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The One(The One, 2001)
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14. November 2002 DVD: 19. August 2003
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Premiere: |
02. November 2001 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Abenteuer, Sci-Fi |
| Länge: |
87 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jet Li (Gabe/Yulaw), Carla Gugino (T.K./Massie Walsh), Delroy Lindo (Roedecker), Jason Statham (Evan Funsch), James Morrison (Aldrich/Häftling), Dylan Bruno (Yates), Richard Steinmetz (D'Antoni), Steve Rankin (MVA Supervisor), Tucker Smallwood (Gefängniswächter), Harriet Sansom Harris (Schwester Besson), Dean Norris (Sgt. Siegel), Ron Zimmerman (Rotten Ronnie), David Keats (Techniker), Darin Morgan (Hugo), Mark Borchardt (Cesar) |
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Regie:
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James Wong |
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Drehbuch:
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Glen Morgan, James Wong |
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 Inhalt
Das Multiverse Bureau of Investigation kontrollierte souverän die reibungslose Existenz von 125 Paralleluniversen, bis der ehemalige Mitarbeiter Yulaw auf die Idee kommt, seine parallelen Ichs umzubringen, um der Einzige zu sein. Yulaws waghalsiges Unternehmen läuft planmäßig, bis er auf sein letztes paralleles Ich Gabe stößt, dass sich nicht so leicht um die Ecke bringen lässt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Straßer
Man kann sich nicht ganz sicher sein, wie sich James Wong und Glen Morgan nach dem Abschluss ihres Projektes The One gefühlt haben. Vielleicht wie ein Fußballspieler, der in der 90. Minute des WM-Finales den entscheidenden Elfmeter übers Tor gedonnert hat, oder wie ein Formel-1 Fahrer, der uneinholbar auf Platz eins liegt, bis ihm kurz vor der Zielgerade der Motor verreckt. Ja, so ungefähr müssen sie sich gefühlt haben, denn was sie die beiden hier abgeliefert haben ist wirklich mehr als kläglich. Denn eigentlich hatte ihr Projekt The One wirklich das Zeug, ein guter Film zu werden, zumal die beiden bereits bei Final Destination bewiesen haben, dass sie intelligente und wohldurchdachte Drehbücher schreiben können. Ihre Grundidee mit den Parallel-Universen, die von einem Mann bereist werden, der es zum Ziel hat, alle seine anderen Ichs auszulöschen, um der Einzige zu sein, klang wirklich äußerst vielversprechend. Des weiteren wurde Jet Li für die Hauptrolle verpflichtet, der nicht erst seit Romeo must Die für seine akrobatische und filigrane Kampfkunst bekannt ist. Aber leider Gottes versagt The One auf ganzer Linie und kann nicht im entferntesten, die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen.
Die größte Enttäuschung an The One ist das Drehbuch, das zumindest vom Grundprinzip her, etwas an Matrix erinnert. Denn Yulaw, gespielt vom Jet Li, wird durch jeden Mord an einem anderen Ich immer stärker und wird wahrscheinlich über uneingeschränkte Macht verfügen, sobald er der Einzige ist. Doch leider entpuppt sich dieser Umstand als einziges Handlungselement, dass bis ins letzte durchdacht ist. Während des Films kommen immer mehr Fragen auf, die ans Tageslicht bringen, was James Wong und Glen Morgan hier drehbuchmäßig zusammengestöpselt haben. Warum spielen sich in zwei Universen exakt die selben Ereignisse ab, nur mit dem Unterschied, dass Jet Li in einem Universum ein Gefängniswärter ist und im anderen ein Gefangener? Warum hat Yulaw erst beim Töten seines letzten Ichs so große Probleme, denn eigentlich sind alle anderen Ichs genauso stark wie Yulaw, da sich die Stärke eines getöteten Ichs immer gleichmäßig auf alle anderen Ichs verteilt? Neben diesen beiden und noch vielen weiteren möglichen Fragen stößt außerdem übel auf, dass das teilweise Drehbuch viel zu offensichtlich hinkonstruiert wurde. Beispielsweise musste Gabe (das letzte Ich) aus irgendeinem zwielichtigen Grund eine Kernspintomographie machen, wozu er sämtliche Metallgegenstände (Erkennungsmerkmale) ablegen muss. Zum Glück war er zuvor ein bisserl viel im Solarium und man konnte ihn doch noch anhand des weißen Ehering-Randes erkennen.
Die Inszenierung von The One wird wahrscheinlich auch niemanden vom Hocker reißen, denn mit dem was wir in Matrix zu sehen bekamen, kann dieser Film in keinster Weise mithalten. Zwar waren einige Spezialeffekte und Kampftechniken schön in Szene gesetzt, doch letztlich überwogen dann doch die schlecht abgekupferten und stümperhaften Shots. Vor allem der Showdown Jet Li vs. Jet Li, der in einer Industrieanlage ausgetragen wird, war ein einziger Reinfall. Zum einen hatte man das Gefühl die ein oder andere Aufnahme schon irgendwo schon einmal gesehen zu haben, zum anderen war das Ganze alles andere als packend und rasant inszeniert. Auch die letzte Szene des Films, in der Yulaw in einem Mortal Kombat ähnlichen Sträflings-Universum landet, passt überhaupt nicht ins Bild und war denn das passende Ende eines durchweg verkorksten Films.
Schlussendlich kann man resümieren, dass James Wong und Glen Morgan die Grundidee ihres Films The One vollkommen in den Sand gesetzt haben, da sie sich einfach zu viele Handlungselemente zusammengeklaut haben und nicht im Stande waren diese zu einem sinnvollen und logischen Script zusammenzubauen. Auch Hauptdarsteller Jet Li kann den Karren nicht mehr aus dem Dreck ziehen, da seine Kampfszenen meistens enttäuschen und da er sowieso überfordert ist, sobald er ein bisschen schauspielern muss. Im Endeffekt wirkt das ganze Unterfangen wie eine Amateur-Matrix, die man nun wirklich nicht gesehen haben muss.  Weitere interessante Filme
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