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Kung Fu Panda 2

(Kung Fu Panda 2, 2011)

Dt.Start: 16. Juni 2011 Premiere: Mai 2011 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Abenteuer, Animation
Länge: 94 min Land: USA
Darsteller: Jack Black (Po), Angelina Jolie (Tigress), Gary Oldman (Lord Shen), Seth Rogen (Mantis), Dustin Hoffman (Shifu), Lucy Liu (Viper), Jackie Chan (Monkey), Jean-Claude Van Damme (Master Croc), David Cross (Crane), James Woods (Master Skunkman), Michelle Yeoh (The Soothsayer), Victor Garber (Master Thundering Rhino), James Hong (Mr. Ping)
Regie: Jennifer Yuh
Drehbuch: Jonathan Aibel, Glenn Berger


Inhalt

Po lebt in seinem persönlichen Traum und erhält mit den Furiosen Fünf im Tal des Friedens die Ordnung. Doch sein erfülltes Leben wird gestört durch das Auftreten eines neuen Bösewichts, der eine geheime und mächtige Waffe benutzen will, um China zu erobern und Kung Fu abzuschaffen. Es liegt nun an Po, die Bedrohung aufzuhalten und sich der Herausforderung zu stellen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Kung Fu Panda 2 hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 76%
Kurzkritik
von Daniel Licha
Wertung von 87 für Kung Fu Panda 2

Man nehme Teil 1, picke sich dessen Stärken heraus und lege in der Fortsetzung den Fokus darauf. Heraus kommt ein Sequel, das den Vorgänger sogar übertrifft. Gerade bei der Martial Arts Szene zur Eröffnung bleibt selbst den erfahrenen Genrefans die Spucke weg, so perfekt ist diese in Szene gesetzt. Der Humor wird dabei zu jeder Sekunde hoch gehalten und die englischen Sprecher sind einmal mehr perfekt gewählt. Spätestens bei der aberwitzigen Terminator-Hommage, sowie dem Spagat von Jean-Claude van Damme dürfte kein Auge trocken bleiben. Um die tollen Martial Arts Szenen sowie die humorvollen Momente wurde zudem wieder eine liebevolle Geschichte gestrickt, die auch dank der liebenswürdigen Figuren den Zuschauer zu begeistern vermag. Normalerweise hängt Dreamworks den Pixar Studios in ihren Filmen ja um Längen hinterher, aber mit Kung Fu Panda haben sie eine Reihe geschaffen, die ihnen durchaus Paroli bieten kann. Weitere Teile sind in dieser Qualität durchaus erwünscht.

Kritik

von Markus Ostertag
Kung Fu Panda 2 hat eine Wertung von 65%
So sehr die Macher es lieben, einfach eine 2 an den Titel eines erfolgreichen Films zu hängen, so argwöhnisch und kritisch sehen die Kinozuschauer die Fortsetzungen meistens. So verwundert es auch nicht sonderlich, dass bei Kung Fu Panda 2 leider die gleichen Regeln wie für die meisten Sequels gelten: wir bekommen bei der Story kaum Neues zu sehen, sondern nur alten Wein in neuen Schläuchen und auch sonst wirkt der Streifen eher blass. Darüber kann die solide Animation dann leider auch nicht hinweg täuschen.

Bild aus Kung Fu Panda 2 Im Jahr 2008 kam Kung Fu Panda aus der Dreamworks-Animationsschmiede in die Kinos und erzählte die äußerst sympathische Geschichte eines etwas tollpatschigen Pandas, der zwar so gar nicht zu Kung Fu passt, aber dennoch der Auserwählte ist. Wir erlebten damals die Entwicklung vom Suppentellerwäscher ohne Selbstbewusstsein hin zum großartigsten Kung Fu Kämpfer, den China je gesehen hat. Auch diesmal muss der sympathische Po sich als Auserwählter beweisen und sieht sich mit einem bösen Gegner konfrontiert, der Kung Fu ausrotten will. Um diesen Gegner zu besiegen, muss Po weit in seine Vergangenheit zurückgehen und Erinnerungen hervorrufen, die er bisher verdrängt hat.

Großes Thema in Kung Fu Panda 2 ist die Herkunft von Po und die Tatsache, dass es sonst keine Pandas zu geben scheint. Trotz dieser eigentlich sehr passenden Anknüpfungspunkte an den ersten Teil schaffen es die Drehbuchautoren nicht wirklich, das Flair und die Kreativität des Vorgängers wieder zu erwecken. Man verlässt sich zu sehr auf die Kuriosität des tollpatschigen Pandas mit dickem Bauch als Kung Fu Meister und verpasst damit die Chance, die Charaktere weiter zu entwickeln.

Insgesamt wirkt auch die eigentlich nette Geschichte um Pos Vergangenheit zu sehr vom ersten Teil abgekupfert. Schon wieder muss Po sich selbst finden und wieder muss er die Wirklichkeit erkennen, während er sich durch die Gegend "kämpft" und dabei oft nur durch Glück und die Furiosen Fünf überhaupt durch kommt. Hier hätte man durchaus eine gewisse Charakterentwicklung erwarten können, die aber bei allen Beteiligten ausbleibt. Die Animation ist, wie schon im ersten Teil, schön anzusehen und durchaus kreativ, wenn es zum Beispiel an die Erinnerungen von Po geht. Aber auch die Landschaftsaufnahmen wissen zu überzeugen und sorgen für Abwechslung.

Insgesamt muss sich Kung Fu Panda 2 die Kritik gefallen lassen, dass man eigentlich die gleiche Geschichte in abgewandelter Form nochmal erzählt. Während der erste Teil noch durch die Innovation eines Kung Fu kämpfenden Pandas punkten konnte, so sieht es diesmal relativ düster aus, wenn es um die Kreativität bei der Story geht. Wenn man über diese Schwäche aber hinweg sehen kann und sich einfach nur an den gut animierten Bildern erfreut, dann kann man durchaus seinen Spaß haben. Für Kinder ist zu beachten, dass es gerade in den Dialogen der Originalfassung zu heftigeren Sätzen kommt, die aber in der deutschen Synchronisation noch entschärft werden könnten. Ansonsten ist der Streifen aber gerade für Familien sicherlich zu empfehlen, da sich die Kinder an den verschiedenen Tieren erfreuen können.



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Kung Fu Panda
Dt. Start: 03. Juli 2008
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