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Fast & Furious Five

(Fast Five, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

73%



Inhalt

Muskelpaket Dominic Toretto, dessen sexy Schwester Mia, sowie Brian O'Conner müssen in Rio erneut einen rasanten und waghalsigen Job erledigen, um einen fiesen Drogenboss zu beschwichtigen. Dafür pimpen sie nicht nur ihre Autos, sondern auch ihr Fahrerteam zu vorher nie da gewesener Stärke. Diese Power werden sie auch brauchen, um dem knallharten Bundesagent Luke Hobbs nicht ins Netz zu gehen.

Kritik

von Oliver Mai

Wertung Kritik

75%

Fast & Furious Five ist eine gelungene Fortsetzung der Serie für alle Kinozuschauer, die E10 schon allein deswegen ablehnen, weil in Ihre Pontiac GTOs sowieso nur Super Premium Ultimate Plus Power mit Stern kommt. Fast Five bringt ordentlich und konstant Druck auf die Straße und liefert wieder einmal den Stoff, aus dem GTA-Träume sind.

Bild aus Fast & Furious Five Ein Storyaufhänger ist leicht gefunden, Dom und Brian sind zusammen mit Mia, Doms Schwester, auf der Flucht vor den US-Behörden. In Rio nehmen sie von Matt (bekannt aus The Fast and the Furious) einen Auftrag an, Autos aus einem fahrenden Zug zu klauen. Der Job läuft nicht ganz wie erwartet, drei FBI-Agenten sterben. Die Morde werden den Dreien angehängt. Doms Trio findet sich verfolgt von der Truppe des örtlichen Drogenbosses Reyes und des FBI-Teams fürs Grobe, geführt von Agent Luke Hobbes (Dwayne "the Rock" Johnson, Faster). Daher beschließen Dom, Brian und Mia, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Sie planen den Drogenboss ordentlich auszunehmen. Hierfür bringen Sie ein Team nach Rio, an dem F&F-Fans ihre helle Freude haben werden. Lauter bekannte Gesichter der bisherigen Kino-Serie treten auf und werden Teil des Plans, während Agent Luke und Reyes ihnen immer näher kommen.

Klingt gut und ist es auch. Die Umsetzung des Drehbuchs von Chris Morgan, (bereits Drehbuchautor für Fast and Furious) durch Regisseur Justin Lin (The Fast and the Furious: Tokyo Drift und Fast and Furious) hat drive und auch in Ruhephasen genügend Standgas, um die Story gelungen zur Ziellinie zu tragen. Einzelne Storyelemente sind nicht zwingend neu, aber was solls, wenn der Druck stimmt. Wie es in der Originalfassung von Fast Five so schön heißt: es ist nicht "mission impossible" sondern "mission infreakasanity", da stört es nicht wirklich, dass mitunter auch die Gesetze der Physik etwas strapaziert werden, wenn dabei eine coole Sequenz rauskommt. Fast Five entwickelt sich dabei mehr zu einem "Heist-Movie", als zu einem klassischen PS-Duell-Filmchen. Moment - was soll das heißen, kein PS-Duell-Filmchen? Wie der Trailer bereits vermuten lässt, geht es weniger um coole getunte, bunt lackierte PS-Monster, PS-Zweikämpfe, leckere Girls in Hotpants oder sehr kurzen Röcken, als um Action! Nur kurz und als durchaus gelungenes Zitat der bisherigen Filme geht es in die Szene der illegalen Autorrennen. Freunde von Verfolgungsjagden mit vielen kaputten Polizeiautos werden dabei ebenso zufriedenstellend bedient, wie Adrenalinjunkies.

Genrespezifisch liegt der Schwerpunkt wieder darauf, dass der Motor der Story hinreichend hochtourig dreht und nicht auf detaillierten Charakterstudien. So fallen die Figuren des Films nicht unbedingt durch tiefgründig ausgefeilte Profile auf. Außerdem ist den Fans zu erklären, wer Dom oder Brian ist, ungefähr so überflüssig, als würde man in Harry Potter Teil 7 anfangen zu erklären, wer Harry ist. Wie ist also das Cast im aktuellen Teil? Joaquim de Almeida als Drogenboss erinnert optisch mitunter an Geofrey Rush, hätte aber mehr Tiefgang verdient, um tatsächlich glaubwürdig rüber zu kommen. Paul Walker agiert - nicht wirklich überraschend - zu farblos. Vin Diesel stielt ihm die Show - und das will ja schon etwas heißen. Die Duelle zwischen Vin Diesel und dem eine stereotyp angelegte Rolle spielenden Dwayne Johnson erinnern an zwei aufeinander losrennende Moschusochsen in der Brunftzeit. Aber Schauspielerkritik beiseite, Rückbesinnung aufs Genre - Freunde des Geruchs von Autopolitur und qualmender Reifen! Es geht Fast Five klar darum, viele bekannte Gesichter der F&F-Serie sinnvoll in eine schnelle Action-Geschichte zu integrieren und das klappt.

Dadurch macht Fast Five als Popcorn-PS-lastiges Spektakel richtig Laune. Der Film bietet Platz für hinreichende Mengen an Tuning-Product-Placement und im Abspann bereits einen kurzen Teaser für Teil 6 der F&F-Serie.

Kurzkritik

von Markus Ostertag

Wertung Kurzkritik

75%

Es ist schon erstaunlich, dass sich Produzenten manchmal doch eines Besseren belehren lassen. Nachdem mit The Fast and the Furious: Tokyo Drift ein Ausflug gewagt wurde, der vielen Fans übel aufstieß, so besinnt man sich im fünften Teil wieder auf alte Werte.
Neben der alten Crew um Vin Diesel und Paul Walker gesellt sich diesmal Dwayne Johnson dazu und sorgt für mächtig Stimmung. Mit Fast & Furious Five ist Spaß für Tuning-Fans garantiert und wer bisher die Serie mochte, wird den aktuellen Teil lieben! Auch wenn die Story zwar ihre Problemchen hat, so macht die Action das locker wieder weg. Nicht nur Abspannsitzenbleiber dürfen sich also auf Teil 6 freuen mit weiteren Autos, weiteren Frauen und weiterer Action!

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

80%

Vier schlechte Filme hat es also benötigt, um endlich einen vernünftigenThe Fast and the Furious-Teil auf die Beine zu stellen. Genrell hat man das Gefühl, dass das Konzept nahezu komplett geändert und statt auf illegale Autorennen nun eher der Fokus auf ein typisches Heistmovie a la The Italian Job gesetzt wurde, das teilweise zu einem selbstironischen Katz und Maus Spiel mutiert. Zwar ist Vin Diesel dabei noch immer die blasseste Figur im Cast und wird von The Rock an die Wand gespielt, aber dieses Mal macht der Film doch tatsächlich Spaß, so dass dies nicht groß ins Gewicht fällt. Neben den vielen humoristischen Tönen gefallen auch die atemberaubenden Actionszenen, bei denen natürlich das Finale mit dem Tresor alles überragt. Einfach wow! Dass sogar die Geschichte die ein oder andere nette Wendung hergibt und dem Zuschauer nach dem Abspann noch mit einer richtigen Gemeinheit im Saal zurücklässt, ist dann noch das i-Tüpfelchen der bislang wohl positivsten Kinoüberraschung des Jahres.

Kurzkritik

von Lutz Granert

Wertung Kurzkritik

61%

Ein nahezu unmöglicher Coup in Rio De Janeiro, der in einer Verfolgungsjagd mit einem tonnenschweren Tresor im Schlepptau getunter PS-Maschinen inklusive Kugelhagel gipfelt: Fast and Furious 5 hält viele Schauwerte bereit. Natürlich geht es wieder um schnelle Autos und aufgepumpte Muskelpakete, die Unlogik und etliche Konstruiertheiten befinden sich bei dieser Materialschlacht stets auf dem Beifahrersitz. Wohltuend ist dabei die Inszenierung als Heist Movie in bester Oceans Eleven-Tradition, die zumindest so etwas wie echten Inhalt vorgaukelt. Bei dem minenfreien Schauspiel von Paul Walker, The Rock und Vin Diesel ist ebenso wie bei den doofen Dialogen noch Luft nach oben, doch sei's drum: kurzweilige Action-Unterhaltung ist garantiert!



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