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Rare Exports(Rare Exports, 2010)
| Dt.Start: |
23. Dezember 2010
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Premiere: |
07. August 2010 (Festival del film Locarno) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Fantasy |
| Länge: |
82 min
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Land: |
Finnland, Norwegen, Frankreich, Schweden |
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Darsteller:
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Per Christian Ellefsen (Riley), Peeter Jakobi (Santa), Tommi Korpela (Amimo), Jorma Tommila (Rauno), Onni Tommila (Pietari), Jonathan Hutchings (Greene), Risto Salmi (Sheriff), Rauno Juvonen (Piiparinen), Ilmari Järvenpää (Juuso) |
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Regie:
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Jalmari Helander |
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Drehbuch:
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Jalmari Helander |
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 Inhalt
Wenn eine amerikanische Bohrfirma auf einem finnischen Berg mitten in einer dünn besiedelten Schneelandschaft Sprengungen durchführt, deren eigentlichen Zweck sie streng geheim hält, dann liegt etwas im Argen. Aber der kleine Pietari findet das Geheimnis heraus: Sie heben das Grab des echten Weihnachtsmannes aus. Nur ist dieser, wie sich bald herausstellt, alles andere als ein gutmütiger Mann, der Geschenke bringt. Ein epischer Kampf entbrennt. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Anja Habermehl
Für Musikvideos und Werbefilme hat der Regisseur Jalmari Helander schon einige Preise gewonnen. Mit Rare Exports präsentiert der Finne sein Spielfilmdebüt, einen Weihnachtsfilm, der einen angenehmen Kontrast zur besinnlichen Atmosphäre der Vorweihnachtszeit bietet und die Frage, ob man aus Weihnachten ein Geschäft machen sollte, auf ungewöhnliche Weise beantwortet.
In einem finnischen Berg schlummert ein gigantischer Eisklotz mit einem mindestens genauso gigantischen Inhalt. Die überzogene Dramatik macht eines schnell klar: Dieser Film will nicht ernst genommen werden, auch wenn er den Anschein immer wieder vorsätzlich zu erwecken versucht. Epische Musik, heroische Sprüche, Slowmotion-Sequenzen: Eben der Stoff, aus dem Actionfilme gemacht sind. Natürlich muss die Welt gerettet werden. Und im Endkampf steht unser tollkühner Held einem übermächtigen Feind gegenüber - furchtlos dazu bereit, sein Leben zu geben, um die Welt zu retten. Nur ist unser Held eben ein Kind und der böse Feind ist der Weihnachtsmann.
Pietari ist zwar nur ein kleiner Junge, aber er erkennt die Gefahr sofort. Durch seine Nachforschungen in okkulten Büchern findet er heraus, dass der ursprüngliche Weihnachtsmann nichts mit dem dicken, gutmütigen Coca Cola-Werbeträger zu tun hat. Der richtige Weihnachtsmann entführt ungezogene Kinder, um sie zu bestrafen.
Pietaris Vater ist Schlachter, was nicht nur dabei hilft, die vorweihnachtliche Stimmung durch Schweineinnereien zu unterstützen, sondern auch tatkräftige Hilfe im Kampf gegen den Erzfeind bietet. Ebenfalls vorteilhaft ist die Tatsache, dass Pietari von klein auf an Gewehre gewöhnt ist, da man diese zur Treibjagd auf Rentiere benötigt. Leider sind die Rentiere seit den Grabungen am Berg bestialisch abgeschlachtet worden, weswegen die Einheimischen dringend eine neue Einnahmequelle brauchen... Bärenfallen, Schweineköpfe, 198 nackte alte Männer mit Bart, gestohlene Heizkörper, Explosionen, Stunts und schlechte Animationen: Ein schwarzer Weihnachtsfilm, den man mit einem Actionstreifen gekreuzt hat - gute Unterhaltung, nur eben nicht für die ganze Familie.  Weitere interessante Filme
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