mehr Spannung und Überraschungen, denen der Zuschauer etwas abgewinnen kann, gewünscht. Der Actionanteil hingegen macht einiges wieder gut und lässt den Zuschauer zumindest nicht gelangweilt auf die Uhr blicken. Tiefgründigkeit sucht man aber vergeblich und auch im Nachhinein gibt es nichts, worüber man sich noch Gedanken machen müsste oder was Diskussionsstoff bieten würde.

Diese inhaltlichen Schwächen sind es, die den Film einiges kosten und ihn in die Mittelmäßigkeit abrutschen lassen. Als leichte Abendunterhaltung mit gut in Szene gesetzter Action und für Kinogänger, die es überhaupt nicht mögen, wenn am Ende auch nur die kleinste Frage offen bleibt, ist der Film definitiv geeignet. Sollte man allerdings Spannung und eine intelligente etwas komplexere Story erwarten, über die man nachdenken kann, so sollte man lieber einen anderen Film wählen.

Keine weitere Wertung


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