Saw 3D - Vollendung Poster

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Saw 3D - Vollendung

(Saw VII, 2010)

Dt.Start: 25. November 2010 Premiere: Oktober 2010 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Horror
Länge: 93 min Land: Kanada, USA
Darsteller: Tobin Bell (Jigsaw/John), Costas Mandylor (Mark Hoffman), Betsy Russell (Jill Tuck), Dean Armstrong (Cale), Chad E. Donella (Gibson), Gina Holden (Joyce), Chester Bennington (Evan), Rebecca Marshall (Suzanne)
Regie: Kevin Greutert
Drehbuch: Marcus Dunstan, Patrick Melton


Inhalt

Die Überlebenden von Jigsaws Fallen treffen sich mit dem Schicksalsgenossen und erklärten Selbsthilfeguru Bobby Dagen, um ihre Traumata zu verarbeiten. Doch als dessen düstere Vergangenheit ans Licht kommt, beginnt eine neue Welle des Terrors, in die auch die Jigsaw-Handlanger Mark Hoffman und Jill Tuck verwickelt sind.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Saw 3D - Vollendung hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 38%
Kurzkritik
von Lars Schnell
Wertung von 10 für Saw 3D - Vollendung

Seit drei Teilen kreist Jigsaws Säge nun schon ohne ihn über den Köpfen der bald blutleeren Charaktere. Während die Brutalität von Mal zu Mal steigt, sinkt das Niveau stetig mit und so lässt sich die gezeigte Perversität mittlerweile nur noch von hartgesottenen Fans ohne ein aufkeimendes Aggressionsgefühl den Machern gegenüber anschauen. Hatten die ersten beiden Filme noch einen Spannungsbogen und besaß vor allem der erste gute Eigenschaften eines ausgeklügelten Thrillers, krepiert mit den Darstellern des siebten Teils am Ende nun auch der mittlerweile ausgeleierte Überraschungseffekt komplett dahin. Saw 3D ist nichts weiter als ein eintöniger, schmerzender Bluterguss.

Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Wertung von 83 für Saw 3D - Vollendung

Natürlich ließ man es sich bei der Vollendung der Saw-Saga nicht nehmen, diese in modernem 3D zu präsentieren: Saw 3D - Vollendung wurde Ende 2010 auf das Kinopublikum losgelassen. Einen eindeutigen Mehrwert erhält der Film deswegen aber trotzdem nicht, weswegen der Fokus ganz eindeutig auf dem lang ersehnten Abschluss der Reihe liegt.
Dieser Abschluss erinnert in groben Zügen sehr an Saw III, was vielleicht nicht die beste Wahl war. So hat der Zuschauer öfters mal das Gefühl eines Déjà-Vus und würde den Protagonisten in einzelnen Szenen gerne mal eine Ohrfeige verpassen, damit diese endlich aus ihrer Lethargie ausbrechen.
Nichts desto trotz werden die losen Enden der bisherigen sechs Filme aufgenommen und zu einem zufriedenstellenden - wenn auch weniger überraschendem - Ende gebracht. Ob die Macher in Zukunft nicht doch noch einmal die Kreissäge anwerfen werden kann niemand mit Sicherheit sagen, doch ungeachtet dessen sind sich Saw-Fans und Saw-Hasser nun endlich wieder einmal einig: Die Körper wurden zersägt, die erfolgreichste Horror-Reihe ist zu Ende... und so soll es auch bleiben!

Kritik

von Julia Stache
Saw 3D - Vollendung hat eine Wertung von 20%
Bereits seit sechs Jahren treibt der Serienkiller Jigsaw sein Unwesen und qält seine Opfer durch perfide Spielchen mit fragwürdigem Moralaspekt. Nachdem der sechste Teil an den Kinokassen weniger erfolgreich ausfiel als erwartet, soll die Reihe nun endgültig ihr Ende finden.Der mittlerweile siebte Teil bringt kaum mehr Neues, sondern arbeitet viel altes neu auf und kann dabei auch durch die neue 3D-Technik wenig punkten.

Bild aus Saw 3D - Vollendung Der Serienkiller Jigsaw hat lange Zeit sein Unwesen getrieben und Menschen in seinen perfiden Spielen zu bekehren versucht. Nur wenige konnten den tödlichen Fallen und unmenschlichen Aufgaben lebend entkommen. Doch einige wenige haben es tatsächlich geschafft. Sie schließen sich zusammen und suchen Rat bei dem Selbsthilfe-Guru Bobby Dagen, der angeblich ebenfalls ein ehemaliges Opfer des Puzzle-Mörders ist. Kurz nach dem Treffen wird Dagen entführt und die Folterspielchen beginnen von vorne.

Alles hat irgendwann ein Ende und das ist auch gut so. Zum nun mehr siebten Mal werden die perversen Spielchen des inzwischen verstorbenen Serienkillers Jigsaw und seiner Opfer von allen Seiten beleuchtet und neu aufgerollt. Für Fans der Reihe mag dabei noch das ein oder andere Puzzleteilchen die Lösung eines langen Rätsels bieten.

Bereits seit 2005 treibt Jigsaw sein Unwesen, die Regisseure wechselten von Film zu Film. Erstaunlich ist, dass ausgerechnet beim angeblich finalen Teil erneut Kevin Greutert, wie bereits bei Saw 6, die Regie übernimmt. Bei den Teilen I - V war er jeweils für den Schnitt verantwortlich. Dass es ausgerechnet Teil VI war, der am schlechtesten an den Kinokassen abschnitt und dem Vorhaben, die Filmreihe bis ins Unendliche auszudehnen, einen Dämpfer versetzte, scheint kein gutes Omen für Teil VII. Zumindest optisch rüstet man auf und so erscheint das Werk, wie es sich für ein ordentliches Finale heutzutage gehört, natürlich in 3D auf der Leinwand.

Daraus hätte man eine Menge machen können, doch überraschenderweise kann die 3D-Optik wenig Herausragendes bieten. Spritzendes Blut oder der ein oder andere Hautfetzen, der dem Zuschauer entgegenfliegt, machen noch lange keinen guten Film aus. Konnten beim letzten Mal die perfiden Mordfälle und Spielchen, denen sich die Opfer stellen mussten, nur bedingt überzeugen, so gibt es diesmal die ein oder andere Überraschung. Vor allem die Eingangssequenz im Schaufenster eines Kaufhauses kann sich sehen lassen. Von Gaffern umgeben, die sich scheinbar keinen Deut um die Tragik des Ganzen scheren, kämpfen drei junge Leute gegen Moral und Gewissen an. Gekonnt wird eine Verbindung zwischen Jigsaw und seinen alten wie neuen Opfern geschlagen, alte Figuren tauchen noch einmal auf, offene Fragen um Charaktere und Verbindungen werden anhand von Rückblenden und aktuellem Geschehen nach und nach aufgelöst. Der Wettlauf gegen die Zeit kratzt dabei immer wieder an der Moral der jeweiligen Opfer.

Insgesamt merkt man aber deutlich, dass der Reiz des perversen, groben und übersteigerten Folterszenarios komplett aufgebraucht ist, durch die 3D-Variante wenig neuen Anreiz findet und es keiner weiteren Fortsetzung bedarf.



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