| Dt.Start: |
24. Oktober 2002 DVD: 06. Februar 2003
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Premiere: |
22. Juli 2002 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
94 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Mike Myers (Austin Powers, Dr. Evil, Goldmember, Fat Bastard), Beyoncé Knowles (Foxxy Cleopatra), Michael Caine (Nigel Powers), Verne Troyer (Mini-Me), Seth Green (Scott Evil), Michael York (Basil Exposition), Robert Wagner (Number Two), Mindy Sterling (Frau Farbissina), Fred Savage (Number Three/The Mole), Nobu Matsuhisa (Mr. Roboto), Diane Mizota (Fook Mi), Carrie Ann Inaba (Fook Yu), Aaron Himelstein (Austin Powers als Jugendlicher), Josh Zuckerman (Dr. Evil als Jugendlicher), Evan Farmer (Basil Exposition als Jugendlicher) |
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Regie:
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Jay Roach |
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Drehbuch:
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Mike Myers, Michael McCullers |
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Genau genommen kann man die Kritik an Austin Powers in Goldständer in wenigen Sätzen abhandeln. Denn kaum eine Franchise hat die Kinowelt so gespalten, wie die des Verarschungsagenten Austin Powers. Wer sich bei den ersten beiden Teilen schon blendend amüsierte, der wird auch am dritten Abenteuer von Mike Myers Charakter große Freude haben. Wer hingegen den 70er Jahre Agenten mit schlechten Zähnen, Hornbrille, miserabler Frisur und jede Menge Brusthaar noch nie lustig fand, der wird auch in Austin Powers in Goldständer wenig Spaß haben. Wer nach dieser in höchstem Maße unerwarteten Quintessenz immer noch das Bedürfnis hat, etwas mehr über das dritte Duell zwischen Austin Powers und Dr. Evil zu erfahren, then please be my guest...
Die Story von Austin Powers in Goldständer wurde, wie auch schon bei Teil zwei, von Mike Myers und Michael McCullers entwickelt. Wie gewohnt hat der Oberschurke Dr. Evil wieder einen teuflischen Plan. Diesmal will er mit einem "Giant Tractor Beam" (also kein "Giant Laser") einen Meteoriten aus purem Gold auf die Erde lenken und die Polkappen schmelzen. Die Operation tauft Dr. Evil auf den Namen "Preparation H", was vollkommen zufällig auch der Name eines Präparates gegen Hämerieden ist. Um "Preparation H" erfolgreich durchzuführen, braucht er allerdings den 70er Jahre Bösewicht Goldmember, den er per Zeitmaschine in die Gegenwart holt. Goldmember ist die neueste Figur aus Mike Myers kleinem komischen Kabinett und ist ein äußerst gelenkiger, solariumüberbräunter, hautschuppenessender Niederländer mit Goldständer.
Neben der anspruchsvollen Aufgabe die Welt zu retten, muss Austin Powers ganz nebenbei das Kindheitstrauma Vater überwinden. Dieser ist in Form eines herrlichen Michael Caine mit von der Partie und bringt seinem Sohn so wenig Respekt entgegen wie nur irgend möglich. An Austins Seite erleben wir diesmal Destiny's Child Frontfrau Beyonce Knowles, die als gut gestylte Kriminalistin Foxxy Cleopatra unterwegs ist. Wie Goldmember kommt sie aus den 70ern und wird von Austin Powers in die Gegenwart befördert, um ihm zur Seite zu stehen. Das tut sie, indem sie einfach nur gut aussieht und ab und zu in überspitzter Weise das Klischee der toughen schwarzen Frau bedient. Ebenfalls neu ist Fred Savage, das bekannte Gesicht aus der TV Serie The Wonder Years. Er wird als Number Three in Dr. Evils Organisation eingeschleust und hat pikanterweise ein fettes Muttermal über der Oberlippe. Er ist quasi der Mole mit dem Mole, was von Austin Powers gnadenlos bis zum Erbrechen ausgereizt wird. Neben den vier neuen Figuren sind alle bewährten Charaktere der ersten beiden Teile wieder dabei, also freut Euch auf ein Wiedersehen mit Fat Bastard, Scott Evil, Number Two, Frau Farbissina und natürlich Mini Me.
Der Humor von Austin Powers in Goldständer entspricht natürlich dem der ersten beiden Teile. Allerdings geht es hier etwas shaggier zu als zuvor und ab und an driftet man sogar auf die Ekelschiene ab. Sich angewidert abwenden wird man sich aber wohl in keiner Szene, da die Scherze in gewohnt locker flockiger Austin-Manier präsentiert werden und dadurch eine andere Note bekommen. Zu den Highlights des Films zählen natürlich die offenkundigen Verarschungen einiger Klassiker, die Gangster-Video-Verarschung und diverse Spielchen mit optischen Täuschungen, Schattenspielen und Untertiteln. Jeder Scherz wird wie immer so lange ausgereizt, dass er schon gar nicht mehr lustig sein kann, aber es dann trotzdem wieder ist. Einfach typisch Austin Powers.