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Dream House

(Dream House, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

64%



Inhalt

Will Atenton gibt seinen lukrativen Job bei einem Verlag auf, um sich mehr seiner Familie zu widmen, sehr zur Freude seiner Frau Libby und ihrer gemeinsamen Töchter. Doch das neue Traumhaus, in das die Familie zieht, hat eine blutige Vergangenheit. Einst hat hier ein Vater seine Familie umgebracht. Es dauert nicht lange, bis seltsame Dinge geschehen.

Kritik

von Albert Imroth

Wertung Kritik

64%

Man wird das Gefühl nicht los, man hätte wochenlang unter einem Stein verbracht und etwas Großes wäre an einem vorübergezogen. Wie sonst könnte man einen Thriller von Jim Sheridan und mit Daniel Craig, Rachel Weisz und Naomi Watts in den Hauptrollen verpasst haben? Die Lösung ist einfach: hat man nicht. Dream House ist trotz Regisseur und Besetzung in den Staaten so kolossal gefloppt, dass man ihm einen Kinostart hierzulande gar nicht erst gegönnt hat.

Bild aus Dream House Der erfolgreiche Verleger Will Atenton kündigt seinen Job, um mehr Zeit mit seiner Ehefrau Libby und seinen beiden kleinen Töchtern verbringen zu können. Doch so glücklich ihr neues Leben in ihrem Traumhaus in der Vorstadt auch scheint, irgendein düsteres Geheimnis scheint hier verborgen. Jugendliche führen im Keller Rituale durch und ein Unbekannter scheint nachts ums Haus zu schleichen. Dann erfährt Will, dass vor fünf Jahren ein Vater seine ganze Familie in diesem Haus umgebracht hat. Und anscheinend ist er wieder auf freiem Fuß.

Das größte Problem des Films ist wohl, dass Regisseur Jim Sheridan nach einem Streit mit den Produzenten die Arbeit am finalen Schnitt verwehrt wurde. Das führt nicht nur zu einem mit 88 Minuten viel zu kurzen, dabei aber vor allem völlig falsch konstruierten Spannungsbogen. In den ersten 40 Minuten fragt man sich, was solche Stars wie Daniel Craig (Verblendung, Skyfall) und Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz (Der ewige Gärtner, Das Bourne Vermächtnis) dazu gebracht haben könnte, bei diesem Film mitzuwirken, denn weder scheint hier eine originelle oder anspruchsvolle Geschichte erzählt zu werden, noch das Geld für eine überzeugende Gage vorhanden gewesen zu sein. Dann präsentiert Dream House einem einen Story Twist, der nicht nur voll trifft, sondern dabei auch überzeugend und selbst rückblickend äußerst glaubhaft inszeniert wird. Und plötzlich macht sogar die Starbesetzung Sinn.

Doch leider wird das an diesem Punkt geschaffene Potenzial im weiteren Verlauf nicht mehr ausgenutzt. Erwartet man nach dieser Wendung noch weitere schockierende Ideen, die einen umhauen, wird man leider enttäuscht. Zwar kommt es noch zu ein paar netten Spielen mit der Wahrnehmung des Zuschauers, doch zu flach und zu verkrampft kommt dann der Schluss daher, einschließlich eines völlig überflüssigen kurzen Epilogs, dem man zu gern den Stempel "Typisch Hollywood" aufdrücken möchte.

Ob all diese Schwierigkeiten nicht wären, wenn Sheridan seine Visionen bis zuletzt unter Kontrolle behalten hätte, wird man wohl nur erfahren, wenn Dream House unter besonderen Umständen einen Director's Cut erhält. Doch stehen die Chancen dafür wohl nicht sonderlich gut. Was bleibt, ist also ein kleiner interessanter Mystery-Thriller mit hochkarätigen Darstellern, dem leider der große Wurf verbaut wurde. Ein Traumhaus, das nur wie eines aussieht.

Keine weitere Wertung


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