|
|
 |
 |
 |
 |
 |
The Expendables(The Expendables, 2010)
| Dt.Start: |
26. August 2010
|
 |
Premiere: |
August 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 18
|
Genre: |
Action |
| Länge: |
103 min
|
Land: |
USA |
|
Darsteller:
|
Sylvester Stallone (Barney Ross), Jason Statham (Lee Christmas), Jet Li (Bao), Dolph Lundgren (Gunnar Jensen), Eric Roberts (Monroe), Randy Couture (Toll Road), Terry Crews (Hale Caesar), Mickey Rourke (Tool), Steve Austin (Dan Paine), David Zayas (General Garza), Charisma Carpenter (Lacy), Giselle Itie (Sandra), Arnold Schwarzenegger |
|
Regie:
|
Sylvester Stallone |
|
Drehbuch:
|
Dave Callaham, Sylvester Stallone |
|
 Inhalt
Eine Gruppe Söldner, die nur aus den Besten, Härtesten und vor allem den Muskulösesten ihres Faches besteht, soll den übermütig gewordenen Diktator eines südamerikanischen Landes beseitigen. Doch irgendwie scheint dieser Auftrag nicht ganz so leicht und durchschaubar, wie zunächst angenommen. Plötzlich finden sich die "Entbehrlichen" in einem Netz aus Lügen und Intrigen wieder, durch das sich ihre Mission immer mehr zum Himmelfahrtskommando entwickelt. |  |
|
Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Markus Müller
Endlich wieder ein Actioner der alten Schule! Ein Film, bei dem man den Geist entspannen und einfach seinen Spaß daran haben kann, wie sich die Action-Helden von gestern zusammen mit einigen zeitgenössischen Stars durch Horden von Menschenmaterial metzeln. Zwischenzeitlich findet der Film auch die ein oder andere ruhige, beinahe schon nachdenkliche Minute, wobei die eigentliche Story insgesamt natürlich nebensächlich ist. Schade ist, dass Jet Li im wahrsten Sinne des Wortes zu kurz kommt und kaum Gelegenheit hat, sein Können auszuspielen. Etwas störend sind die doch sehr auffällig computeranimierten Metzeleffekte und die hyperaktive Kamera bei den an sich spektakulären Nahkampfszenen. Die Szene mit Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone in einer Kirche ist derart katastrophal, dass sie schon fast wieder gut ist. Aber auch nur fast. Letzten Endes spielt negative Kritik bei diesem Streifen kaum eine Rolle, denn The Expendebles erfüllt komplett die Erwartungen des Zuschauers (auch die an einen gewissen Trashfaktor) und macht einfach Spaß!
Kurzkritik
von Florian Tritsch
Im Grundsatz hat Sylvester Stallone alles richtig gemacht, denn The Expendables ist herrliche Old-School-Kost für Fans des Actionkinos der 1980er und 1990er. Dennoch ist der Film am Ende, trotz einiger guter Dialoge, nicht das Fanfest, das man erwartet.
So entpuppt sich die Idee, eine derartige Menge an (ehemaligen) Genrehelden vor die Kamera zu holen, als eine dieser Ideen, die in der Theorie gut klingen, sich in der Praxis aber leider als nicht ganz so gut erweisen. Natürlich erwartet hier keiner ein erstklassiges Drehbuch, doch die Unmenge an Charakteren beißt sich spürbar mit der simpel gestrickten Geschichte und sorgt dafür, dass neben Initiator Sylvester Stallone kaum einer der alten Haudegen eine Chance bekommt, wirklich zu glänzen. Dies wird gerade bei Jet Li sehr deutlich, der im Grunde keinerlei Möglichkeit bekommt, sein Können wirklich zu zeigen.
So ist Stallones Werk am Ende einer dieser Filme, die man anschauen kann und sich nicht langweilt - der stellenweise sogar durchaus Spaß macht -, die man aber nicht unbedingt ein zweites Mal sehen muss.
Kritik
von Julia Stache
Der Actionfilm ist zurück! Und zwar keiner, in dem es eine komplizierte Handlung gibt oder jede einzelne Figur ausführlich vorgestellt wird. Ganz im Gegenteil: The Expendables ist extrem simpel gestrickt, völlig sinnfrei, testosterongeladen, exzellent besetzt und dabei richtig unterhaltsam.
Die Expendables sind eine Gruppe von Söldnern, die unter der Leitung von Barney Ross (Sylvester Stallone) knallharte Jobs absolvieren. Die Truppe erhält den Auftrag, dem Diktator eines südamerikanischen Inselstaates das Handwerk zu legen. Das Unterfangen steht von Anfang an unter einem schlechten Stern, denn der Tod der Söldner wird bei solchen Einsätzen billigend in Kauf genommen. Ross hat jedoch andere Pläne. Seine aus sieben professionellen Soldaten bestehende Truppe, darunter ein spezialisierter SAS-Kämpfer, ein asiatischer Nahkampfexperte, ein Waffenexperte sowie Kriegsveteran Gunnar Jensen gehen mit vollem Einsatz in den Auftrag. Leider müssen aber auch persönliche Probleme und die in den Einsatz verwickelte Generalstochter Sandra berücksichtigt werden.
Sylvester Stallone, selbst für Drehbuch, Regie und eine der Hauptrollen verantwortlich, gelang es, die Actionhelden der 1980er und 1990er Jahre für sein Projekt zu gewinnen. Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren und Mickey Rourke sind auf der Leinwand zu sehen und in einem kleinen Cameoauftritt kommen auch Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger zu Wort. Stallone zeigt deutlich, was er von den aktuellen Genrefilmen hält. Als Vertreter der alten Garde liegt ihm viel am Actionkino der Rocky oder Rambo-Zeit. Handgemachte Stunts stehen bei ihm im Vordergrund.
Da ist es auch egal, dass das Drehbuch extrem simpel angelegt ist. Keine der Figuren wird mit viel Interesse behandelt. Sie sind einfach da und füllen ihre Rollen. Verfolgungsjagden, Schießereien, einige deftig-blutige Szenen und viele coole Sprüche reihen sich aneinander und treiben dabei die Handlung voran. Dass manche Szene und manche Dialoge dabei eigentlich richtig schlecht sind, fällt kaum auf bzw. wird geflissentlich übersehen.
Filme ähnlichen Strickmusters gab es bereits im Dutzend und die meisten von ihnen landeten wenig beachtet als DVD im Regal. The Expendables wird hoffentlich kein ähnliches Schicksal zuteil, denn vor allem die hochkarätige Besetzung sollte die Actionliebhaber schon neugierig machen. Davon einmal abgesehen, macht es aber auch einfach Spaß, den in die Jahre gekommenen Herren bei ihrer Arbeit zuzusehen. Großes Popcornkino mit tollen Männern und richtig viel Spaß!  Weitere interessante Filme
|
 |
 |
 |
 |
© 2013 MovieMaze.de |
 |
 |
 |
|