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Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits(Jacob's Ladder, 1990)
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18. April 1991 DVD: 15. Oktober 2002
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Premiere: |
02. November 1990 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Horror, Thriller |
| Länge: |
113 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Tim Robbins (Jacob Singer), Elizabeth Pena (Jezzie), Danny Aiello (Louis), Matt Craven (Michael), Pruitt Taylor Vince (Paul), Jason Alexander (Geary), Patricia Kalember (Sarah), Eriq La Salle (Frank), Ving Rhames (George), Brian Tarantina (Doug), Anthony Alessandro (Rod), Brent Hinkley (Jerry), S. Epatha Merkerson (Elsa) |
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Regie:
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Adrian Lyne |
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Drehbuch:
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Bruce Joel Rubin |
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 Inhalt
Der Vietnamveteran Jacob Singer schlägt sich nach seiner Rückkehr als Postbote durchs Leben. Immer wieder wird er von schrecklichen Träumen heimgesucht, die ihn mit dem tragischen Tod seines Sohnes, seiner gescheiterten Ehe und Flashbacks an seine Zeit in Vietnam konfrontieren. Durch den Kontakt zu ehemaligen Kameraden findet er heraus, dass sie offenbar alle Opfer militärischer Drogen-Experimente geworden sind. Doch die Wahrheit hinter Jacobs Wahnvorstellungen ist noch weit schrecklicher. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Müller
Auch wenn es unzählige Filme gibt, die den Zuschauer vor das Rätsel stellen, was nun Fiktion und was Realität ist, gehört Adryan Lynes' Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits zu dem absolut Besten, was das Mystery-Genre je hervorgebracht hat. Der Film ist düster, atmosphärisch dicht, fantastisch gespielt, vielseitig und intensiv, kurz gesagt ein Wahnsinns-Film, der kaum noch Wünsche offen lässt.
Nachdem der britische Regisseur Adryan Lyne seine Regiekarriere mit einigen Werbefilmen begann, gelangte er Anfang der 80er Jahre mit Flashdance, Eine verhängnisvolle Affäre und vor allem durch 9 ½ Wochen zu Berühmtheit. Lyne war es auch, der 1997 den Hausfrauenlieblingsstreifen Ein unmoralisches Angebot in die Kinos brachte. Bei seiner Filmographie gibt es jedoch einen Film, der in jeder Hinsicht komplett heraussticht: Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits.
Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits ist ein klassischer Mystery-Thriller mit verschiedenen Erzählebenen und einem ständigen Mix aus Realität und Fiktion, wobei sich, wenn überhaupt, erst in den letzten Minuten klärt, was Realität ist, beziehungsweise sein könnte und was nicht. Dabei bleiben dem Zuschauer ausreichend Fragen und Interpretationsspielraum, um auch nach dem Abspann den Film im Kopf zu behalten und das hat er ohne Zweifel auch verdient. Denn Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits ist spannend, atmosphärisch dicht, streckenweise unheimlich und obendrein auch noch hervorragend gespielt. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits aus dem Jahre 1990 ist, gibt ihm eine Art Pionierrolle. Sehr offensichtlich inspirierte er zahlreiche weitere Mysterythriller wie beispielsweise Marc Fosters Stay oder John Mayburrys The Jacket.
Was beginnt wie ein Vietnamkriegsfilm entfaltet recht schnell Züge eines klassischen Dramas, bis sich die Geschichte über mehrere Ebenen verteilt und so zunehmend verschachtelt und undurchsichtig wird. Dabei entwickelt sich eine ungeheure Komplexität, ohne dabei jedoch am Ende zu undurchsichtig zu werden. Tim Robbins (Arlington Road) ist dabei die treibende Kraft des Films, sein Spiel ist durchgehend überzeugend und es ist tatsächlich erstaunlich, wie gut dieser oft unterschätzte Schauspieler in seine Rolle passt. An den restlichen Darstellerleistungen lässt sich auch nichts aussetzen, hier passt wirklich alles und jeder in seine Rolle. Interessant zu sehen ist auch der mit Sicherheit unerwartete Kevin - Allein zu Haus-Star Macauly Culkin in der Rolle von Jacobs Sohn.
Alles in allem ist Jacob's Ladder - In der Gewalt des Jenseits, dessen Filmtitel sich im übrigen von der biblischen Jakobsleiter, einer Verbindung zwischen Erde und Himmel, ableitet, absolut sehenswert. Einer jener Filme, von denen man sich mehr wünscht und sich so auch fragt, warum Adryan Lyne nicht bei diesem Genre geblieben ist. Ganz klar, ein Film den man sehen muss!  Weitere interessante Filme
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