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Kissing Jessica(Kissing Jessica Stein, 2001)
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25. Juli 2002 DVD: 06. März 2003
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Premiere: |
21. April 2001 (Los Angeles Film Festival, USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie, Romanze |
| Länge: |
96 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jennifer Westfeldt (Jessica Stein), Heather Juergensen (Helen Cooper), Tovah Feldshuh (Judy Stein), Esther Wurmfeld (Esther), Hillel Friedman (Rabbi), Ben Feldman (Er selbst), Robert Ari (Sidney Stein), David Aaron Baker (Dan Stein), Jennifer Carta (Rachel Dans Verlobter), Ben Weber (Larry), Brian Stepanek (Peter), Nick Corley (Howard), Jackie Hoffman (Joan), John Cariani (Chuck), Scott Cohen (Josh Myers) |
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Regie:
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Charles Herman-Wurmfeld |
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Drehbuch:
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Heather Juergensen, Jennifer Westfeldt |
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 Inhalt
Die erfolgreiche Journalistin Jessica Stein ist emotional total am Ende. Während ihr Bruder mittlerweile verlobt und ihre beste Freundin schwanger ist, hat sie immer noch nicht den richtigen gefunden. Eines Tages fällt ihr Blick auf eine Kontaktanzeige in der "Frau sucht Frau" Sektion und da wird ihr bewußt, daß die richtige Person ja gar nicht unbedingt ein "er" sein muß. Nach anfänglichem Zögern faßt sie all ihren Mut zusammen und entschließt sich dazu, auf die Anzeige zu antworten. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Brendel
Was Ben Affleck und Matt Damon können, können wir schon lange, werden sich die beiden talentlosen Schnepfen Jennifer Westfeldt und Heather Jürgensen gedacht haben, als sie sich 1997 zusammensetzten, um sich ihr eigenes Theaterstück auf den Leib zu schreiben. Lipstick hieß das Werk, dessen cinematographische Adaption ganze vier Jahre später ihren Weg ins Programm des Los Angeles Filmfestivals fand und dort aus mir völlig unerklärlichen Gründen die Kritiker entzückte. Als hipper und unkonventioneller Independent-Film getarnt, präsentiert uns Kissing Jessica eine total banale Liebesgeschichte, wie sie konventioneller wohl kaum sein könnte. Absolut hohle Figuren schwafeln sich da eineinhalb Stunden lang durch einen einfallslosen Film, der zum Thema Beziehung nichts zu sagen hat, was wir nicht schon aus hundert anderen Romantic-Comedys wissen und der auch rein von der Inszenierung her so absolut gar nichts zu bieten hat. Die Tatsache, daß es sich hier um die Beziehung zwischen zwei Frauen handelt, scheint die US-Kritiker anscheinend dermaßen aus der Bahn geworfen zu haben, daß sie dem Film allein aufgrund dessen schon das Prädikat "unkonventionel" verpaßten. Dabei ist der Film eigentlich auch nicht ungewöhnlicher als eine Doppelfolge Marienhof.
Im Mittelpunkt des Films steht die zickige Stadtneurotikerin Jessica Stein, eine Mischung aus Ally McBeal und Bridget Jones, die im Vergleich zu den genannten Vorbildern allerdings ein ganz großes Manko aufweist: Jessicas Macken und Neurosen machen diese nämlich nicht sympathisch oder gar liebenswert, sondern gehen einem bereits von Beginn an sowas von auf den Senkel, daß man sich wirklich fragt, wieso man sich nun einen ganzen Film lang mit dem verkorksten Liebesleben dieser nervigen, feigen, frigiden und vollkommen bescheurten Zimtzicke beschäftigen soll. Die anderen Figuren sind leider auch nichts weiter, als lieblos hingerotze Klischees, bei denen man sich selbst beim besten Willen wirklich schwer tut, sie als eigenständige Charaktere zu akzeptieren. Die Story über zwei heterosexuelle Frauen, die aus unterschiedlichen Beweggründen heraus zur Abwechslung mal eine gleichgeschlechtliche Beziehung ausprobieren möchten, wirkt reichlich unausgegoren und ist ebenfalls mit zu vielen klischeehaften Handlungselementen vollgepackt, als daß sie einen auch nur ansatzweise interessieren würde. Die uninspirierte Inszenierung ist schließlich das I-Tüpfelchen eines vollkommen belanglosen Filmes, der sich zu allem Überfluß seiner eigenen Belanglosigkeit gar nicht bewußt ist, sich stattdessen allen ernstes für die Neuerfindung der Beziehungskomödie hält. Da kommt man sich als Zuschauer reichlich veräppelt vor.  Weitere interessante Filme
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