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Mission: Impossible - Phantom Protokoll

(Mission: Impossible - Ghost Protocol, 2011)

Durchschnittliche Redaktionswertung

65%



Inhalt

Eine scheinbar unmögliche Mission für den Agenten Ethan Hunt: Auf den Kreml wurde ein Bombenanschlag verübt. Hunt reist mit seinem neuen Team nach Moskau - und wird bald selbst zum Verdächtigen für die Anschläge. Die einzige Möglichkeit, selbst aus dem Visier der Anklage zu geraten und die scheinbar unmögliche Mission möglich zu machen, besteht darin, die wahren Terroristen ausfindig zu machen.

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Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Kritik

von Oliver Mai

Wertung Kritik

75%

Auf die Frage, ob es einen Teil 4 der Mission: Impossible-Reihe bedarf, liefert Regisseur Brad Bird (bekannt aus Die Unglaublichen) mit M:I4 souverän die eindeutige Antwort: JA! Obwohl mit Teil 3 die Geschichte eigentlich erzählt war, gelingt es ihm einen weiterführenden Storystrang zu flechten und die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Den Fans der ersten drei Teile wird Teil 4 ohne Zweifel gefallen.

Bild aus Mission: Impossible - Phantom Protokoll "Kein Plan. keine Hilfe. keine Wahl." Damit ist Mission: Impossible - Phantom Protokoll einer der heißen Anwärter für die schlechteste Tagline das Jahres. Und warum in der deutschen Übersetzung aus "Ghost Protocol" das "Phantom Protokoll" wurde, wird vermutlich ebenfalls ein Mysterium bleiben. Hinter eigentümlichen Titeln verbirgt sich allerdings ein gelungener Action-Popcornfilm, der die Fans begeistern wird. What you see (in the trailer ) is what you get (in the movie).

Ethan Hunt bekommt die Mission, aus dem Kreml die Daten eines verrückt gewordenen Soziopathen Kurt Hendricks zu stehlen, der vorhat die Welt in der heutigen Form zu zerstören, um sie dadurch zu befrieden. Die Mission von Hunt geht daneben, es kommt zu einer Explosion und Hunts Team stehen da als die Bösen, denen vorgeworfen wird, einen weltweiten Atomkrieg anzetteln zu wollen. Infolge geht es darum, genau diesen Atomkrieg zu verhindern. Von Moskau geht es nach Dubai, von dort nach Mumbai von einer unmöglichen Aufgabe zur Nächsten, während Hendricks sich die Puzzlestücke, die er zum Abfeuern einer Atomrakete benötigt zusammensammelt. Damit ist Hunts Team vom Nachschub abgeschnitten, die nützlichen Gadgets funktionieren nicht immer so, wie sie sollen und der russische Geheimdienst ist ihnen - wenn auch etwas dilettantisch - auf den Fersen, während sie nur mal kurz die Welt retten.

Das Team um Tom Cruise ist mit einem großartigen Jeremy Renner, bekannt aus Tödliches Kommando und Simon Pegg gut besetzt. Die für Mission: Impossible erstmalig in das Drehbuch aufgenommene Komik funktioniert überwiegend. Hierbei ist es etwas schade, dass Cruise, der zuletzt in Knight and Day gezeigt hat, dass er Pointen gekonnt setzen kann, faktisch keine ins Drehbuch geschrieben bekommen hat. Damit wirkt sein Charakter etwas eindimensional. Pegg war wohl die Figur, die per Definition für die Witze zuständig sein muss. Dabei zeigt auch Jeremy Renner, dass auch er durchaus eine komödiantische Ader hat.

Michael Nyqvist als böser Gegenspieler Kurt Hendricks ist bestens und glaubwürdig besetzt. Sehen wir hier schon einen künftigen Bond-Bösewicht? Den Zuschauern wäre dies zu wünschen. Paula Pattos Charakter verliert in der Mumbai-Episode der Story an Glaubwürdigkeit - welche Agentin lernt nicht, glaubwürdig mit den Waffen einer Frau zu kämpfen? Dies wird durch die gelungene Besetzung von Anil Kappor als von Patto zu bezirzender Playboy wieder ausgeglichen.

Die einzelnen Akte des Films sind darauf gerichtet, die klassischen Elemente von Mission: Impossible in neuem Gewand auf die Leinwand zu bringen. Es muss in Serverräume eingedrungen werden - ohne den Boden zu berühren, es muss in schwindelnder Höhe geklettert werden, es gibt einen Computerguru, es gibt Gadgets - auch wenn diese im vorliegenden Film nicht so funktionieren, wie sie sollen, es gibt schnelle Action und es gibt schnelle Autos - aus Oberbayern, sodass es kein Zufall ist, dass die Europa-Premiere in der BMW-Welt stattfindet. Die Übergänge im Film wirken zwar etwas gewollt und die Verbindungsszenen nehmen mitunter etwas die Fahrt aus dem Ganzen. Sie bieten aber jeweils Zeit zum Luftholen und werden genutzt Gimmicks einzuführen und dem Zuschauer Hintergrundinformation zu liefern. Burj Khalifa dient mehr als Kletterplattform, als dass dem Zuschauer Einblick gegeben wird in das Innenleben des höchsten Gebäudes der Welt. Alles in Allem gelingt es Regisseur Bird so ein Actionspektakel zu zaubern, das ihn problemlos aus dem Animationssektor zu einem gefragten Realfilmer macht.

Kurzkritik

von Matthias Pasler

Wertung Kurzkritik

14%

Als bekannt wurde, Brad Bird würde den vierten Teil der Mission: Impossible-Reihe umsetzen, keimte in mir als Fan der TV-Kultserie Hoffnung auf, es würde endlich eine adäquate Adaption werden. Schließlich hatte Bird schon mit Incredibles - Die Unglaublichen eine wunderbare Hommage an das Agenten-Genre der 60er abgeliefert. Doch was er nun mit seinem ersten Realfilm bietet, reicht von einfach schlecht bis streckenweise unerträglich. Phantom Protokoll ist ein verzweifelt auf cool getrimmter Film-Kraftprotz, dessen Konzept ein möglichst explosiver Trailer gewesen zu sein scheint. Die pyrotechnischen Höhepunkte und Stunteinlagen werden lose aneinandergeklebt und Nummer für Nummer heruntergespielt, teils bis zur Lächerlichkeit überzogen. Zeit für Spannungsaufbau oder gar interessante Figuren bleibt quasi gar nicht. Einzig in den letzten fünf Minuten, die tatsächlich das Beste vom Film sind, gibt man Ethan Hunt so etwas wie Charaktertiefe. Abgesehen von dem tatsächlich beeindruckenden Schlüsselstunt am Burj Khalifa in Dubai und einem wunderbaren Simon Pegg bleibt die Reihe nichts weiter als ein Vehikel für die Selbstdarstellungssucht von Tom Cruise!

Kurzkritik

von Daniel Licha

Wertung Kurzkritik

90%

Nach dem hervorragenden dritten Teil konnten die Erwartungen höher kaum sein, doch Brad Bird gelang es ohne große Mühe diese zu bestätigen. Dabei ging er einen überraschend selbstironischeren Weg als die Vorgänger und macht sich dabei insbesondere über die vielen Gadgets etc. auf herrliche Art und Weise lustig. Grund dafür ist sicherlich auch, dass Simon Pegg nun zu einem der Hauptcharaktere befördert wurde und einen wunderbaren Sidekick abgibt, der zudem bestens mit Cruise harmoniert. Die Action sieht dabei einmal mehr fantastisch aus, ist zudem recht kreativ gestaltet und hat immer wieder mal den ein oder anderen Wow-Moment zu bieten. Die Geschichte weiß ebenfalls zu gefallen und kann manchen Zuschauer sogar in einigen Szenen auf dem falschen Fuß erwischen. Als einzige Schwäche entpuppt sich der blasse Bösewicht, Michael Nyqvist, der jedoch auch vom Drehbuch so sehr zur Nebenfigur degradiert wird, dass der Darsteller kaum dagegen ankämpfen kann. Dennoch einer, wenn nicht der beste, Actionfilm des Jahres 2011.

Kurzkritik

von Lutz Granert

Wertung Kurzkritik

74%

Nach einem dritten Teil ohne erkennbare Handschrift legt der vierte Teil der Reihe wieder ordentlich zu. Das Realfilm-Kinodebüt von Regisseur Brad Bird (Ratatouille) ist sauber inszeniertes Actionkino, indem Tom Cruise trotz spektakulärer Szenen keine One-Man-Show mehr abziehen kann, sondern mit seinem Team um Simon Pegg, Paula Patton und Jeremy Renner (Tödliches Kommando - The Hurt Locker) zusammenarbeiten muss. Natürlich wird die Logik ab und an sehr strapaziert, ist der Film arg überkonstruiert und es musste mal wieder der drohende dritte Weltkrieg durch Atomsprengköpfe als abzuwendende Bedrohung herhalten, aber sei es drum: Mission: Impossible - Phantom Protokoll unterhält immer etwas over the top dabei vorbildlich.

Kurzkritik

von Daniela Panzitta

Wertung Kurzkritik

74%

In die Jahre gekommene Schauspieler, die nochmals an vergangene Erfolge anknüpfen möchten, müssen immer mit Argwohn und Vorsicht betrachtet werden. Vor allem, wenn es sich dabei um Action-betonte Filme geht.
Tom Cruise schafft es allerdings in Mission: Impossible 4 von Anfang an jeglichen Zweifel aus dem Weg zu räumen und kann auch in den etwas dynamischeren Szenen durchaus gut mithalten. Viel zu verdanken hat der Film aber der Tatsache, dass er sehr humorvoll an die Thematik herangeht. Dabei hat man mit Simon Pegg genau den richtigen Komiker rekrutiert und auch Jeremy Renner kann voll überzeugen. Somit bietet der vierte Teil wieder tolle Verschwörungen und noch spektakuläreres Zubehör, das man natürlich mit dem gewissen Augenzwinkern betrachten muss. Dann kann man durchaus einen spaßigen Abend haben mit Ethan Hunt und seinen Mitstreitern.



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