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Verrückt nach Dir(Going the Distance, 2010)
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02. September 2010
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Premiere: |
27. August 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
103 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Drew Barrymore (Erin), Justin Long (Garrett), Christina Applegate (Corinne), Ron Livingston (Will), Kelli Garner (Brianna), Natalie Morales (Brandy), Charlie Day (Dan), Jason Sudeikis (Box), Peyton List (Kaley Arizona), Rob Riggle (Ron), June Diane Raphael (Karen), Jim Gaffigan (Phil), Sarah Burns (Harper), Danielle McKee (Ruth) |
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Regie:
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Nanette Burstein |
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Drehbuch:
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Geoff LaTulippe |
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 Inhalt
Was tun, wenn aus einem Sommerflirt auf einmal eine Fernbeziehung wird? Dieser Frage müssen sich Erin und Garrett stellen, als Erin zurück nach San Francisco fliegt und Garrett in New York City bleibt. Obwohl beide dachten, dass daraus niemals eine stabile Beziehung werden würde, kann keiner von beiden loslassen. Und so verbringen sie ihre Zeit mit Telefonaten und SMS, sehr zum Leid von Freunden und Verwandten, die die Fernbeziehung lieber beendet sehen würden. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Müsste man Verrückt nach Dir in wenigen Worten beschreiben, dann würde man wohl als allererstes auf den absolut unpassenden deutschen Titel eingehen. Denn der englische Titel Going the Distance sagt wenigstens sofort etwas über den Inhalt aus, während der Deutsche nur aus der "RomCom-Titel"-Kiste gegriffen scheint. Der Streifen selbst präsentiert sich zwar mit einem sympathischen Hauptdarstellerduo und einigen Lachern, doch eingebettet ist das Ganze leider in eine vorhersehbare Geschichte, die wenig Neues bietet.
Es gibt Schauspieler, die scheinen nicht zu altern. Eine davon ist offensichtlich Drew Barrymore, denn wenn man sich überlegt, dass diese Frau vor über 25 Jahren als kleines Mädchen schon in E.T. - Der Außerirdische mitspielte und jetzt noch immer ohne Probleme eine "junge Erwachsene" mit Liebesproblemen mimen kann, ohne dass es dem Zuschauer merkwürdig vorkommt, ist das schon bemerkenswert. An ihrer Seite spielt der nur etwas jüngere Justin Long, der ebenso gut in die Rolle passt und zusammen mit Barrymore ein harmonisches Bild abgibt.
Auch wenn der Cast im allgemeinen einen stimmigen Eindruck vermittelt, so ist Christina Applegates Charakter absolut unpassend und nervig. Das liegt allerdings weniger an der Schauspielerin selbst, sondern vielmehr an den unglaubwürdigen und verbitterten Charakterzügen, die ihr im Drehbuch angedichtet wurden. Warum es nötig war, solche Extreme auszupacken und nahezu mittelalterliche Ansichten und Gedankengänge zu vertreten bleibt wohl immer das Geheimnis von Geoff LaTulippe.
Die Thematik der Fernbeziehung ist nicht unbedingt neu im Bereich der romantischen Komödien und so überrascht es nicht, dass Verrückt nach Dir immer einen Hauch von Abklatsch mitbringt. Wenigstens bedient der Film sich nur recht weniger Klischees und versucht diesbezüglich seinen eigenen Weg zu gehen. Durchaus sympathisch sind zwar einige gut gelungene Gags, aber der Ton und Humor ist dabei sicherlich nicht immer jedermanns Sache.
Verrückt nach Dir erfindet - Überraschung - das Rad der romantischen Komödien sicherlich nicht neu. Dennoch sind die Schmerzen - vor allem beim männlichen Publikum - doch sehr erträglich, was einerseits an einer bezaubernden Drew Barrymore, aber auch dem zum Teil fiesen Humor liegt, der manchmal deutlich auf das starke Geschlecht abzielt. Insgesamt also ein Pärchenfilm, für den man getrost gemeinsam ein Ticket lösen kann und sich als Mann nicht fragt, warum man nicht hartnäckig geblieben ist und sich das Das A-Team - Der Film angeschaut hat.  Weitere interessante Filme
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