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Meine Frau, unsere Kinder und ich(Little Fockers, 2010)
| Dt.Start: |
23. Dezember 2010
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Premiere: |
22. Dezember 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
98 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Robert De Niro (Jack Byrnes), Ben Stiller (Greg Focker), Owen Wilson (Kevin Rawley), Dustin Hoffman (Bernie Focker), Jessica Alba, Harvey Keitel, Barbra Streisand (Rozalin Focker), Raven-Symoné (Tamyra), Teri Polo (Pamela Byrnes-Focker), Blythe Danner (Dina Byrnes), Daisy Tahan (Samantha Focker), Colin Baiocchi (Henry Focker) |
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Regie:
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Paul Weitz |
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Drehbuch:
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John Hamburg, Larry Stuckey |
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 Inhalt
Einige Jahre nachdem ihre Familien erstmals aufeinander prallten, haben Greg und Pam nun selbst Kinder -Zwillinge-, mit denen sie so ihre Problemchen haben. Die Beziehung zwischen Greg und Pams Vater, Jack, hat sich weitestgehend entspannt, bis Greg einen neuen Job annimmt. Auf dem Geburtstag der Zwillinge, auf dem sich die ganze Familie, inklusive Pams Ex Kevin, zusammenrottet, kommt es schließlich zum finalen Test, bei dem Greg seine Fähigkeiten als Familienoberhaupt unter Beweis stellen muss. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Auch wenn es sich bei Meine Frau, unsere Kinder und ich sicherlich nur um eine aufgewärmte Variante der ersten beiden Teile handelt, bekommt der Fan genau das geboten was ihn an den Vorgängern so begeistert hat. Sicherlich ist das dem gleichbleibenden Drehbuchautorenteam geschuldet, aber es ist einfach herrlich den liebgewonnenenen Charakteren beim Interagieren zu zu sehen. Die Gags treffen fast immer ins Schwarze, die Harmonie zwischen De Niro und Stiller könnte besser kaum sein und auch der weitere Cast weiß ohne Ausnahme in seinen Rollen zu gefallen. Etwas mehr von Dustin Hoffman hätte man sich nach seiner Leistung im zweiten Teil zwar durchaus wünschen können, aber da er mit dem Haupthandlungsstrang nur wenig zu tun hat, kann man da auch gut darüber hinwegsehen. Man könnte sogar soweit gehen und sagen, dass wenn das Niveau gehalten werden kann, weitere Fortsetzungen durchaus Willkommen sind.
Kritik
von Markus Ostertag
Mittlerweile geht die Geschichte rund um die Familie Focker-Byrnes in die dritte Runde und man ahnte bereits im Vorfeld, dass ein weiterer Teil die Reihe nicht unbedingt bereichern wird. Während Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich uns die Focker-Eltern näher und durch Hoffman und Streisand auch viel Witz brachten, präsentiert Meine Frau, unsere Kinder und ich alten Wein in neuen Schläuchen. Auch wenn sich der Film recht kurzweilig präsentiert, so steht die Geschichte dennoch still und nach den rund 90 Minuten ist man enttäuscht über die Fortsetzung.
Man darf gespannt sein, was den deutschen Titeljonglierern noch so alles einfällt, denn mit Meine Frau, unsere Kinder und ich für den englischen Titel Little Fockers ist ihnen, wie schon bei den vergangenen Filmen der Reihe, wieder mal ein wahres Meisterwerk geglückt. Ungeachtet des Titels durfte man gespannt sein, inwiefern die Macher die Geschichte der Fockers weiter erzählen und welche witzigen und skurrilen Situationen sie daraus entwickeln würden.
Um zu erkennen, wie schwach der dritte Teil in dieser Hinsicht ist, sind vorab die Geschichten der beiden Vorgänger näher zu betrachten. Denn während im ersten Teil vor allem das Umfeld der Byrnes-Familie im Fokus stand und mit dem Ex-CIA-Agent Jack einige Lacher vorprogrammiert waren, zog der zweite Teil seinen Witz aus der Familie Focker mit Hoffman und Streisand als skurrile Charaktere.
Im jetzigen Part versteifen sich die Drehbuchautoren dem Titel nach auf die Kinder der jungen Familie Gay und Pam Focker. Dummerweise bleiben die Zwillinge - welche auf Grund des schlechten Castings aber durch den Altersunterschied als solche nicht erkennbar sind - in weiten Teilen des Films nur Nebensache. Vielmehr dreht es sich - wieder mal - um die Beziehung zwischen Gay und Jack. Hier hätte man den Drehbuchautoren mal erklären müssen, dass Witze nicht besser werden, wenn man die Pointe immer wieder erzählt.
Insgesamt wirkt Meine Frau, unsere Kinder und ich uninspiriert und wie eine Fortsetzung, die nur gemacht wurde, weil man es konnte. Die versuchte Integration der hübschen Jessica Alba als Verführung für Gaylord scheitert an ihren schlecht geschriebenen Auftritten, die ohne Sinn und Grund wirken. Man wollte sie halt im Film haben - und zwar in Unterwäsche! Schade, dass man bei dieser eigentlich netten Komödienreihe auf einem solchen Niveau angekommen ist.
Hätte man im dritten Teil ein ähnliches Gagfeuerwerk wie in den Teilen zuvor, dann könnte man die uninspirierte und sich nicht entwickelnde Geschichte, sowie den platten Alba-Auftritt vielleicht verzeihen. Doch auch hier ist es im dritten Teil sehr still im Kinosaal. Die einzigen Lacher gehen auf Kosten von Erinnerungen und Anspielungen an alte Geschichten aus den ersten Teilen - wenigstens wussten die Drehbuchautoren, was sie damals geleistet haben. Aber selbst wenn man sich in Meine Frau, unsere Kinder und ich nicht zu Tode langweilt - was eigentlich nur ein Verdienst von Stiller, de Niro, Hoffman und Streisand ist - kann man nur hoffen, dass der Film floppt. Sonst steuern wir wohl auf einen vierten Teil zu und den brauchen wir, bei aller Liebe zur Familie Focker, wirklich nicht!  Weitere interessante Filme
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