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4.3.2.1(4.3.2.1, 2010)
| Dt.Start: |
nicht bekannt DVD: 19. August 2011
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Premiere: |
02. Juni 2010 (Irland) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Krimi, Thriller |
| Länge: |
112 min
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Land: |
UK |
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Darsteller:
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Emma Roberts (Joanne), Noel Clarke (Tee), Ophelia Lovibond (Shannon), Tamsin Egerton (Cassandra), Shanika Warren-Markland (Kerrys), Ashley Bashy Thomas (Smoothy), Ben Cooke (Big Thief), Steven Cree (Scotty), Michael Hunter (Tats), Sean Pertwee (Mr. Richards), Alan McKenna (Mr. Jones), Kate Magowan (Mrs. Richards), Linzey Cocker (Gwen) |
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Regie:
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Noel Clarke, Mark Davis |
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Drehbuch:
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Noel Clarke |
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 Inhalt
Vier alte Freundinnen befinden sich über die Welt verstreut in den unterschiedlichsten Situationen: Während Jo in einem Supermarkt als Kassiererin versauert, fliegt Cassandra nach New York, um ihren Internet-Freund zu treffen, Shannon ist auf einer Reise zur spirituellen Erleuchtung und Kerrys kämpft selbstständig für Frauenrechte. Was sie wieder zusammenbringt, ist ein gefährliches Ereignis: Der Mädchentruppe fällt eine ganze Menge Blutdiamanten in die Hände. Hinter denen sind natürlich auch zwielichtige Gestalten her. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Toni Straßer
Ein recht gelungener Episodenfilm, der sich erstaunlich vom sonstigen Schrott, der normalerweise in die DVD-Regale gespült wird, abhebt. Gelungene Storys, eine gut inszenierte Erzählweise und sexy, aber zudem auch noch talentierte Darstellerinnen machen 4.3.2.1 zu einem durchaus sehenswerten Streifen, der sich nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein bisschen Action, ein bisschen Thriller, ein bisschen Coming-of-Age-Drama und ein kleines bisschen Komödie ergeben eine bunte und gut geglückte Mischung.
Vier Londoner Freundinnen erleben, jede für sich, ein außergewöhnliches Wochenende, das sie nie vergessen werden. Shannon muss damit fertig werden, dass ihre Mutter die Familie verlässt, Kerrys kämpft um die Anerkennung ihres Vaters und gegen ihren missratenen Bruder, Cassandra will eine Ausbildung bei einem berühmten Musiklehrer machen und zudem endlich ihre Jungfräulichkeit verlieren und Jo erlebt besondere Überraschungen während ihrer Nachtschicht im Supermarkt. Aus diesen an sich langweiligen Ausgangssituationen entwickeln sich interessante Geschichten mit überaschenden Wendungen, die alle mehr oder weniger miteinander verknüpft sind. Außerdem spielt auch noch ein Haufen gestohlener Diamanten eine nicht unwichtige Nebenrolle.
Der Ansatz, mehrere Handlungsstränge zu trennen und einzeln abzuhandeln, um sie am Ende wieder zusammenzuführen, wäre in den 90er Jahren höchst innovativ gewesen, ist aber heute längst nichts Neues mehr und wirkt beinahe schon retro. Dennoch muss man sagen, dass die Machart des Filmes wirklich sehr gut funktioniert. Gelungene Überschneidungen halten die einzelnen Storys lose zusammen, und der Zuschauer wird durch mehrere kleine, aber feine Kniffe auf falsche Fährten gelockt, sodass der Streifen nicht langweilig wird.
Die Geschichten selbst sind sicherlich keine großen Meisterwerke, aber man merkt, dass sich Gedanken gemacht wurden. Hinzu kommt, dass eine ausgewogene Mischung aus Ernsthaftigkeit und Szenen, die mit einem Augenzwinkern daher kommen, gefunden wurde. Die realistischen Alltagsprobleme der vier Mädchen wurden in abgedrehte Stories integriert. Und hier lässt sich ein großer Pluspunkt des Films finden: In Momenten, in denen die Handlung in zu unglaubwürdige Sphären abzurutschen droht, nimmt sich der Streifen selbst nicht zu ernst und schützt sich dadurch davor, lächerlich und allzu unglaubwürdig zu wirken.
Überzeugen kann 4.3.2.1 aber auch bei seinen Darstellerinnen. Tamsin Egerton, Emma Roberts (demnächst in Von der Kunst, sich durchzumogeln zu sehen), Ophelia Lovibond und Shanika Warren-Markland sind allesamt nicht nur sehr, sehr hübsch anzusehen, sondern können auch durchaus schauspielerisches Talent aufweisen. Sie schaffen es tatsächlich, dem Film etwas zu geben, was man nicht von ihm erwartet hätte, und zwar einen gewissen Tiefgang.
Diesen Film als echten Geheimtipp zu betiteln, wäre übertrieben. Aber 4.3.2.1 ist ein Streifen, den man sich gut ansehen kann, und der auch Spaß macht. Man darf sich allerdings nicht von der Aufmachung irritieren lassen, denn diese lässt eher auf einen Action-Thriller schließen. Das ist 4.3.2.1 aber nur phasenweise, denn es wird sich auch viel Zeit für Charakterentwicklung der Hauptfiguren genommen. Wer also nur einen Hau-drauf-Film möchte, ist mit dieser DVD sicher falsch beraten. Wer sich aber auf den erfrischenden Mix aus Teenie-Drama und Gangster-Thriller einlässt, kann knapp 120 Minuten gut unterhalten werden.  Weitere interessante Filme
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