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Die Muppets(The Muppets, 2011)
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19. Januar 2012
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Premiere: |
23. November 2011 (Kanada) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie, Familie |
| Länge: |
109 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Jason Segel (Gary), Amy Adams (Mary), Zach Galifianakis (Hobo Joe), Chris Cooper (Tex Richman), Mila Kunis, Emily Blunt, Selena Gomez, Neil Patrick Harris, Jack Black, Danny Trejo, John Krasinski, Katy Perry, Rashida Jones, Ricky Gervais, Sterling Knight |
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Regie:
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James Bobin |
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Drehbuch:
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Jim Henson, Jason Segel & Nicholas Stoller |
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 Inhalt
Mary und Gary versuchen eigentlich nur, ihre Liebe füreinander zu finden. Doch dann treten Action, Abenteuer und Helden in ihr Leben: Kermit der Frosch, Miss Piggy, Fozzie Bär, Gonzo der Große und weitere Muppetfreunde müssen ihr altes Studio gegen das Böse verteidigen - und Mary und Gary helfen mit. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Daniel Licha
Die Muppets sind wieder da und versprühen gute Laune im Minutentakt. Jim Henson wäre sicherlich stolz auf die Macher gewesen, denn was hier an Herzblut in den Film gesteckt wurde, ist von der ersten bis zur letzten Sekunde des Filmes ersichtlich und die hohe Spielfreude aller Beteiligten springt auch schnell auf den Zuschauer und vor allen Dingen die Fans über. Wunderbar nostalgisch dürfen die Figuren ein weiteres Mal beweisen, warum die Serie damals absoluter Kult war. Dass das Ganze dann auch noch in einer wunderbar selbstreflektierenden Geschichte eingebaut wurde, ist natürlich die Krönung. Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es dennoch, denn man hatte das Gefühl, als würden sich die Macher nicht trauen so richtig die Sau rauszulassen, denn die Anarchie der Serie fand nur selten einen Platz in dem Film. Sieht man davon ab, ist die Wiederbelebung des Muppetmusicals wunderbar gelungen und ist für Fans sicherlich ein absolutes Muss!
Kritik
von Markus Ostertag
Die Muppets sind wieder da! Seit über 50 Jahren erfreuen sie Jung und Alt, und mit dem jetzigen Film kommen sie das siebte Mal in Spielfilmlänge daher. Vor allem die Fans der Muppet-Show durften durchaus Bedenken haben, ob der Kult angemessen in Szene gesetzt wird oder ob einfach nur pure Geldmacherei dahinter steckt. Der Film beweist, dass die Initiatoren wahre Muppt-Fans sind und dementsprechend auch die Umsetzung sehr stark von Fan-Eindrücken geprägt ist. An einigen Stellen leider so sehr, dass die restliche Zielgruppe durchaus auf der Strecke bleibt.
Sogar mit einem Stern auf dem berühmten Walk-of-Fame wurde Kermit ausgezeichnet, und jetzt muss er im Jahre 2012 die Mitglieder der Muppet-Show wieder aus der ganzen Welt zusammen sammeln und vereinen, um einen gierigen Ölmogul daran zu hindern, die alten Muppet-Studios abzureißen. Der neue Streifen, den Jason Segel schon seit einigen Jahren verwirklichen wollte, ist geprägt von einer eher dramalastigen Geschichte, die wenig von dem echten Muppet-Show-Spirit versprüht. Die Trennung der Muppets und vor allem natürlich von Miss Piggy und Kermit steht im Vordergrund und vertreibt die unbefangene und unbelastete Art. Dieser Aspekt mag auf den ersten Blick negativ erscheinen, wirkt aber auf der Leinwand durchaus erwachsen, denn der Anspruch an einen Film mit den Kultfiguren ist natürlich sehr hoch. Diesem wird man mit einer seichten, dahinplätschernden Geschichte definitiv nicht gerecht, und so ist der Weg von Segel und Stoller vermutlich nicht der falscheste.
Problematisch ist der etwas eigene Stil, der vor allem unbedarfte Zuschauer - es soll Leute geben, die nicht im Muppet-Univerum zu Hause sind - stark außen vor lässt. Kaum Einführung der Charaktere, sondern nur Andeutungen von gewissen Begebenheiten oder Eigenarten reichen da leider nicht aus. Was des einen Freud ist des anderen Leid, denn während Fans dieses sofortige Einsteigen sicherlich genießen, so werden die Nicht-Hardcore-Fans oftmals fragend im Kinosessel sitzen.
Richtig Spaß macht der Streifen dann eigentlich erst ab der Mitte, wenn endlich die Benefiz-Muppet-Show startet und wir den guten alten Stil in neuerem Gewand zu sehen bekommen. Die Geschichte außen rum wird immer unwichtiger und teilweise dann sogar etwas störend. In diesem Teil des Films tut das dem Spaß aber keinen Abbruch, vielmehr wünscht man sich, dass die Show niemals enden möge. Die dramaturgisch eingebauten Unterbrechungen werden vom Publikum dann eher mit einem Murren vernommen, in der Hoffnung, dass es schnell vorübergehen möge.
Die Muppets ist ein Fan-Film. Von Fans für Fans - aber eben auch nur für diese. Inwiefern diese Zielgruppe zu eng gewählt ist, werden wohl die ersten Einspielergebnisse zeigen. Jeder, der die Muppet-Show liebt, der wird definitiv mit einer positiven Stimmung aus dem Kinosaal gehen, denn die dünne und zu problembeladene erste Hälfte ist dann wieder vergessen. Wenn man bisher mit den Muppets nichts anfangen konnte oder sie einfach nicht kennt, sollte sich allerdings sehr genau überlegen, ob er nicht erstmal mit ein paar Muppet-Shows auf DVD den Abend einläuten will, bevor er ein Kinoticket löst.  Weitere interessante Filme
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