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Lake Placid(Lake Placid, 1999)
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24. Februar 2000 DVD: 05. März 2001
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Premiere: |
16. Juli 1999 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action, Komödie, Horror |
| Länge: |
82 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Bill Pullman (Jack Wells), Bridget Fonda (Kelly Scott), Oliver Platt (Hector Cyr), Brendan Gleeson (Sheriff Hank Keough), Betty White (Mrs. Delores Bickerman), David Lewis (Walt Lawson), Tim Dixon (Stephen Daniels), Natassia Malthe (Janine), Mariska Hargitay (Myra Okubo), Meredith Salenger (Deputy Sharon Gare), Jed Rees (Deputy Burke), Richard Leacock (Deputy Stevens), Jake T. Roberts (Officer Coulson) |
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Regie:
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Steve Miner |
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Drehbuch:
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David E. Kelley |
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 Inhalt
Im beschaulichen Lake Placid, wird ein Mitarbeiter der US-Forstbehörde durch einen Tierangriff getötet. Bei der Autopsie wird ein Zahn entdeckt. Die gefrustete New Yorker Museumsmitarbeitern Kelly Scott, die von ihrem Chef nach Maine geschickt wird, um diesen Zahn zu untersuchen, findet heraus, dass es sich dabei um einen Krokodilszahn handelt. Zusammen mit dem Wildaufseher Jack, Sheriff Hank und dem exzentrischen Krokodilsexperten Hector macht sie sich alsbald auf die Jagd nach dem Tier. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Florian Tritsch
Der Kampf Mensch gegen Tier gehört zum Genre des B-Movies wie bunte Eier zum Osterfest. Die Idee von Drehbuchautor David E. Kelley, dem Erfinder von Serien wie Ally McBeal oder Boston Legal, den altbekannten und damit nicht mehr allzu viel neues abzugewinnenden Tierhorror nur als Grundgerüst für die Kelley-typischen spitzen Dialoge zu verwenden, ist also durchaus nicht die schlechteste. Allerdings können er und Regisseur Steve Miner den guten Ansatz nicht wirklich nutzen und liefern einen mittelmäßigen Film ab, der nicht Fleisch und nicht Fisch ist.
Obwohl Lake Placide erstrangig durch Trailer und Plakatgestaltung als Horrorfilm beworben wird, ist die Suche nach Spannung und Grusel eine mehr als vergebliche. Insgesamt macht der Horroranteil höchstes 15% des Films aus. Auch vermögen es die wenigen als Schockmomente geplanten Szenen nicht, den Zuschauer auch nur ein bisschen zu erschrecken. Dies ist gerade deshalb sehr schade, da das Krokodil in den wenigen Szenen, in denen man es zu Gesicht bekommt, durchaus überzeugend wirkt. Die restliche Zeit bewegt sich der Film mit Wortduellen und Running-Gags auf dem Niveau einer TV-Sitcom. Zeitweise ist das zwar ganz unterhaltsam, jedoch kann es nicht die gesamte Spielzeit über darüber hinwegtäuschen, dass dem Werk jeglicher Spannungsbogen fehlt. Fast könnte man vermuten, dass Kelley eine Drehbuchidee, die in keine seiner Serienuniversen passte, einfach zu einem Filmdrehbuch umgearbeitet hat. Die Bilder des Sees und der Umgebung, die Kameramann Daryn Okada eingefangen hat, wirken traumhaft schön, jedoch unterstreicht die nicht vorhandene Tiefenschärfe noch zusätzlich den Eindruck, dass man hier nur eine lang gezogenen TV-Episode zu sehen bekommt. Die Darstellerriege um Bridget Fonda und Bill Pullman bemüht sich redlich, das Bestmögliche aus den meist recht eindimensionalen Rollen zu machen. Insbesondere Oliver Platt und Brendan Gleeson sorgen mit ihrer Spiellaune dafür, dass man als Zuschauer dem seichten Werk bis zu Ende folgt. Als Fazit kann man sagen, dass die Horrorkomödie zwar einige gute Lacher aufweist, aber gleichzeitig durch zu wenig Handlung und Spannung zu viel von ihrem guten Ausgangspotential verschenkt. Letztlich ist es den beiden erstklassig aufspielenden Oliver Platt und Brendan Gleeson zu verdanken, dass es Lake Placide gerade noch ins Mittelmaß schafft.  Weitere interessante Filme
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