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Nix wie raus aus Orange County(Orange County, 2002)
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25. Juli 2002 DVD: 11. Juni 2009
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Premiere: |
07. Januar 2002 (USA) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
82 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Colin Hanks (Shaun Brumder), Jack Black (Lance Brumder), Catherine O'Hara (Cindy Beugler), Schuyler Fisk (Ashley), John Lithgow (Bud Brumder), Harold Ramis (Don Durkett), Garry Marshall (Arthur Gantner), Dana Ivey (Vera Gantner), Jane Adams (Mona), Chevy Chase (Rektor Harbert), Lily Tomlin (Charlotte Cobb), Kyle Howard (Arlo), R.J. Knoll (Chad), Bret Harrison (Lonny), Mike White (Herr Burke) |
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Regie:
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Jake Kasdan |
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Drehbuch:
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Mike White |
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 Inhalt
Shaun Brumder sieht seine Passion im Schreiben. So bewirbt er sich an der Stanford-Universität, um bei seinem schriftstellerischen Idol Professor Skinner studieren zu können. Aufgrund einer Verwechslung wird sein Antrag abgelehnt, und er macht sich mit seiner Freundin und seinem Bruder auf die Reise nach Stanford, um alles ins Lot zu bringen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Tobias Wunsch
Nix wie raus aus Orange County ist eine Produktion aus dem Hause des TV-Senders MTV, deren Besetzung insofern beeindruckend ist, da sie mit solch renommierten Namen wie Tom Hanks, Sissy Spacek und Lawrence Kasdan eng in Verbindung steht. Allerdings handelt es sich dabei nur um die berühmten Eltern der Hauptdarsteller Colin Hanks und Schuyler Fisk und des Regisseurs Jake Kasdan. Hanks spielt den literarisch veranlagten Shaun Brumder, der aus seinem Heimatnest "fliehen" will, Fisk Shauns Freundin Ashley (wieder einmal Ashley) und Kasdan inszenierte die leichtherzige Teeniekomödie in gängiger Genre-Manier.
Der von Colin Hanks recht passabel verkörperte Shaun Brumder verbringt sein Leben in Orange County und seine Zeit hauptsächlich mit seinen Kumpels am Strand mit Surfen. Dort findet er auch durch Zufall ein Buch, das er immer und immer wieder liest, für so genial hält er es. So beschließt er auch eine Schriftstellerkarriere zu starten und beim Autor des Buchs, Professor Marcus Skinner (Kevin Kline) in Stanford zu studieren. Seine Zensuren sind gut, und sein erstes Manuskript löst bei seiner Freundin Begeisterung aus. Doch sein Antrag wird von der Uni aufgrund einer Verwechslung der Unterlagen abgelehnt. Sein Bruder, der zu keiner Tageszeit nüchtern ist, fährt ihn und seine Freundin nach Stanford, um das Problem dort persönlich aus der Welt zu schaffen. Der Trip endet in einem Disaster, bis Shaun zufällig auf sein Idol Skinner trifft. Dieser verrät ihm, dass selbst "Krieg und Frieden"-Autor Leo Tolstoi Motive aus seiner direkten Umgebung in seine Werke übernahm und damit großen Ruhm erlangte. Shaun könnte und solle sich doch daran ein Beispiel nehmen und sich von seiner Umwelt inspirieren lassen. Mit diesem Rat steht dem für alle Parteien zufriedenstellenden Filmende außer der Rückfahrt kaum mehr etwas im Wege.
Im Mittelpunkt von Nix wie raus aus Orange County steht der sichtlich unterforderte Colin Hanks, dessen Alter Ego Shaun aus Orange County und vor seinem frustrierenden Familien- und Bekanntenkreis zu fliehen versucht. Die Mutter säuft, ihr zweiter Ehemann ist ein Pflegefall, sein Vater ist mit seiner neuen, dauerflirtenden Frau beschäftigt, den Bruder hat auch noch keiner in irgendeiner Weise nüchtern erlebt und Shauns Freunden fehlt es ein wenig an Verstand. Seine Freundin ist die einzig vernünftige Person in Shauns Leben, mit der er sich auf gleicher Ebene unterhalten kann. Doch lassen wir gar nicht erst falsche Schlüsse zu: Nix wie raus aus Orange County schlägt keinerlei kritische Töne an. Vielmehr wird alles aus dem komödiantischen Blickwinkel gezeigt. Dennoch: Richtig lustig wird's selten, ansonsten plätschert der Film ein wenig vor sich hin, ohne in irgendeiner Weise, abgesehen vom poppigen Soundtrack, zu glänzen. Das meiste präsentiert sich wie gewöhnlich in diesem Genre, wenngleich die Sache ernsthafter als bei so manchem Genrevertreter angegangen wird. Dies ergibt einen Film, den man weder empfehlen kann, noch muss man von ihm irgendwie dringend abraten. Das Zielpublikum findet - wie immer- seinen Spaß am Film, sog. 'Film-Freaks' lässt Nix wie raus aus Orange County völlig Kalt.  Weitere interessante Filme
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