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Burlesque(Burlesque, 2010)
| Dt.Start: |
06. Januar 2011
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Premiere: |
24. November 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Drama, Musical |
| Länge: |
118 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Christina Aguilera (Ali Rose), Kristen Bell (Nikki), Cher (Tess), Stanley Tucci (Sean), Cam Gigandet (Jack), Alan Cumming (Alexis), Eric Dane (Marcus Gerber), Peter Gallagher (Vince Scali), Julianne Hough (Georgia), David Walton (Mark'The DJ'), Tanee McCall (Scarlett), Blair Redford (James), Wendy Benson-Landes (Marla), Katerina Mikailenko (Brittany), Stephen Lee (Dwight), Baldeep Singh (Hotel Manager), Chelsea Traille (Coco), Tyne Stecklein (Jesse) |
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Regie:
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Steven Antin |
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Drehbuch:
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Steven Antin |
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 Inhalt
Ali, eine junge Sängerin, kommt nach Los Angeles, um ihren Traum einer professionellen Musikkarriere zu verwirklichen. Durch Zufall gelangt sie in ein heruntergekommenes Revuetheater, wo sie beginnt als Kellnerin zu jobben. Sie knüpft innerhalb des schrägen Ladens immer mehr Kontakte und eines Tages gelingt ihr der Sprung von der Bar auf die Bühne. Doch ihr Erfolg bringt nicht nur Freunde sondern auch Neider mit sich und Ali muss sich in Acht nehmen, wem sie vertraut. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Selbst große Musicalfans dürften bei diesem Coyote Ugly Abklatsch sauer aufstoßen. Auch wenn es sich hier um ein Musical handelt und die Prioritäten oftmals anders gesetzt werden, sollte doch zumindest im Ansatz eine glaubwürdige Geschichte erzählt werden. Generell hat Burlesque das Problem, dass viele Musicalnummern unnötig wirken und zudem noch einseitig und langweilig in Szene gesetzt wurden. Sicherlich kann der Film ein paar durchaus gute Songs vorweisen (das Highlight hierbei sicherlich Chers Probe), doch verstehen es die Drehbuchautoren nicht diese in eine vernünftige Geschichte zu packen. Den Darstellern ist dabei mit einer Ausnahme am wenigsten vorzuwerfen: Die sonst so souveräne Kristen Bell ist in ihrer Rolle leider absolut fehlbesetzt und liefert die bislang schlechteste Leistung ihrer Karriere ab. Christina Aguilera überrascht dafür in der OV mit einer unglaublichen Leinwandpräsenz und durchaus vorhandenem schauspielerischen Talent. Für die amüsanten Momente dürfen Cher und der wie immer herrlich aufgelegte Stanley Tucci sorgen, doch machen die guten Darsteller und die Musik leider die vielen Story- und Inszenierungsschwächen auch nicht wett.
Kritik
von Markus Ostertag
Cher und Christina Aguilera in einem Film über Musik, den Aufstieg zum Star und natürlich die Liebe. Bei der Ankündigung durfte man bereits Zweifel haben, ob einerseits Christina der Aufgabe eines Kinofilms wirklich gewachsen ist und ob Cher nach langer Leinwandabstinenz wieder voll da sein würde. Mit diesen (niedrigen) Erwartungen ist Burlesque ein netter, wenn auch nicht herausragender, Streifen, der Spaß macht und gute Musik bietet. Für mehr reicht es aber dann leider auch wirklich nicht.
Die junge Ali (Christina Aguilera) will aus einem Provinzkaff in Iowa weg und nach Los Angeles, um dort als Tänzerin oder Sängerin zu arbeiten. In der großen Stadt angekommen, landet sie imBurlesque, einem Revuetheater, das von Tess (Cher) seit Jahren mit Herzblut geführt wird. Als Kellnerin beißt sich Ali anfangs im Theater durch und darf nach einiger Zeit endlich auf die Bühne, um dort als Tänzerin zu zeigen, was sie drauf hat. Doch der Neid einer anderen Sängerin artet schließlich aus und Ali muss beweisen, dass sie nicht nur gut aussieht, sondern neben Tanzen auch Singen kann...
Dass Burlesque einfach gestrickt ist, sollte einem vor dem Kinobesuch schon klar sein, denn von Anfang an sind alle Handlungen, Wendungen und "Überraschungen" vorprogrammiert und dem erfahrenen Kinozuschauer absolut transparent. Es gibt nichts, was an der Geschichte irgendwie punkten könnte - die Drehbuchautoren schreiben schablonenartig von anderen Genrefilmen ab. Doch trotz dieses Umstandes schafft es der Streifen irgendwie dennoch faszinierend zu sein. Dafür hauptverantwortlich ist der Soundtrack, der nicht nur von Christina und Cher, sondern auch anderen perfekt in Szene gesetzt wird.
Die Auftritte im "Burlesque" sind das Mittel, auf das man sich bei dieser Produktion ausschließlich verlässt und irgendwie funktioniert es auch - wenn man sich als Zuschauer drauf einlassen kann. Diese sind es auch, die wie eine Art Gerüst den Film tragen, die Story erscheint nur als notwendige Verbindung zwischen diesen perfekt choreographierten Auftritten. Denn obwohl Christina deutlich schauspielerische Defizite aufweist und Cher aus offensichtlichen Gründen kaum eine Mimik ins Gesicht bekommt, schwappen in den Bühnenszenen die Emotionen auf den Zuschauer im Kinosaal. Die Beiden sind eben doch Musikerinnen und für die Bühne geschaffen. Hier merkt man dann das enorme Potential, das in der jungen Christina und der immer noch sehr fitten Cher steckt.
Es bleibt bei Burlesque also eigentlich nur der verdammt gute Soundtrack, den man sich auf jeden Fall für den MP3-Player sichern sollte. Denn im Kinosessel erwischt man sich immer wieder mit dem Fuß zum Takt wippend und erfreut sich - zumindest als Mann - der schönen Frauen auf der Leinwand. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber scheinbar wollte man auch nicht mehr als Christina und Cher in einer seichten Geschichte ohne Tiefgang, aber dafür viel Musik! Dieses Ziel hat man erreicht und ob man als Zuschauer damit glücklich wird, hängt vornehmlich von der Erwartung an den Film selbst ab.  Weitere interessante Filme
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