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The Green Mile(The Green Mile, 1999)
| Dt.Start: |
10. Februar 2000 DVD: 24. August 2000
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Premiere: |
06. Dezember 1999 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
188 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tom Hanks (Paul Edgecomb), David Morse (Brutus "Brutal" Howell), Bonnie Hunt (Jane Edgecomb), Michael Duncan (John Coffey), James Cromwell (Warden Hal Moores), Michael Jeter (Eduard Delacroix), Graham Green (Arlen Bitterbuck), Doug Hutchison (Percy Wetmore), Sam Rockwell (William Wharton), Barry Pepper (Dean Stanton), Jeffrey DeMunn (Harry Terwilleger), Patricia Clarkson (Melinda Moores), Harry Dean Stanton (Toot-Toot), Dabbs Greer (Old Paul Edgecomb), Eve Brent (Elaine Connelly) |
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Regie:
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Frank Darabont |
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Drehbuch:
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Frank Darabont |
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 Inhalt
Paul und seine Kollegen arbeiten schon seit langem im Todestrakt eines Gefängnises. Die Exekutionen sind bereits zur Routine geworden. Doch als eines Tages John Coffey, der wegen dem Mord an zwei kleinen Mädchen zum Tode verurteil wurde, eingeliefert wird geschehen plötzlich ganz seltsame Dinge. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Matthias Pasler
Überlange Filme sind oft schwierig. Sie erfordern viel Zeit und einen hohen Grad an Motivation, um sich wirklich auf sie einlassen zu können. Vor allem auf DVD greift man abends wohl eher selten einen Dreistünder aus dem Regal. Doch es gibt Gegenbeispiele, die einen die Zeit völlig vergessen lassen. The Green Mile ist so ein Beispiel. Regisseur Frank Darabont, dessen Stephen-King-Verfilmungen zu den besten zählen (u.a. das Meisterwerk Die Verurteilten), nimmt sich genau soviel Zeit für die Geschichte, wie sie braucht, um sich zu entwickeln. Keine Minute mehr oder weniger. Ausschmücken tut er das alles mit ebenso viel Magie wie Humor und auch etwas Horror. Dabei bleiben das Wichtigste aber immer die Figuren, die hier in einem selten komplexen und ausgearbeiteten Ensemble agieren. Und doch fügt sich am Ende alles clever zusammen. Auch die Besetzung ist eine wahre Freude, vom Oscar-nominierten Michael Clarke Duncan, über Sam Rockwell und Allzweckwaffe Tom Hanks bis hin zu den Nebenparts, wirklich jeder glänzt hier in seiner Rolle. Da kann es draußen schon dunkel werden, was soll's? So großes Kino darf auch lang sein!
Kritik
von Thomas Straßer
The Green Mile fängt etwas dubios an, man lernt einen alten Mann aus dem Altersheim kennen, der den ganzen Tag spazierengeht. Das hat mich dann doch etwas beunruhigt. Aber dann packt der Mann aus, und los gehts mit einem Rückblick, der es in sich hat. Ich sah dann Tom Hanks über die Leinwand flimmern, und wußte, alles klar, lehn dich zurück, der Film wird gut. Tom Hanks und seine Todeszellencrew nehmen gleich mal John, den Koloß des Jahres, auf, und der Zuschauer merkt sofort, der ist unschuldig. Dies wird aufrechterhalten, bis wir den Billy the Kid Verschnitt kennenlernen, der erst den Behinderten spielt und sich dann als Bösewicht schlechthin entpuppt. Dann denkt man, OK der John könnte halt auch ein guter Schauspieler sein, aber dieses Gerücht wird gleich mit Johns nächster Tat aus dem Weg geräumt und alle glauben weiter, daß er unschuldig ist. Aber halt ich erzähl schon wieder viel zu viel.
Fakt ist, der Film ist absolut Klasse, immer wenn man meint, man weiß wie es enden wird und was als nächstes passiert, dreht sich das ganze um 180 Grad und man kann alle Theorien wieder über Bord werfen. Auch scheinbare Nebensächlichkeiten, die nur als Belustigung zu dienen scheinen, gewinnen im Verlauf des Films immer mehr an Bedeutung. Weiterhin ist der Film perfekt besetzt, jede Person paßt wie die Faust aufs Auge. Der Streifen hat mich richtig mitgenommen und ich hab mich oft gefragt, was würdest du an Tom Hanks Stelle tun. Aber ich konnte keine zufriedenstellende Antwort finden. Eigentlich wollte ich die Länge von gut drei Stunden bemängeln, aber im nachhinein betrachtet geht das voll in Ordnung, ich hab mich nie gelangweilt. Meine Empfehlung lautet daher, den Film auf keinen Fall zu verpassen.  Weitere interessante Filme
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