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Real Steel - Stahlharte Gegner

(Real Steel, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

89%



Inhalt

Charlie Kenton ist ein erfolgreicher Boxer, jedoch gibt es keine Jobs mehr für ihn. Denn Boxkämpfe werden ab sofort nur noch mit Robotern durchgeführt, wodurch Kenton jede Chance auf einen Sieg verliert. Zunächst versucht er sich als Manager, bis ihm die Idee kommt, mit seinem Sohn Max selbst einen Roboter zu bauen, der der neue Boxchampion werden soll.

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Real Steel - Stahlharte Gegner

Kritik

von Markus Ostertag

Wertung Kritik

90%

Regisseur Shawn Levy ist nicht gerade für große Sport- oder Action-Spektakel bekannt und damit durfte man wohl berechtigte Zweifel haben, ob er der richtige Mann für den Job ist. Die Trailer zeigten dann schon, dass er mit Real Steel wohl eine völlig neue Facette zeigt, und das Ergebnis räumt dann endgültig mit dem Vorurteil auf. Shawn Levy zu engagieren, darf mit Fug und Recht als wohl genialster Schachzug der Produzenten bezeichnet werden, denn mit Real Steel haben wir The Fighter meets Rocky meets Transformers - wow!

Bild aus Real Steel - Stahlharte Gegner Für manche ist Boxen einfach nur brutal und hat relativ wenig mit Sport zu tun. Andere hingegen betonen die enorme Reaktionsschnelligkeit, die Kampftaktik und natürlich die enorme sportliche Leistung, ständig in Bewegung und in voller Konzentration zu sein. Real Steel denkt die Geschichte des Boxsports ein paar Jahre weiter und entfernt die Brutalität Mensch gegen Mensch, indem er das Boxen zu einem reinen Roboter-Sport macht. Stahl gegen Stahl verletzt keine Menschen und bietet mindestens die gleiche Action - das ist die Konsequenz aus den immer brutaler anmutenden Kampfsportarten.

Eingebettet in diese Szenerie, die natürlich einiges an Action, Spannung und natürlich auch Show bietet, bewegt sich Shawn Levy auf eher ruhigeren und dramatischen Pfaden. Nicht nur, dass er mit Charlie Kenton den gescheiterten Ex-Boxer, der zu neuem Glanz kommen will, hat; auch die Vater-Sohn-Story, die immer wieder mitschwingt, birgt einiges an emotionalem Potential. Zum Glück schafft es Levy, die einzelnen sehr unterschiedlichen roten Fäden so gut miteinander zu kombinieren, dass der Zuschauer nicht zu sehr genervt ob des Dramas oder der Last ist, sondern vielmehr das ganze Werk auch als solches betrachtet.

Unterstützt wird diese feinfühlige Inszenierung durch den Soundtrack, der - im wahrsten Sinne der Worte - immer die richtigen Töne trifft. Danny Elfman versteht es, vor allem die glamourösen und packenden Kampfszenen entsprechend zu unterstreichen, aber dennoch immer wieder den Absprung zu emotionaler und ruhiger Musik bei berührenden Szenen zu bekommen. Genau diese Szenen sind es auch, die Hugh Jackman, Dakota Goyo oder Evangeline Lilly als gut harmonierenden Cast qualifizieren. Man merkt ihnen nicht nur die Spielfreude an, sondern fühlt auch das Selbstbewusstsein, hier einen guten Job in einem tollen Film zu machen.

Vorzuwerfen ist Real Steel wirklich wenig, denn durch die eingesetzte Motion-Capture-Technik wirken die Boxkämpfe der Roboter ultra-realistisch und zeigen das Maximum des technisch derzeit Machbaren. Dennoch bleibt ein kleiner fader Beigeschmack, der aber für den Großteil wohl eher nebensächlicher Natur ist: In diesem US-amerikanischen Film blitzt das Schwarz-Weiß-Denken der Großmacht leider noch immer ein wenig durch. Es gibt Gut, und es gibt Böse, und Böse ist russisch oder japanisch - Gut hingegen ist natürlich so amerikanisch wie die US-Flagge selbst.

Wer sich von dieser - zugegeben, für deutsche Zuschauer - Kleinigkeit aber nicht beeindrucken lässt, der erlebt ein wahres Spektakel, welches sich zwar bei vielen anderen Filmen bedient oder zumindest inspirieren lässt. Wenn das aber mit einer solchen Qualität passiert, und wir die Underdog-Story aus Rocky mit den Schattenseiten eines Boxerlebens aus The Fighter und der Action und den SFX aus Transformers auf der großen Leinwand erleben dürfen, dann sollte man es einfach genießen!

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

88%

Man nehme Rocky, paare es mit Over the Top und den Effekten von Transformers und etwas in der Richtung von Real Steel dürfte dabei wohl heraus kommen. Doch das ist zu keinem Zeitpunkt negativ gemeint, denn im Gegensatz zu Bays Vehikel steht die Geschichte im Fokus und bietet eine Underdogstory, gepaart mit einer wunderschönen Familiengeschichte. Dass dem Zuschauer das Geschehen so nahe geht, liegt an der wunderbaren Chemie zwischen dem einmal mehr herrlich charismatischen Hugh Jackman und seinem Filmsohn Dakota Goyo. Das Ganze ist zudem sehr spannend in Szene gesetzt, Danny Elfman verzaubert den Zuschauer einmal mehr mit einem tollen Score, die Kämpfe sind hervorragend choreografiert und die Effekte könnten besser kaum sein. Natürlich kann man verstehen wenn man einen solchen Film wegen seiner Thematik, bzw. seiner vollkommen falschen Bewerbung, im Vorfeld schon ablehnt; jedoch sei gesagt: Real Steel hat mehr zu bieten als es auf den ersten Blick scheint und besitzt im Gegensatz zu vielen anderen Blockbustern eine Seele. Definitiv eine der positivsten Überraschungen des Kinojahres. Der jetzt schon bestätigte Teil 2 kann kommen...



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