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Beastly(Beastly, 2010)
| Dt.Start: |
07. April 2011
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Premiere: |
30. Juli 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Fantasy, Romanze |
| Länge: |
86 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Alex Pettyfer (Kyle), Vanessa Hudgens (Lindy), Mary-Kate Olsen (Kendra), Peter Krause (Rob), Dakota Johnson (Sloan), Erik Knudsen (Trey), Lisa Gay Hamilton (Zola), David Francis (Dr. Davis), Neil Patrick Harris (Will) |
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Regie:
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Daniel Barnz |
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Drehbuch:
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Daniel Barnz, Alex Flinn |
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 Inhalt
Kyle Kingson macht sich einen Spaß daraus, all jene, die nicht seinem oberflächlichen Schönheitsideal entsprechen, zu hänseln. Als er jedoch Kendra bei einem Schulfest sehr übel bloßstellt, rächt diese sich, indem sie ihn mit einem Fluch belegt. Von nun an ist er so lange unaussprechlich hässlich, bis er jemanden findet, der ihn so liebt, wie er ist. Als er auf Lindy trifft, wittert Kyle seine Chance sich wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurückverwandeln zu können, und nimmt sie bei sich auf. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Benjamin Schieler
Regisseur Daniel Barnz (Phoebe in Wonderland) verlegt das mehr als 250 Jahre alte Märchen "Die Schöne und das Biest" in das neuzeitliche Manhattan und macht daraus eine High-School-Romanze. Beastly will ein Appell wider die Oberflächlichkeit sein, der an den Leitspruch erinnert, dass die inneren Werte einen Menschen definieren, nicht sein Aussehen. Doch der Film verkauft sein Publikum für dumm, trieft vor Kitsch und dürfte höchstens den ganz Jungverliebten gefallen.
Kyle Kingson (Alex Pettyfer, Ich bin Nummer Vier) macht keinen Hehl daraus, dass er sich für den größten, bestaussehenden und charismatischsten Kerl seiner noblen High School mitten in Manhattan hält. Und weil das so ist, sieht er es als vollkommen gerechtfertigt an, weniger Gutsituierten oder Mitschülern, die ihn nicht anbeten, das Leben zur Hölle zu machen. Eines seiner Lieblingsopfer allerdings, das Gothic-Mädchen Kendra (Mary-Kate Olsen, The Wackness), lässt sich nicht ohne Weiteres einschüchtern. Als es Kyle zu bunt treibt, belegt ihn Kendra, die über magische Fähigkeiten verfügt, mit einem Fluch. Fortan trägt Kyle seinen Charakter nach außen, sein Spiegelbild zeigt ein kahlköpfiges und vernarbtes Monster. Ein Jahr lang bleibe ihm Zeit, um über seine Boshaftigkeit nachzudenken und jemanden zu finden, der ihm, dem Biest gegenüber, die Worte "Ich liebe Dich" ausspricht. Kyle taucht erst einmal unter - und entdeckt dann die niedliche Lindy (Vanessa Hudgens, High School Musical 3: Senior Year) wieder, eine ehemalige Klassenkameradin, die ihm jahrelang nicht aufgefallen ist. Lindy wird zu seiner großen Hoffnung.
Wahre Schönheit kommt von innen, heißt es. Doch wo sie bei Kyle vergraben sein soll, scheint völlig unerklärlich. Der arrogante Schnösel ist der Liebling seiner Mitschüler und als er zu Beginn von Beastly seine Kandidatenrede für ein Umweltkomitee hält und darin ganz offen sagt, für die Natur interessiere er sich eigentlich nicht die Bohne, aber wegen seiner Persönlichkeit sei er trotzdem der richtige Mann für den Posten, applaudieren seine Wähler wie hirnlose Lemminge. Als Kyle jedoch aussieht, wie der dunkle Kämpfer der Sith in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung und sich zu einer Kostümparty traut, belauscht er ein Gespräch seines besten Freundes und seiner Freundin, die inzwischen ein Paar sind und sich darüber unterhalten, wie froh sie sind, dass Kyle nicht mehr präsent ist. Der Schönling wirkt nach einem mehrmonatigen Bad in Selbstmitleid nur noch wie eine Karikatur seiner selbst. Auch gegenüber Lindy, der er auf derselben Party begegnet und hinterher zu ihrem Stalker wird, verhält er sich dementsprechend.
Voller Widersprüche steckt auch das smarte unabhängige Mädchen, das - Achtung Klischeelawine! - als Tochter eines drogenabhängigen Ex-Lehrers eigentlich gar nicht in die Schulgesellschaft gehört. Sie himmelt Kyle bereits seit Jahren an, angeblich weil sie immer daran geglaubt hat, dass er tief im Verborgenen eine gute Seele hat. Damit konterkariert der Film sich selbst, Lindy ist nichts anderes als ein absurd wahrnehmungsvernebeltes Groupie, was so gar nicht zu ihrem sonstigen Charakter passt. Zu Hunter, wie sich Kyle nach seiner Verwandlung nennt, entwickelt Lindy schließlich eine Freundschaft, nachdem dieser sie - gegen ihren Willen - in seiner noblen Wohnung eingesperrt hat. Zu ihrem eigenen Schutz soll das sein, denn der Dealer, mit dem sich ihr Vater angelegt hat, bedroht das Leben des Mädchens.
So bringt man also ein Märchen ins 21. Jahrhundert. Durchgestylt bis zum Schluss, voller Melodramatik und einer Musikuntermalung, die mit triefend vor Kitsch unzulänglich beschrieben ist. Wer soll daran eigentlich Gefallen finden? Alex Pettyfer ist kein Justin Bieber, er taugt nicht zum Mädchenschwarm und Backfischmagneten. Und Teenager über 16 Jahren dürften für einen Stoff wie diesen schon zu abgebrüht sein. Einzig Neil Patrick Harris hat die Sympathien als blinder Hauslehrer Will auf seiner Seite. Doch das liegt daran, dass dieser Will quasi eine importierte Version von Harris' Barney Stinson aus der Erfolgsserie "How I met your mother" ist. Einen eigenen Charme entwickelt Beastly nicht.  Weitere interessante Filme
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