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Resident Evil(Resident Evil, 2002)
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21. März 2002 DVD: 10. Dezember 2002
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Premiere: |
15. März 2002 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Horror, Sci-Fi |
| Länge: |
100 min
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Land: |
UK, Deutschland |
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Darsteller:
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Milla Jovovich (Alice), Michelle Rodriguez (Rain), Eric Mabius (Matt), James Purefoy (Spence), Martin Crewes (Kaplan), Colin Salmon (One), Marisol Nichols (Dana), Heike Makatsch (Lisa), Joseph May (Blue), Michaela Dicker (Pasquale Aleardi), Mail Boy (Indra Ové) |
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Regie:
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Paul Anderson |
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Drehbuch:
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Paul Anderson |
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 Inhalt
Als in der geheimen Forschungsstation "The Hive" versehentlich ein dort entwickelter Virus freigesetzt wird, initialisiert das Überwachungssystem ein Notfallprogramm und tötet sämtliche Mitarbeiter, um eine Ausbreitung des Erregers zu verhindern. Eine Spezialeinheit wird sogleich in die Tiefen des Hives geschickt um die Situation auszukundschaften und das Überwachsungssystem abzuschalten. Dort unten angekommen wird die Gruppe jedoch unerwarteterweise von einer Horde blutrünstiger Zombis empfangen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Basierend auf der überaus erfolgreichen und gleichnamigen Videospielreihe, schickt Paul Anderson seine Version der zombifizierten Gen-Mutanten in die Kinos.
Herausgekommen ist ein spannender Actioner mit soliden Effekten, einer interessanten Auflösung und einer überzeugenden Hauptdarstellerin. Zwar hat der Film vor allem im Mittelteil mit diversen Längen zu kämpfen, doch spätestens wenn es "You're all going to die down here!" heißt, nimmt die Geschichte wieder an Fahrt auf.
Milla Jovovich überzeugt als starke Kämpferin, und man freut sich auf die durch das Ende angekündigte Fortsetzung.
Kurzkritik
von Albert Imroth
Videospielverfilmungen sind immer ein heikles Thema und meistens ein Schuss in den Ofen. Doch Paul W.S. Andersons Auftakt der Resident-Evil-Kinoreihe kann sich durchaus sehen lassen. Anstatt überbordender Action herrscht hier die beklemmende Atmosphäre des abgeriegelten einen Ortes vor, die auch die ersten Videospiele auszeichnete. Die Klaustrophobie des Hive schafft ordentlich Stimmung. Hinzu kommt die sich langsam entfaltende Geschichte, die dafür sorgt, das man wie Heldin Alice (genau wie die Red Queen eine schöne Allegorie auf Lewis Carrolls Reise durch den Kaninchenbau) nicht weiß, wo man ist und was passiert. Schön ist auch, dass hier endlich mal wieder keiner weiß, was Zombies sind, anstatt alles wie selbstverständlich zu begreifen, was passiert. Die dennoch vorhandenen Schattenseiten liegen in der häufig offensichtlichen Low-Budget-Optik, die aber vielleicht auch der deutschen Produktion geschuldet ist, und der oft nervende Hammer-Score, der meistens alles andere übertönt und für Tinitus sorgt. Aber solange Milla Jovovich durchs Wunderland spaziert, guckt man eh lieber hin als zuzuhören.
Kritik
von Johnny Wishbone
Mit Resident Evil steht schon wieder eine Videospielverfilmung ins Haus. Als hätten uns Tomb Raider und Final Fantasy - Die Mächte in Dir letztes Jahr nicht schon gereicht, mußte nun auch eine Kinoversion dieses beliebten Ballerspiels her. Nun gut, von mir aus können die Studios auch das örtliche Telefonbuch verfilmen, wenn sie sich davon satte Einspielergebnisse versprechen. Ich persönlich kenne das Spiel nur vom Namen her, kann daher also nicht im geringsten beurteilen ob die Verfilmung der Vorlage gerecht wird. Was mir jedoch gleich zu Beginn positiv aufgefallen ist, war die kluge Entscheidung der Autoren, die Handlung so simpel und unkompliziert wie möglich zu halten, anstatt einen Versuch zu unternehmen, der Geschichte oder den Figuren mehr Tiefgang zu verleihen als das Ausgangsmaterial hergibt.
Resident Evil führt eine Rettungseinheit in die tiefen einer geheimen Forschungsstation, die kurz zuvor Schausplatz eines tragischen Ereignisses wurde, um dort mal geschwind nach dem rechten zu sehen und sich dem scheinbar durchgeknallten Hauptrechner zu widmen. Im Zentrum der Station angekommen stellen sie schließlich fest, daß sie es mit einem haufen Zombis zu tun haben und schießen sich dann in der folgenden Stunde wieder ihren Weg nach draußen frei. Mehr ist im Grunde nicht und das ist auch gut so, denn dadurch kann man sich gleich von Beginn an auf ein hirnloses Schlachtfest einstellen, wird zumindest im Verlauf des Films nicht von der Nicht-Existenz einer intelligenten, in sich schlüssigen oder gar bedeutenden Handlung überrascht, da dem Zuschauer deren Abhandensein gleich von Anfang an mitgeteilt wird. Nur fair, wie ich finde.
Die alles entscheidende Frage lautet: Gelang es Paul Anderson, Regisseur von Filmen wie Mortal Kombat und Event Horizon - Am Rande des Universums eine packende und angsteinflößende Atmosphäre kreieren, sowie mitreißend spektakuläre Actionsequenzen zu inszenieren? Das ist doch im Endeffekt alles was bei dieser Art von Film zählt. Ansatzweise ist Anderson dies geglückt, solange man sich nicht daran stört, daß man viele Einfälle bereits in anderen Filmen wie beispielsweise Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, Cube und natürlich Matrix bereits (besser) gesehen hat. Richtig spannend wirds immer dann wenn die zunehmend kleiner werdende Gruppe neue dunkle Gänge erforscht und man als Zuschauer zunächst im Ungewissen darüber ist, ob hinter der nächsten Ecke nun ein skalpierter Hund, Heike Makatsch oder ähnlich monströse Gestalten lauern. Sobald jedoch wieder einmal eine Horde Zombis aufgetaucht ist, hat man eher den Eindruck bei den Dreharbeiten zu einem Michael Jackson Video anstatt in einem SciFi-Horrorfilm gelandet zu sein, denn richtig erschreckend sehen die Dinger nicht gerade aus.
Der fetzige Score (Marilyn Manson rules!) sorgt jedoch meistens trotzdem dafür, daß die Baller-Metzel-Szenen den Adrenalinspiegel ein wenig in die Höhe treiben. Auf wirklich markerschütternde Schocksequenzen muß man jedoch weitestgehend verzichten. Von den Darstellern wird nicht wirklich was verlangt und von daher bekommt man diesbezüglich auch so gut wie überhaupt nichts geboten. Das Drehbuch ist gottseidank nicht gerade dialoglastig, was dem Film nur zu Gute kommt, denn die Sprüche die aus den Mündern der Figuren zu hören sind, hätten aufgrund ihrere Einfallslosigkeit auf die Dauer schnell nervig werden können. Ehrlich gesagt ist die Rodriguez diesmal wieder ziemlich nah dran, einem mit ihr penetrant bockigen, pseudocoolen Art auf den Sack zu gehen. Im großen und ganzen ist Resident Evil ein ordentlich gemachter, jedoch ziemlich banaler SciFi-Horror-Thriller, der allerdings dadurch gewinnt, daß er keinen Hehl aus eben jener Banalität macht und sich damit zumindest für eine gemütliche DVD-Session empfiehlt.  Weitere interessante Filme
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