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Thor(Thor, 2011)
| Dt.Start: |
28. April 2011
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Premiere: |
27. April 2011 (Frankreich) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Action, Abenteuer |
| Länge: |
115 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Natalie Portman (Jane Foster), Chris Hemsworth (Thor), Kat Dennings (Darcy), Anthony Hopkins (Odin), Stellan Skarsgard (Professor Andrews), Idris Elba (Heimdall), Ray Stevenson (Volstagg), Clark Gregg (Agent Phil Coulson), Rene Russo (Frigga), Tom Hiddleston (Loki), Jaimie Alexander (Sif), Colm Feore (Ymir), Tadanobu Asano (Hogun), Eric Allan Kramer, Matthias Schweighöfer |
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Regie:
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Kenneth Branagh |
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Drehbuch:
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Ashley Miller, Zack Stentz |
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 Inhalt
Thor, ein nordischer Donnergott, wird wegen einer Intrige seines Bruders Loki von Göttervater Odin auf die Erde verbannt. Dort lebt er fortan bei dem Mytohlogieprofessor Andrews - bis sein Bruder die Macht über die Götterstätte Asgard übernimmt und nun auch über die Erde herrschen möchte. Thor muss sich seiner Herkunft besinnen und sich, mit seinem gigantischen Hammer Mjolnir bewaffnet, der Armee seines Bruders stellen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Dimitrios Athanassiou
Dank Marvel hat Hollywood in den letzten Jahren einige schillernde Helden hinzugewonnen. Mit der Adaption des nordischen Donnergottes Thor, der schon von Haus aus über eine ausgefeilte Mythologie verfügt, begab man sich auf eine Gratwanderung: Es galt sowohl die klassischen Marvelianer nicht zu verprellen, als auch kommerziellen Notwendigkeiten Rechnung zu tragen und zuletzt die klassische Mythologie nicht zu sehr auszudünnen. Entstanden ist leicht bekömmliches Popcorn-Effekttheater, das die nordische Götterwelt mit opernhaften Pomp wiedergibt und von Kenneth Branagh mit einem ordentlichen Augenzwinkern inszeniert wurde. Leider wurde der Geschichte halber aber zu sehr vereinfacht: Die nordischen Götter sind jetzt Wesen einer anderen Dimension, samt fortschrittlicher Technologie, Odin verliert sein Auge in der Schlacht und gibt es nicht hin, um Allsicht zu erlangen und selbst Loki ist nicht mehr der, wie er in den Büchern steht. Zudem wirkt alles zu glatt und mainstreamig; und Thor selbst, wird spielend noch mit den mächtigsten Gegnern fertig, was ihn als Charakter nicht wirklich greifbarer macht. Schließlich sind die Helden mit Schwächen immer noch die sympathischsten.
Kurzkritik
von Daniel Licha
Von all den vorbereitenden Filmen zu The Avengers waren die Erwartungen an Thor sicherlich die Geringsten. Auch war es zu bezweifeln, dass Kenneth Brannagh einen Actioner in Szene zu setzen vermag. Doch die Zweifel waren wie so oft unnötig, kann diese sich nie ernst nehmende Comicverfilmung doch Bestens unterhalten. Neben dem überzeugenden Actionklimax gleich zu Beginn gefallen die fast schon zu liebenswürdigen Charaktere und das durch die Bank toll aufgelegte Darstellerensemble, bei dessen Darbietungen am Set man den Spaß der Akteure regelrecht spüren kann. Visuell kann neben der 3D-Optik die Ausstattung überzeugen, wie auch die Tatsache, dass der Film nicht zu viel Zeit mit einer Vorgeschichte verplempert und den Zuschauer gleich mitten ins Geschehen wirft. So ist Thor in der OV spaßiges Blockbusterkino das einen immer sehnsüchtiger auf Joss Whedons The Avengers warten lässt.
Kritik
von Markus Ostertag
Nach den beiden Iron Man-Filmen kommt nun also Thor in die deutschen Kinos. Fans des Marvel-Comics können nur enttäuscht werden, aber dass auch alle anderen Zuschauer sich nach zehn Minuten gelangweilt lieber dem Popcorn widmen, ist dann schon etwas erschreckend. Thor präsentiert sich zwar mit netten Special Effects, lässt dabei aber sowohl bei der Story als auch der Kreativität stark zu wünschen übrig!
Es gibt Filme, in denen merkt man schon recht schnell, dass das nichts mehr werden kann. So geht es einem bei Thor leider auch, denn nach den ersten zehn gähnend langweiligen Minuten erhofft man sich einfach nur noch, dass es schnell vorüber geht. Warum der gesamte Streifen so leer und unambitioniert wirkt, ist dann auch schwer zu sagen, denn die Schauspieler geben sich sichtlich Mühe. Chris Hemsworth (Star Trek 11) macht seinen Job als Thor zwar sehr ordentlich, aber Oscargewinnerin Natalie Portman macht ihr schlecht ausgearbeiteter Charakter zu schaffen und Anthony Hopkins wirkt vollkommen fehl am Platze. Insgesamt ist es den Akteuren dann eben doch nicht möglich, die Drehbuchpatzer auszubügeln und so plätschert die hohle Story vor sich hin, die nicht nur Comic-Fans ein Dorn im Auge sein muss.
Dass man sich so unkreativ bei anderen Filmen wie Der Gigant aus dem All bedient und den Humor nur ganz selten durchblitzen lässt, macht den Streifen dann natürlich auch nicht mehr besser. Für den Zuschauer wirkt alles sehr glatt, ohne Überraschungen und wenn der unerfahrenste Kinozuschauer dann doch mal etwas entdeckt, das nicht sofort klar war, dann wird es so beiläufig thematisiert, dass man den Drehbuchautoren nur das Zitat Augen auf bei der Berufswahl zu rufen möchte!
Dass man bei Marvel aber nicht kleckert, zeigten Iron Man und Iron Man 2 schon sehr deutlich und auch Thor weiß zumindest in diesem Segment durchaus zu punkten. Die Effekte sind überzeugend und an manchen Stellen können sie kurzzeitig darüber hinweg täuschen, dass man einzig und allein durch diese überhaupt unterhalten wird. Die Frage, warum der Film wieder einmal unbedingt 3D sein musste, stellt sich spätestens in den - nicht wenigen - Szenen, in denen man die Brille komplett abnehmen kann. Es zeigt sich nämlich, dass es sich um waschechtes 2D-Material handelt, welches anscheinend nicht mal mehr künstlich zu 3D gemacht wurde. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Abzocke!
Viel mehr lässt sich über Thor dann auch nicht sagen, denn bei belanglosem und eigentlich nicht erwähnenswertem Zeug sollte man sich nicht länger aufhalten als unbedingt notwendig. Schließlich kostet der Film einen schon fast zwei Stunden Lebenszeit und da man nach dem Abspann, in alter Marvel-Manier, noch etwas zu sehen bekommt, muss man trotz aller Langweile eben doch einiges an Sitzfleisch beweisen!  Weitere interessante Filme
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