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The Green Hornet(The Green Hornet, 2010)
| Dt.Start: |
13. Januar 2011
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Premiere: |
Dezember 2010 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Krimi |
| Länge: |
119 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Seth Rogen (Britt Reid), Jay Chou (Kato), Cameron Diaz (Lenore Case), Christoph Waltz (Chudnofsky), Edward Furlong (Tupper), Edward James Olmos (Michael Axford), Tom Wilkinson (Jack Reid), Eddie Rouse (Crazy Eddie), Chad Coleman (Chili), Analeigh Tipton (Anna Lee) |
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Regie:
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Michel Gondry |
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Drehbuch:
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Evan Goldberg, Seth Rogen |
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 Inhalt
Britt Reid ist ein Partylöwe und Nichtsnutz. Doch als sein Vater, einer der mächtigsten Medientycoone der Welt, unter mysteriösen Umständen stirbt, beschließt Britt etwas aus seinem Leben zu machen. Gemeinsam mit seinem Freund und Chauffeur Kato kämpft er fortan jede Nacht als The Geen Hornet gegen das Verbrechen. Doch bald bekommen sie es mit Benjamin Chudnofsky zu tun. Chudnofsky kontrolliert sämtliche Banden in Los Angeles und ist vom auftauchen eines Superhelden nicht sonderlich angetan. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Die Neuauflage erweist sich als eigenständiges Werk, das mit Ausnahme einiger Anspielungen nur wenig mit seiner Vorlage gemein hat und eher als Veralberung des Superheldengenres angelegt ist. Trotz schwacher 3D-Effekte gefällt der Humor des Filmes dank seiner gut aufgelegten Darstellerriege, aus der einmal mehr der oscarprämierte Christoph Waltz als Bösewicht heraussticht und sicherlich die meisten Lacher des Filmes auf seiner Seite hat. Dennoch kann sich Gondrys Werk einiger Längen nicht erwehren und ist insgesamt zu harmlos um in den Olymp der Superheldenverfilmungen aufzustoßen. Gute, kurzweilige Unterhaltung ist dennoch garantiert.
Kurzkritik
von Lutz Granert
Man nehme ein Budget von etwa 120 Mio. Dollar, drücke es einem für seine einfallsreichen Bildarrangements berüchtigten französischen Videoclip- und Arthouse-Regisseur in die Hand und lasse ihn ein Event-Actionspektakel nach Vorlage einer Radioserie inszenieren. Müßig zu erwähnen, dass nur bei kurzen (Traum-)Inserts und von Matrix inspirierten Freeze Frames während der Prügeleien Michel Gondrys Genie in Form der fantasievollen Bildgestaltung durchscheint und der vollkommen inhaltsleere Plot, der nicht weiß, ob er Buddy-Action oder Comicfilm-Parodie der Marke Kick-Ass sein will, in der protzigen Zerstörungsorgie eines Verlagshauses kulminiert. Dazu: Selten hat man einen bildungsferneren Unsympathen in der Hauptrolle gesehen als die von Seth Rogen (Superbad) verkörperte Arschloch-Figur. Ein 08/15-Bausatz-Blockbuster zum Abgewöhnen!
Kurzkritik
von Daniela Panzitta
Manche Filme sind darauf ausgelegt, hauptsächlich durch ihre Optik zu glänzen und die Handlung in den Hintergrund treten zu lassen. Dies funktioniert durch mitreißende Dynamik, wie beispielsweise in Crank, oder tolle Bilder und 3D-Effekte, wie in Tron: Legacy. Eine derartige Gewichtung hat auch The Green Hornet im Vorfeld vermuten lassen und hätte dem Film enorm gut getan. Doch leider lässt die Optik in diesem "3D" Film sehr zu wünschen übrig, was den Fokus auf die Handlung verschiebt und der Inszenierung endgültig das Genick bricht.
Während die Grundidee des Duos aus Seth Rogen als unfähigen Millionärssohn und Jay Chou als asiatische Kampfmaschine noch durchaus ihre Reize bietet, sind die Charaktere selbst leider derart dämlich und überhaupt nicht nachvollziehbar, dass man teilweise nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll. Auch die Rolle von Cameron Diaz als "Sekretärin" wirkt absolut fehl am Platz und hätte man sich genauso gut sparen können. Somit bleibt im Endeffekt doch nur die Optik übrig und die ist, im negativen Sinne, ein Witz.
Kritik
von Markus Ostertag
Was im Trailer wie ein sympathischer Anti-Superhelden-Film aussieht, entwickelt sich auf der Leinwand dann zu einem 3D-Debakel der untersten Schublade! Die gesamte Geschichte wirkt konstruiert und oftmals nicht nachvollziehbar, die Action verdient es eigentlich nicht mehr, so genannt zu werden, und die Schauspieler haben alle zusammen auch schon bessere Leistungen abgegeben. The Green Hornet ist ein Beispiel dafür, wie man eine nette Idee komplett in den Sand setzen kann!
Als Britt Reids (Seth Rogen) Vater stirbt und er damit den gesamten Medienkonzern erbt, geht er (ohne erkennbaren Grund) eine intensive Freundschaft mit Kato (Jay Chou) ein. Dieser pflegte bisher die Autos und baut außerdem Funktionen ein, die sowohl Batman wie auch anderen Superhelden alle Ehre machen würden. Gemeinsam beschließen sie, die Verbrechen in ihrer Stadt bekämpfen zu wollen. Um das möglichst unauffällig zu machen, werden sie selbst zu Verbrechern und lassen diese Meinung durch das Medienunternehmen forcieren. Doch dem Unterwelt-Boss Chudnofsky (Christoph Waltz) gefällt es nicht, dass in seinem Revier ein anderer sein Unwesen treibt...
In den nicht ganz zwei Stunden Film kommt nicht nur einmal die Frage auf, ob Seth Rogen als Drehbuchautor, Produzent und Hauptdarsteller den Zuschauer für komplett bescheuert hält. Anders ist es nämlich nicht zu erklären, dass man die Charaktere derartig gestaltet, dass nahezu keine ihrer Handlungen nachvollziehbar ist. Warum Kato sich mit Reid abgibt oder warum er sich - trotz des Wissens über dessen Unvermögen - mit ihm in gefährliche Situationen begibt.
Ein weiteres Rätsel ist auch Cameron Diaz, die mit ihrer Rolle zur Dauernervensäge wird und genau so wenig nachvollziehbar ist wie alle anderen. Warum sich Christoph Waltz herabgelassen hat, in diesem erbärmlichen Streifen mit zu wirken, wird wohl auch immer ein Rätsel bleiben. Vernünftig erklären kann man das nämlich definitiv nicht! Vom Drehbuch und den Leistungen aber mal abgesehen bietet The Green Hornet eigentlich alles, was eine Action-Komödie ausmacht genau nicht: Die Action ist lächerlich und unspannend, da haben Filme wie Crank eine deutlich höhere Messlatte aufgelegt. Und der Komödienteil bleibt bei ziemlich schlechten Witzchen, die nur anfänglich sporadisch zünden. Wenigstens kann man sich im weiteren Verlauf des Films über ernst gemeinte Szenen lustig machen, denn nur so ist der Film über die volle Laufzeit zu ertragen.
Zu dem ganzen Drama kommt dann noch der 3D-Effekt hinzu, der den Kinozuschauern zwar das Geld aus der Tasche zieht, aber einmal mehr keinerlei erkennbare Veränderung bietet. Zeitweise ist es diesmal sogar möglich, die 3D Brille abzunehmen, denn die Tiefe ist oftmals so gering, dass man ohne Brille ein normales Bild zu sehen bekommt. So schafft es die Filmindustrie sicherlich, den interessierten Kinozuschauer auch noch zu vertreiben und die 3D-Technik ins Grab zu schicken. Dabei zeigen Filme wie aktuell Tron Legacy, dass man einiges mit der Technik anstellen und dem Zuschauer auch ein echtes Plus an Vergnügen bereiten kann.
Insgesamt bleibt The Green Hornet deutlich hinter jeglichen Erwartungen zurück. Es ist erschreckend zu sehen, wie sich namhafte und gute Schauspieler in Grund und Boden spielen. Kombiniert mit einem Drehbuch, welches niemals den Weg auf irgendeinen Schreibtisch hätte finden dürfen, bleibt also nur die Möglichkeit, den Film als Trash zu sehen. Doch dafür nehmen sich Seth Rogen und Co. viel zu ernst und lassen den Zuschauer fragend und teilweise sogar wütend im Kinosessel zurück. Das einzig Positive nach der Vorstellung ist die Tatsache, dass der Film vorbei ist!  Weitere interessante Filme
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