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Planet der Affen: Prevolution

(Rise of the Planet of the Apes, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

87%



Inhalt

Der junge Wissenschaftler Will Rodman arbeitet seit langer Zeit an einem Heilmittel gegen Alzheimer. Für seine Versuche eines potenziell wirksamen Mittels greift er auf Tierversuche mit Affen zurück. Einer dieser Affen, Caesar, spricht stark auf einen der Wirkstoffe an und wird immer schlauer. Um den Affen vor seinen vermeintlich bösen Kollegen zu schützen, nimmt ihn Rodman mit nach Hause, nicht ahnend, dass er damit den ersten Schritt der Revolution der Affen auf den Weg gebracht hat.

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Planet der Affen: Prevolution

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

93%

Vor mehr als 40 Jahren hätten die Macher des Originals Planet der Affen sicherlich nicht vermutet, dass es irgendwann mal ein Prequel zu ihrem Film geben wird. Aber die Geschichte über die Affenherrschaft faszinierte über Jahrzehnte hinweg und so entwickelte sich die Idee der Vorgeschichte. Wie überzeugend und mit welcher Hingabe die Verantwortlichen sich dieser tiefgründigen, teils philosophischen aber auch spannenden und atmosphärisch tollen Geschichte widmeten, darf man nun in Planet der Affen: Prevolution bestaunen!

Bild aus Planet der Affen: Prevolution Als Kritiker ist man ja immer geneigt, seinen Job besonders gut machen zu wollen und daher jeden Film auch kritisch zu beäugen. Besonders stark wird diese Ausprägung dann bei Geschichten, die einen schon jahrelang faszinierten. Die Affenherrschaft und die Menschen in Sklavenhaltung aus Planet der Affen sind genau eine solche Geschichte. Dass sich der eher unbekannte Rupert Wyatt als Regisseur dann an die Vorgeschichte wagt, musste sich also erst mal als gute Idee beweisen. Glücklicherweise ist bereits wenige Minuten nachdem sich der Vorhang vor der Leinwand geöffnet hat jeglicher Zweifel verflogen, denn Planet der Affen: Prevolution zeigt eindrucksvoll, wie Blockbuster im Jahre 2011 aus zu sehen haben!

Vor allem auf die Special Effects sind viele Fans natürlich gespannt und werden sicherlich nicht enttäuscht werden, denn die Affen - angefangen beim neugeborenen Caesar - wirken ultra realistisch und mit einer solchen Detailtiefe und -genauigkeit, dass es eine wahre Freude ist! Auch die Gefahr, dass man sich zu sehr auf den optischen Aspekt verlässt, wurde gekonnt umschifft, indem man mit James Franco einen fantastischen Hauptdarsteller gewonnen hat, der nach 127 Hours ein weiteres Mal beweist, dass er derzeit zu den absoluten Top-Leuten in Hollywood gehört. Insgesamt fällt auf, dass man sich als Zuschauer sehr schnell im Film wieder findet und die Geschichte regelrecht miterlebt.

Die Geschichte an sich ist dann ein weiterer Pluspunkt von Planet der Affen: Prevolution - nicht nur, dass sie sehr konsequent ist und bis auf wenige (vernachlässigbare) Ausnahmen auch in sich sehr gut funktioniert. Vor allem die Tiefe, die an verschiedenen Stellen immer wieder hervorblitzt, ist bemerkenswert. Im Gegensatz zu der sonst üblichen "Brechstange", die bei moralischen oder ethischen Themen eingesetzt wird, überlässt man es hier dem Zuschauer selbst, sich eine Meinung zu bilden. Und zeigt - ironischer Weise unparteiischer als so mancher Michael Moore-Film - unterschiedlichste Aspekte zum Beispiel der Gentechnik.

Abgerundet wird das Ganze dann durch äußerst tiefe und wunderbar ausgearbeitete Charaktere, die sich in den Menschen, aber vor allem auch in den Affen - allen voran natürlich Caesar - zeigen. Hier beweisen die Drehbuchautoren Rick Jaffa und Amanda Silver große Schreibkunst und hätten sich dafür durchaus eine Auszeichnung redlich verdient!

Planet der Affen: Prevolution ist gut, sehr gut sogar und zeigt endlich auf, dass Blockbuster nicht immer nur laut, krachend, bombastisch und meist ohne Tiefgang sein müssen! Denn das Prequel bietet ein wunderbar tiefgehendes Drama mit viel Gespür für Details, einiges an Gesprächsstoff nach der Vorstellung und der exakt richtigen Prise Action, um für Spannung und Kurzweil zu sorgen. Wer nach dem Film nicht sofort aufspringt wird zudem mit Informationen versorgt, die durchaus einige Fragen beantworten, die seit 2001 vermutlich existieren und bietet damit gleich noch den Anstoß zu eventuellen Fortsetzungen, die diesmal vielleicht sogar im Sinne des Publikums und der Kritiker sein könnten. Dieser Streifen ist wahrlich eine Prevolution des modernen Blockbuster und man kann nur hoffen, dass es mehr von dieser Art von Sommer-Blockbustern in der Zukunft geben wird!

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

82%

Der Trailer dieses Films nimmt leider schon den kompletten Handlungsverlauf vorweg, so dass das Prequel des Sci-Fi-Klassikers im Grunde überraschungsarm und spannungsfrei daher kommt... sofern man diesen gesehen hat. Sieht man davon ab, ist das Prequel überaus gelungen. Die Geschichte geht zwar den in den Trailern angedeuten Gang ohne große Überraschungen, dennoch fiebert der Zuschauer mit den Figuren in jeder Sekunde mit; auch weil auf viele Klischees verzichtet wurde und gerade der gewaltfreie Widerstand der Affen überzeugt. Die Action sieht zudem absolut famos aus und stellt alles in den Schatten, was man in diesem Kinojahr bislang auf der Leinwand zu sehen bekam. Was jedoch besonders gut gefällt, ist der Abschluss dieses Films, der glaubwürdig alle gefährlichen Logiklöcher (wie kann eine kleine Gruppe Affen die Erde übernehmen) umgeht und eine gute Erklärung liefert, wie es zu den Geschehnissen bei Charlton Hestons Ankunft im Original kam. Ein sehr guter Film, der jedoch sicherlich ohne Kenntnis des Trailers um ein Vielfaches besser funktionieren würde.

Kurzkritik

von Florian Tritsch

Wertung Kurzkritik

85%

Die recht freie Verfilmung von Pierre Boulles Buch Planet der Affen gehörte, wohl auch dank Hauptdarsteller Charlton Heston, zu den erfolgreichsten Filmen der späten 1960er Jahre. Darauf folgten - dem Hollywoodprinzip folgend, eine Kuh so lange zu melken, bis sie keine Milch mehr gibt - noch vier Fortsetzungen, denen man deutlich das immer geringer werdende Budget und die Masse an Logiklöchern anmerkte.
Ganz anders der Film von Rupert Wyatt. Wyatts Film ist ein Stück erstklassiges Hollywoodkino mit einer intelligenten Geschichte, erstklassigen Effekten und einem hervorragend aufspielenden Cast. Neben James Franco fallen hier natürlich besonders John Lithgow und Andy Serkis auf, der es als CGI-Affe allein mit seiner Mimik schafft, sich voll und ganz auszudrücken.
Planet der Affen: Prevolution ist Blockbusterkino wie es sein sollte: intelligent, unterhaltsam und gespickt mit erstklassigen Effekten, die kein reiner Selbstzweck sind.



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