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Die Schöne und das Biest(Beauty and the Beast, 1991)
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26. November 1992 DVD: 24. Oktober 2002
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Premiere: |
13. November 1991 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Animation, Familie |
| Länge: |
87 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Paige O'Hara (Belle), Robby Benson (Beast), Richard White (Gaston), Jerry Orbach (Lumiere), David Ogden Stiers (Cogsworth / Erzähler), Angela Lansbury (Mrs. Potts), Bradley Pierce (Chip), Rex Everhart (Maurice), Jesse Corti (Lefou), Hal Smith (Philippe), Jo Anne Worley (Wardrobe), Mary Kay Bergman (Babette), Brian Cummings (Stove), Alvin Epstein (Bookseller), Tony Jay (Monsieur D'Arque) |
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Regie:
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Gary Trousdale, Kirk Wise |
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Drehbuch:
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Linda Woolverton, Roger Allers |
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 Inhalt
Als er sich im Wald verirrt, landet ein Erfinder in einem verwunschenen Schloss, das von einem in ein furchterregendes Biest verwandelten Prinzen bewohnt wird. Nur die wahre Liebe einer Frau kann den Zauber brechen. Als die hübsche Belle sich aufmacht, ihren Vater aus den Klauen des Biests zu befreien, scheint sich Alles zum Guten zu wenden. Doch der hartnäckige Schönling Gaston und die schroffen Umgangsformen des Biests stehen ihrem Glück im Wege. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Lutz Granert
Ein verwunschenes Schloss, sprechendes Geschirr, ein magischer Spiegel, mit dem Blicke in die Zukunft möglich sind: Die Schöne und das Biest ist pure, wenn auch einfach strukturierte Disney-Magie, die nur ab und an von ausufernden Gesangseinlagen ausgebremst wird. Trotzdem: Ein moderner Klassiker!
Disney-Filme funktionieren immer wieder nach ähnlichen Schemata: Ein junger Held mit menschlichen Zügen gerät in eine durch äußere Umstände bedingte schwierige Situation, in der er sich beweisen muss und aus ihr herauskommt als ein charakterlich weiter gefestigtes Wesen, das etwas über sein Verhältnis zur Welt und sich selbst gelernt hat. Tieren wie Bambi im gleichnamigen Film oder Simba in Der König der Löwen können das ebenso sein wie ein verwunschener Prinz in Die Schöne und das Biest, dem sein Hochmut und sein Egoismus zum Verhängnis wurden - ein Fluch lastet fortan auf ihm. Das ist pädagogisch wertvoll, zutiefst moralisch, entlockt Erwachsenen aber mitunter das ein oder andere Gähnen.
Damit sind wir auch schon am Kern dieses auf einem französischen Märchen basierenden Films angelangt, der natürlich keine Grauschattierungen kennt, sondern nur zwischen Gut und Böse zu unterscheiden weiß. Stets mit einem Liedchen auf den Lippen trällern sich dabei die Gegenstände (ehemals Bedienstete) im vom Biest bewohnten Gruselschloss durchs nichts desto trotz fröhliche Haushalts- und Küchengeräteleben, besingen der freiende Gigolo Gaston und die Dorfbewohner die Schönheit eines jungen Fräuleins, das bezeichnenderweise auch noch Belle heißt.
Irgendwann treffen der mit einem Fluch belastete Prinz, der in der Hülle eines furchteinflößenden Biests leben muss, und das junge Fräulein aufeinander. Nach anfänglich feindseliger Stimmung entwickeln Beide ein immer intimeres Verhältnis, verlieben sich gar ineinander. Doch kurz bevor der Fluch gebrochen werden kann, muss Belle ihrem bedrohten Vater helfen und das Biest lernt, Menschen nicht nur egoistisch zu vereinnahmen, sondern sie auch loszulassen, ihnen ihre Freiheit zu gewähren - entgegen des Eigeninteresses.
Die Schöne und das Biest lebt von seiner Magie: Vom verwunschenen Schloss und dem für wahnsinnig erklärten Erfinder, dem trotzdem technische Wunderwerke gelingen. Vielmehr aber noch von der Magie der liebevoll animierten Zeichentrickbilder und der Filmmusik, wobei Songs in ausgedehnten Gesangseinlagen ab und an die Geduld des erwachsenen Zuschauers strapazieren, während die Kleinen begeistert mitsingen. Seit der lohnenswerten DVD-Neuveröffentlichung am 04. November 2010 kann der Film gar in einer Storyboard-Version angeschaut werden, die eindrucksvoll den Entstehungsprozess von ersten Schwarz-Weiß-Zeichnungen bis zum fertigen Zeichentrick vor Augen führt. Das ist sowohl für die Großen als auch die Kleinen interesant.  Weitere interessante Filme
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