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The Mechanic(The Mechanic, 2011)
| Dt.Start: |
07. April 2011
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Premiere: |
Januar 2011 (USA) |
| FSK: |
ab 18
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Genre: |
Action |
| Länge: |
92 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jason Statham (Arthur Bishop), Ben Foster (Steve McKenna), Donald Sutherland (Harry McKenna), Tony Goldwyn (Dean Sanderson), Christa Campbell (Kelly), Mini Anden (Sara), Katarzyna Wolejnio (Maria) |
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Regie:
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Simon West |
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Drehbuch:
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Richard Wenk, Lewis John Carlino |
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 Inhalt
Arthur Bishop ist einer der besten Auftragskiller der Welt. Doch dieser eine Auftrag bringt ihn in einen Gewissenskonflikt: Bishop soll seinen Mentor Harry McKenna töten, weil der die Firma verraten hat. Der Profi tut, was von ihm verlangt wird. Als ihm bei der Beerdigung Harrys Sohn Steve begegnet, fangen die Probleme erst an. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Die Sichtung des neuen Actionkrachers mit Jason Statham erfolgte ohne Kenntnis des Originals, so dass leider keine Vergleiche gezogen werden können. Der Beginn der Neuauflage jedenfalls war vielversprechend mit einer stimmungsvollen Actionszene und auch die Geschichte versprach zu Beginn noch einiges. Doch spätestens als der Auftragskiller mit seinem Schüler loszieht, versumpft die Geschichte in den üblichen Klischees und wirkt gerade in Sachen Charakterentwicklung mehr als nur unglaubwürdig. So sehnt man sich im Grunde jede Minute die nächsten Actionszenen herbei, welche immerhin bis zum Ende ihr Niveau halten können. An den Darstellern liegt es nicht, sie spielen souverän auf: Die Geschichte ist einfach der große Schwachpunkt und spätestens mit der letzten Szene wird der Film komplett der Lächerlichkeit preis gegeben. So ist The Mechanic ein Film, den man sich, wenn überhaupt, im Grunde nur wegen der guten Actionszenen und der gelungenen Eröffnung ansehen sollte
Kritik
von Benjamin Schieler
Arthur Bishop (Jason Statham, The Expendables) ist ein Profi - und per se ein Einzelgänger. Er erledigt seine Jobs ohne großes Aufsehen und möglichst so, dass jeder annimmt, sein Opfer habe einen tragischen Unfall gehabt. Das ändert sich, als ihm Steve (Ben Foster), der abgehalfterte Sohn seines verstorbenen Mentors begegnet. Bishop fühlt sich verantwortlich für ihn. Denn er hat seinen Vater getötet. Rasant, voller Adrenalin, ohne große Atempausen und getragen von zwei starken Charakteren: so muss Actionkino heute wohl aussehen.
Die Geschichte ist 40 Jahre alt. Auftragskiller muss seinen Mentor töten, weil die dubiose Behörde, für die er arbeitet, es verlangt. Bei der Beerdigung trifft er den Sohn seines Opfers und nimmt ihn unter seine Fittiche. Während eines Trainingsprogramms lernt der Nachwuchskiller die nötige Effizienz, die einen "Mechaniker" auszeichnet. Als er herausfindet, dass der Lehrmeister hinter dem Tod seines Vaters steckt, kommt es zum ultimativen Showdown. Produziert von den Freunden Irwin Winkler und Robert Chartoff (1977 für Rocky mit dem Oscar ausgezeichnet) zeigte der Film The Mechanic Charles Bronson in einer Paraderolle. Dessen Nachfolger ist Jason Statham, der am meisten beachtete Actiondarsteller seiner Generation. Und die Nachfolger von Irwin Winkler und Robert Chartoff heißen David Winkler und William Chartoff - und haben 15 Jahre an ihrem Traum von einer Neuverfilmung gearbeitet.
Möglichst nah am Original bleiben, aber den Ansprüchen der heutigen Zeit anpassen - mit dieser Vorstellung haben sich die beiden Söhne, die auch Rocky Balboa produzierten, an die Arbeit gemacht. Und sich unter diesen Umständen die aus ihrer Sicht passenden Männer für Regie und Drehbuch besorgt, erst recht, nachdem der erste Drehbuchentwurf nicht ihren Prinzipien entsprach. Simon West, um den es nach seinen ersten beiden Filmen Con Air und Wehrlos - Die Tochter des Generals merklich ruhiger geworden war, ist gerade wieder groß ins Geschäft eingestiegen und hat zurzeit mehrere Projekte in der Warteschleife, unter anderem Red Sonja. Richard Wenk schrieb zuletzt vor mehreren Jahren 16 Blocks.
Anpassen an die Erwartungen der Zuschauer für heute bedeutete für die Produzenten nach eigenen Angaben in erster Linie, dass Motivation und Handeln der Charaktere nachvollziehbar sein müssten. Auffällig im Vergleich zum Original ist aber viel eher die Atemlosigkeit der Actionszenen, eine latente Aufgeregtheit, mit der das Publikum heutzutage, so ist offensichtlich die Lesart der Filmemacher, bei Laune gehalten werden will. In dieser Beziehung lässt sich The Mechanic dann tatsächlich kein Vorwurf machen. Die Geschichte ist rasant erzählt und sie lebt vor allem von ihren Hauptdarstellern. Neben dem kompromisslosen Statham also von Ben Foster, der in Filmen wie Alpha Dog und Todeszug nach Yuma bewiesen hat, wie eindrücklich er die Mensch gewordene tickende Zeitbombe spielen kann. Seine Aura ist erneut bemerkenswert.
Die Handlung wird währenddessen in den Hintergrund gedrängt. Selbst dann, wenn man die Gewissheit ausklinkt, dass es sich um ein Remake handelt, hält sie wenig Neues und wenig Überraschendes bereit, ist obendrein zu sehr genretypischen Mustern unterworfen. Doch das dürfte viele Actionfans kaum stören. Seine Sporen verdient sich der Film anderweitig, durch die packende Anfangssequenz zum Beispiel. The Mechanic unterhält dadurch letztlich sehr solide - an heutigen Ansprüchen gemessen.  Weitere interessante Filme
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